Landesverbandsclubschauen

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75. Landesverbandsschau 2017- Zuchtjahr 2016 vom 14.01.2017 bis 15.01.2017 in den Zentralhallen in Hamm.

 

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Die 75. Landesverbandsschau der westfälischen Rassekaninchenzüchter fand am 14.und 15. Januar in den Zentralhallen im Hamm statt. Der erste Vorsitzende Rainer Schwarzelmüller begrüßte zur Eröffnung zahlreiche Ehrengäste aus Politik und aus den umliegenden Landesverbänden. Der ZDRK -Tierschutzbeauftragte Dr. Michael Berger überbrachte die Grüße des ZDRK - Präsidiums. Die Landesschau ist ein Besuchermagnet für Züchter aus dem gesamten Bundesgebiet und sogar aus dem benachbarten Ausland. Mit 4079 ausgestellten Kaninchen konnte das Meldeergebnis des letzten Jahres noch übertroffen werden. Das zeigt die ungebrochene Ausstellungsfreude der westfälischen Rassekaninchenzüchter, denn angesichts der neuen Variante der RHD waren diese Anmeldungszahlen nicht zu erwarten. Allein die Jugendlichen stellten fast 560 Tiere aus. Bei den Exponaten gingen die Meldungen leider auf 56 zurück.

 

aDr. Michael Berger

 

Dr. Michael Berger

 

Bei der Eröffnung bedankte sich der erste Vorsitzende Rainer Schwarzelmüller bei den vielen Helfern, die zum Gelingen dieser Schau beigetragen haben, denn ohne den unermüdlichen, ehrenamtlichen Einsatz kann eine Schau in diesem Umfang nicht durchgeführt werden.

 

Auch in diesem Jahr fand am Samstag wieder eine Jugendbetreuung unter der Leitung von Sabine Bialek statt.

 

Am Sonntag wurde die 5. Kaninhop - Landesmeisterschaft ausgetragen. In diesem Jahr wurden 73 Starts von 43 Startern aus 11 verschiedenen westfälischen Vereinen durchgeführt. Als Schiedsrichter waren Christin Martens aus dem LV Weser-Ems, Marion-Rädnitz-Soppa, Johannes Wibbelmann und Christian Diekmann aus Westfalen verpflichtet worden. Landesmeister wurde Hannelore Kruse, W 147, mit Luis. Der zweite Platz belegte ebenfalls Hannelore Kruse, W 147, mit Herkules .Platz drei ging an Daniela Biskupek, W 346, mit Kovu.

 

 Kai Sander Hannelore Kruse Peter Frigge Siegerehrung Kaninhopa

Kai Sander, Hannelore Kruse, Peter Frigge, Siegerehrung Kaninhop

 

 

Erringer hoher Auszeichnungen:

 

Bronzene Plakette vom Bundesministerium: Dirk Ebert, W 252, Kleinsilber schwarz, 389,5 Pkt. Silberne Plakette vom ZDRK: Markus Schröter, W 88, Kleinchinchilla, 389,0 Pkt. Bronzene Plakette vom ZDRK: Marie Schneyer, WJ 915, Weiß-Rexe Rotaugen, 388,0 Pkt. Goldene Medaillen vom Landesministerium Nordrhein-Westfalen: Ulrich Korte, W 332, Alaska, 389,0 Pkt.; Christian Mensing, W 188, Blaue Wiener, 388,5 Pkt.; Zgm. Senger/Petereit, W 99, Dt. Kleinwidder, wildfarben, 388,5 Pkt.; Clemens und Judith Meier, WJ 102, Deutsche Widder, wildfarben, 387,5 Pkt.; Ingo Wensing, W 2, Helle Großsilber, 388,0 Pkt.; Bertold Möllers, W 378, Graue Wiener wildfarben, 388,0 Pkt.; Wolfgang Knuth, W 175, Engl. Schecken schwarz-weiß, 388,0 Pkt.; Lothar Ham, W 293, Farbenzwerge weißgr.schwarz, 388,0 Pkt.; Timo Nieder, R 252, Kleinsilber hell, 387,5 Pkt.; Bertold Beyer, W 509 Farbenzwerge russen schwarz-weiß, 387,5 Pkt.; Goldene Medaillen von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen: Marc Teichmann, W 361, Weiße Wiener, 387,5 Pkt.; Sandra Jung, W 221, Blau-Rexe, 387,5 Pkt.; Torsten Tiedemann, W 221, Castor-Rexe, 387,5 Pkt.; Zgm. Kraft/ van den Bossche, W 252, Zwergwidder wildfarben, 387,0 Pkt.; Markus Veerkamp, W 300, Farbenzwerge japanerfarbig, 387,0 Pkt.; Julian Schophuis, WJ 169, Zwergwidder perlfehfarbig, 386,0 Pkt.; Jana Dirting, WJ 168, Farbenzwerge blau, 386,0 Pkt.; Gabriela Halbe, Rexteppich mit Pilzmotiv, 98,0 Pkt.; Anke Löhr, Bild "Segelschiff", 98,0 Pkt.; Medaillen von ZDRK-Präsidiumsmitgliedern: Peter Hölzer, W 320, Satin Havanna, 386,0 Pkt. ; Christian Halbe, W 112, Schwarz-Rexe, 386,0 Pkt. ; Antje und Jens Schumann, W 221, Kleinsilber, blau, 386,0 Pkt.; Daniel Büsker WJ 175, Zwergwidder, weiß Rotaugen, 385,5 Pkt.; Linda Gabbe, WJ 165, Zwergwidder, blau, 385,5 Pkt..

 

Anke Löhr

 

Referentin für Öffentlichkeitarbeit

 

Exponate

 

In diesem Jahr wurden leider nur 56 Exponate ausgestellt. Das ist ein erneuter Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Gabriela Halbe wurde Landesmeisterin in der Abteilung Bilder und Teppiche aus Fell mit 195,5 Pkt. In der Abteilung Tiergruppen und kleinen Bekleidungsgegenständen siegte Marion Rädnitz-Soppa mit 194,0 Pkt. Landesmeisterin in der Abteilung Angorapullover, Stickbilder und Stickdecken wurde Anke Löhr mit 195,0 Pkt. Bei der Abteilung Gestaltung mit weiteren Materialien siegte Karin Reisdorf mit 193,5 Pkt.

 

Beste Gesamtleistung Fell: 1. Gabriela Halbe (194,5 Pkt.), 2. Marita Kortlever (193,5 Pkt.), 3. Doris Opitz (192,5 Pkt.).

Beste Gesamtleistung Wolle: 1. Anke Löhr (195,0 Pkt.), 2.Edith Hartmann (194,5 Pkt.), Judith Patberg (193,0 Pkt).

Beste Gesamtleistung Gestaltung mit weiteren Materialien: 1. Anke Löhr (195,0 Pkt.), 2. Karin Reisdorf (193,5 Pkt.), 3. Marion Rädnitz-Soppa (193,0 Pkt.).

Beste Gesamtleistung einer HuK-Gruppe Klasse Fell: 1. w 112 Wenden (483,5 Pkt.), 2. w 350 Ostwennemar (482,0 Pkt.) .

Beste Gesamtleistung einer HuK-Gruppe Klasse Wolle: w 112 Wenden (485,5 Pkt.).

 

Bild Segelschiff Anke Löhr 980 Pkta

 

Bild Segelschiff, Anke Löhr 98,0 Pkt

 

 

Klasse 2a: Gegenstände aus Kaninchenfell, große Bekleidungsstücke: Mäntel, Jacken: Es wurde nur eine Damenjacke, lohfarbig von Gabriela Halbe ausgestellt, die mit 97,5 bewertet wurde. Klasse 2c: Gegenstände aus Kaninchenfell, Decken, Wandbehänge, Vorlagen und Kissen: 17 Exponate wurden gemeldet. Der Rexteppich mit Pilzmotiv von Gabriela Halbe wurde mit 98,0 Pkt. bewertet und erhielt die Kammermedaille.

 

Klasse 2d: Gegenstände aus Kaninchenfell, Tiere, Tiergruppen, Puppen sonstige Arbeiten: 11 Exponate wurden gezeigt. Hier wurden 4 Exponate mit 97,0 Pkt. bewertet. Klasse 4b: Angora- Wollerzeugnisse: Leider wurde in diese Klasse nur ein Exponat gemeldet. Die Taufgarnitur von Gabriela Halbe bekam 97,5 Pkt.Klasse 4c: Teppiche, Wandbehänge, Kissen, Bilder: 9 Exponate wurden ausgestellt. Das Bild "Segelschiff" von Anke Löhr erzielte 98,0 Pkt. und erhielt die Kammermedaille.

Klasse 6a: Gestaltung mit weiteren Materialien: Handarbeiten: Hier wurden 12 Exponate gezeigt. Die Nummer von Marion Rädnitz-Soppa 15 Teile Patchwork "Sterne, Sterne überall" bekam 97,0 Pkt. Auch 2 gehäkelte Decken von Anke Löhr erhielten jeweils 97,0 Pkt.. Klasse 6b: Gestaltung mit weiteren Materialien: Bastelarbeiten: Hier waren 5 Exponate zu sehen. Hier erhielt Karin Reisdorf mit "Hummel-und Elfenbilder und Karten" 97,0 Pkt. Die Einführung der Klasse 6 hat sich als große Bereicherung für die Abteilung Exponate erwiesen.

 

 

Anke Löhr

 

Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

 

 

Die Rassen und ihre Bewertungen

 

Deutsche Riesen, wildfarben: Bei sechs Zuchtgruppen setzte sich Artur Mut, W 624, (384 Pkt.) durch und wurde Landesmeister (LM). Es folgten Fritz Reiss, W 563, (383 Pkt.) und Peter Mehler, W 285, (382 Pkt.). Die Rassemerkmale lieferten kaum Grund zu Beanstandungen. So lagen die Ohrenlängen zwischen 19,0 und 21,0 cm. Vielmehr waren es die Positionen 2 und 3 mit leicht verjüngt, eckige Hinterpartien so wie schwache Struktur und etwas wenig Dichte, die zu Kritiken führten.

 

Deutsche Riesen, blau: Leider konnte die gemeldete Zuchtgruppe wegen einem oB-Tieres das Ziel nicht erreichen. Die Bewertung der restlichen Tiere lag zwischen 94,5 und 95 Pkt. Kritik gab es vor allem wegen schwacher Fellstruktur und eckigen Hinterpartien. Die Ohrenlänge lag zwischen 18 und 19 cm.

 

Deutsche Riesen, chinchillafarbig: Gerlinde Dirting, W 168, war alleinige Ausstellerin in diesem Farbenschlag. Die Bewertung der Tiere lag zwischen 95 und 95,5 Pkt. Kritik gab es wegen etwas eckigen Hinterpartien und etwas wenig Fellhaardichte. Die Ohrenlänge lag bei 19 bis 20 cm.

 

Deutsche Riesen, gelb: Von den zwei gemeldeten Zuchtgruppe konnte leider keine das Ziel erreichen. Die Bewertung der übrigen Tiere lag zwischen 94,5 und 96 Pkt. Spielende Blume, etwas eckige Hinterpartie und etwas schwache Fellstruktur waren Kritikpunkte in der Pos 2 und 3. Die Ohrenlänge lag zwischen 19 und 21 cm.

 

Deutsche Riesen, weiß: Eine Zuchtgruppe (381 Pkt.) wurden von Ludger Mensmann, W 169, vorgestellt. Kritiken gab es wegen etwas schwachen Vorderläufen und etwas loser Fellhaut am Hals. Auch wurden teilweise die Felle wegen etwas wenig Dichte bestraft. Die Ohrenlänge lag zwischen 19 und 21 cm. Die Farbe wurde durchgehend mit 9,5 Pkt. bewertet. Deutsche Riesenschecken, schwarz-weiß: Leider erreichte die gemeldete Zuchtgruppe wegen eines nb- Tieres nicht das Ziel. Die Bewertung der übrigen Tiere lag zwischen 95,5 und 96,5 Pkt. Die Ohrenlänge betrug 17 bis 18 cm. Die Farbe der Tiere wurde durchgehend mit 9,5 bis 10 Pkt. bewertet.

 

Deutsche Widder, wildfarben: Elf Zuchtgruppen und vier Einzeltiere waren gemeldet. Die beste ZG zeigte Rolf van Ahrens, W 509, mit 386 Pkt. und wurde somit LM. Weitere sehr gute Zuchtgruppen (385 Pkt.) zeigte Heinz David, W 378, der auch das Siegertier (97,5 Pkt.) zeigte. Die meisten Kritikpunkte bei dieser Rasse lagen in der Position 2 mit etwas verjüngter Form und loser Fellhaut, sowie in der Position 3 mit etwas schwacher Struktur. Aber auch fleckige Deckfarben wurden teilweise bestraft. In den Rassemerkmalen Kopf und Behang präsentierten sich die meisten Tiere von ihrer besten Seite. Hier wurde oftmals die volle Punktzahl vergeben.

 

Deutsche Widder, schwarz: Eine ZG, vorgestellt von Michael Trui, W 87, konnte wegen eines fehlenden Tieres das Ziel nicht erreichen. Die Bewertung der restlichen Tiere lag zwischen 95,5 und 96 Pkt. Bestraft wurden hier die etwas eckigen Hinterpartien sowie etwas wenig Unterhaar. Sehr gut zeigten sie sich in den Rassemerkmalen Kopf und Behang.

 

Deutsche Widder, blau: Leider konnte nur eine der zwei ZG das Ziel erreichen. Die Bewertung der Tiere lag zwischen 92 und 96 Pkt.. Hauptkritiken waren etwas eckige Hinterpartien und loses Brustfell in der Position 2. Bei den Fellen wurde die etwas schwache Fellstruktur kritisiert. In den Position Kopf und Behang konnten sie überzeugen.

 

Deutsche Widder, blau-weiß: Eine ZG von der ZGM Böcker/Buller, W 375, wurde mit 381,5 Pkt. bewertet und wurden LM. In den Positionen 2 und 3 gab teilweise Kritik wegen eckigen Hinterpartien und losem Brustfell. Dafür konnten die Tiere in der Position Kopf und Behang punkten.

 

Deutsche Widder, thüringerfarbig-weiß: Zwei Einzeltiere, die jeweils mit 96 Pkt. bewertet wurden, stellte Andreas Dünhölter, I67, den Preisrichtern vor. Besonders in den Positionen Kopf und Behang zeigten sie sich von ihrer besten Seite.

 

Deutsche Widder, weiß RA: Die einzige ZG, präsentiert von Hans – Joachim Huppke, W 82, erreichte 379,5 Pkt. Kritik gab es in Position 2 und 3 wegen etwas eckigen Hinterpartien und etwas fehlenden Unterwollhaar. Sehr gut zeigten sich die Tiere in den Rassemerkmalen Kopf und Behang.

 

Meißner Widder, schwarz: Hier präsentierte Susanne Zwonar, W 221, eine ZG, die mit 384 Pkt. bewertet wurde. Loses Brustfell und etwas fehlende Fellhaardichte kosteten hier Punkte. Dafür konnten die Köpfe und Behang überzeugen. Meißner Widder, havannafarbig: Uwe Kruse, W 147, stellte zwei ZG mit 380 und 380,5 Pkt. in dieser Rasse aus. Loses Brustfell und etwas eckige Hinterpartien sowie etwas wenig Dichte kosteten hier die Punkte.

 

Helle Großsilber: Eine große Kollektion von 20 ZG stellte sich in dieser Rasse. Die beste Zuchtgruppe kam von Ingo Wensing, W 2, (388 Pkt.) der auch die Landesmeisterschaft für sich entschied. Weitere gute Zuchtgruppen zeigten Bernhard Meier, W 102, (2 x 386,5 und 1 x 386 Pkt.) Die Siegertiere kamen aus der Zucht von Ingo Wensing (98 Pkt.) und Bernhard Meier (97,5 Pkt.). Besonders stark zeigte sich diese Rasse in der Körperform wo oft die 19,0 Pkt. vergeben wurde. Aber auch in den Rassemerkmalen konnten die meistens Tiere überzeugen. Kritik gab es in der Position 3 wegen fehlender Dichte.

 

75 LVS2017 Helle Großsilber-01-W   2   2.6.30-Wensing Ingo-980 FotoNeumann

 

Helle Großsilber 0,1, W   2, 2.6.30-Ingo Wensing, 98,0 Pkt.

 

Großchinchilla: Im Feld von neun ZG setzte sich Reinhard Uhe, W 51, mit 387 Pkt. durch (LM). Er stellte auch das Siegertier (97 Pkt.). Kritik gab in den Position 2 und 3 wegen eckigen Hinterpartien und wenig Unterwolle. Oftmals wurde aber auch die 19,0 bzw. 14,0 vergeben. Leider zeigten sich einige Tiere mit etwas fleckigen Deckfarben. Was aber besonders bei einigen Tieren heraus stach waren die schönen Zwischen- und Unterfarben.

 

Mecklenburger Schecke, schwarz – weiß: Zwei ZG von Heinrich Sielhorst, W 221, (381,5 Pkt.) und Johannes Wibbelmann, W 817, (380 Pkt.) wurden den Preisrichtern vorgestellt. Teilweise waren bei den gezeigten Tieren sehr gute Rassemerkmale vorhanden.

 

Mecklenburger Schecke, blau-weiß: Bei den zwei gemeldeten ZG konnte keine ihr Ziel erreichen. Die Bewertung der der restlichen Tiere lag zwischen 94 und 96 Pkt. In den Rassemerkmalen konnten die Tiere überzeugen. In den Positionen Körperform und Fellhaar gab es teilweise Punktabzüge.

 

Mecklenburger Schecke, rot-weiß: Maximilian Weichert, W 241, zeigte eine ZG dieses Farbenschlags. Mit 383 Pkt. sicherte er sich den LM-Titel. Besonders in den Rassemerkmalen konnten die Tiere überzeugen.

 

Englische Widder, gelb: Eine ZG dieser doch sehr selten gewordenen Rasse (376,5 Pkt.) zeigte Heinz-Peter Recker, W 490. Kritik gab es in den Positionen 2 wegen losen Schultern und etwas eckigen Hinterpartien. Die Behanglänge lag zwischen 54 und 57 cm. Die Behangbreite betrug 12 bis 14 cm.

 

Deutsche Großsilber schwarz: Ludwig & Fabian Wigger, W 2, stellten zwei ZG (386 und 384 Pkt.) dieser Rasse dem Fachpublikum vor. Mit dieser Leistung sicherten sie sich den LM – Titel. Insgesamt waren die Tiere in allen Positionen sehr ausgeglichen.

 

Burgunder waren mit drei ZG von den Züchtern Martin Sy, W 817, und Meinolf Schälte, W 320, vertreten. Die Bewertung der ZG lag zwischen 383 und 385,5 Pkt. Häufig wurde in den Pos. 2 und 3 die etwas eckigen Hinterpartien und die fehlende Fellhaardichte bemängelt. In den Rassemerkmalen konnten dafür viele ihre positiven Seiten zeigen.

 

Blaue Wiener waren mit 33 ZG gewohnt stark vertreten. LM wurden Christian Mensing, W 188, mit 388,5 Pkt.. Die Siegertiere kamen aus den Zuchten von Bernd Nagel, W 147, (98 Pkt.) und Christian Mensing (97,5 Pkt.). Insgesamt waren die Tiere sehr ausgeglichen und zeigten sich in den Rassemerkmalen sehr stark. Bei einigen wenigen Tieren wurden aber etwas eckige Hinterpartien sowie etwas schwache Fellstrukturen bemängelt.

 

Blaugraue Wiener: In einer Konkurrenz von vier ZG zeigte Max - Willi Viebahn, R 374, die beste mit 386,5 Pkt. und wurde LM. Eine weitere sehr gute ZG zeigte Manfred Kloppe, W14, die ebenfalls mit 386,5 Pkt. bewertet wurde. In der Positionen 2 und 3 wurden eckige Hinterpartien und etwas schwache Fellstruktur bemängelt. Kritik gab es aber auch wegen etwas fleckigen Deckfarben. Dafür konnten die Zwischen- und Unterfarben überzeugen. V- Tiere kamen aus der Zucht von Max-Willi Viebahn (3 x 97 Pkt.) und Manfred Kloppe (1 x 97,5 und 97 Pkt.).

 

Schwarze Wiener: Hier waren drei ZG gemeldet, wovon leider nur eine das Ziel erreichte. Doris Nehrettig, W 202, wurde in dieser Rasse mit 385,5 Pkt. LM. Kritik gab es in den Positionen 2 und 3 wegen eckigen Hinterpartien und wenig Fellhaardichte. In den Rassemerkmalen präsentierten sich die Tiere besonders gut.

 

Weiße Wiener: Bei den neun ZG zeigte Marc Teichmann, W 361, mit 387,5 Pkt. die höchste Sammlung (LM) und er zeigte auch das Siegertier (97 Pkt.) in dieser Rasse. Kritik gab es bei der Bewertung in der Position 2 und 3 wegen verjüngten Formen und fehlender Dichte. Besonders stark zeigte sich die Rasse in den Rassemerkmalen Kopf und Ohren. Hier wurde sehr oft die 15 Punkte vergeben. V- Tiere kamen aus der Zucht von Michael Schafmann, W 378, (2 x 97 Pkt.), Stefan Wiemers, W 968, und Alfred Heinze, W 332, (jeweils 1 x 97 Pkt.) und Marc Teichmann (3 x 97 Pkt.).

 

Graue Wiener, wildfarben: Hier präsentierten sich 19 ZG und 3 Einzeltiere. In dieser Rasse wurde Berthold Möllers, W 488, mit 388 Pkt. LM. Die Siegertiere kamen aus den Zuchten von Franziska Möllers, W 488, und Thomas von Schledorn, W103, (jeweils 97,5 Pkt.). Viele Tiere zeigten sehr gute Körperformen, Felle sowie Kopf und Ohren. Auch die Unterfarben wurden durchgehend mit 9,5 und 10 Pkt. bewertet. V- Tiere präsentierten Berthold Möllers (2 x 97,5 und 1 x 97 Pkt.),Thomas von Schledorn (1 x 97,5 Pkt.), Franziska Möllers und Heinrich Sielhorst, W 221 (jeweils 1 x 97,5 und 97 Pkt.),Reinhard Uhe, W 51, Kai Bäringhausen, K 132, und Jan Gierharke, W 915, (jeweils 1 x 97 Pkt.).

 

Graue Wiener, dunkelgrau: Von den drei gezeigten ZG stellte Michael Wassing, W 165, mit 384,5 Pkt. die höchste Sammlung in diesem Farbenschlag. Die Bewertung der Tiere lag zwischen 95 und 97,5 Pkt. Insgesamt zeigten sich alle Tiere sehr ausgeglichen.

 

Rote Neuseeländer: Es wurden gleich 17 ZG ins Rennen geschickt. LM wurde Reinhard Harwardt, W 1, (386,5 Pkt.) der auch die Siegerhäsin mit 98 Pkt. stellte. Der Siegerrammler kam mit 96,5 Pkt. aus der Zucht von Heinrich Bosse/Rabea Eßlage, W 817. Weitere V- Tiere zeigten Jürgen Duffert, W 6, (2 x 97 Pkt.) und Karin Skudlarek, W 293 (3 x 97 Pkt.). Besonders die Körperformen und die Felle waren hier sehr gut ausgeprägt. Kritiken gab es dafür wegen fleckigen Deckfarben.

 

Weiße Neuseeländer: Mit 16 ZG war diese Rasse sehr gut vertreten. LM wurde Walter Hörenbaum, W 11, (387 Pkt.). Den Siegerrammler zeigte Edmund Müller, W 126, (97,5 Pkt.), die Siegerhäsin kam aus der Zucht von der ZGM Hellenkamp, W 715, (96,5 Pkt.). Besonders stark zeigten sich viele Tiere in den Rassemerkmalen Kopf und Ohren. Hier wurden sehr oft die 15 Punkte vergeben. Leichte Kritiken gab es in der Position 2 wegen leicht eckig oder etwas wenig Bodenfreiheit und in der Position 3 wegen etwas fehlender Fellhaardichte.

 

Kalifornier, schwarz-weiß: Eine ZG war in dieser doch seltenen Rasse gemeldet. Mit 381,5 Pkt. wurde Martin Seuthe, W 527, LM. Sehr gut zeigten sich die Tiere in den Rassemerkmalen wo mehrfach 14,5 Pkt. vergeben wurde.

 

Rheinische Schecken: Vier Sammlungen waren in dieser Rasse gemeldet. Frank Holz, W 168, zeigte die beste ZG (384 Pkt.) und wurde LM. In dieser ZG befand sich eine sehr schöne Häsin, die mit 97 Pkt. bewertet wurde. Einige Tiere zeigten in der Körperform Schwächen, doch waren die Rassemerkmale durchweg gut ausgeprägt.

 

Thüringer: 18 ZG wurden ausgestellt. Karl Heinz Parthe, W 188, setzte sich mit 386,5 Pkt. an die Spitze (LM). Den Siegerrammler zeigte Kurt-Jürgen Schweika, W 610, (97,5 Pkt.), die Siegerhäsin Bernhard Becker, W 346, (97 Pkt.). Insgesamt zeigten die Tiere sehr schöne Körperformen und Felle. Bei einigen waren auch die Abzeichen sehr gut ausgeprägt. Bemängelt wurden teilweise leicht durchsetzte Deckfarben.

 

75 LVS2017 Thüringer-10-W 610 4.6.20-Schweika Kurt-Jürgen-975 FotoNeumann-1

Thüringer 1,0, W 610 4.6.20, Kurt-Jürgen Schweika, 97,5 Pkt

 

Weißgrannen, schwarz: Von den drei ZG erreichte die von Karl – Heinz Parthe, W 188, mit 386,5 Pkt. die höchste Bewertung und wurden damit LM. In den Positionen 2 und 3 wurde vielfach die 19 und 14 Pkt. vergeben. Punktabzüge gab es in den Rassemerkmalen wegen weiß durchsetzten Ohrenrändern und etwas aufgehellter Unterfarbe.

 

Hasenkaninchen, rotbraun: Hier wurden 12 ZG gemeldet. Hans- Wilhelm Bonkamp, W 546, wurde mit 386,5 Pkt. LM. Der Siegerrammler kam aus der Zucht von Heinrich Sellmann, W 408, (97,5 Pkt.). Bei einigen Tieren wurde die etwas eckige Hinterpartie oder die leicht durchsetzte Deckfarbe bestraft. Dafür zeigten sehr viele Tiere sehr schöne Felle und Rassemerkmale.

 

Hasenkaninchen, weiß RA: Eine ZG wurde von Bernd Brockmann, W 712, (381,5 Pkt.) ausgestellt. Die Bewertung der Tiere lag zwischen 95 und 96 Pkt.

 

Alaska: Mit 20 ZG war diese Rasse wieder sehr stark vertreten. Besonders stark präsentierten sich die Tiere in der Position 2 sowie in den Rassemerkmalen Kopf und Ohren und Unterfarben. LM wurde Ulrich Korte, W 332, mit 389 Pkt. Eine weitere sehr gute Sammlung zeigte Hermann Weber, W 321, (387,5 Pkt.). Der Siegerrammler mit 98 Pkt. kam aus der Zucht von Ulrich Korte, die Siegerhäsin mit 97,5 Pkt. wurde von Maria & Hans-Jürgen Hoffmann, W 968, präsentiert. Weitere V – Tiere kamen aus der Zucht von Heinrich Klein-Bölting, W 346, (1 x 97,5 und 97 Pkt.), Hans- Jürgen Blase, W 225, (1 x 97 Pkt.), Ulrich Korte (1 x 97,5 und 97 Pkt.), Lothar Ham, W 293, und Ralf & Ursula Kohler, W 603, (jeweils 1 x 97 Pkt.) und Hermann Weber (1 x 98 und 97 Pkt.).

 

Havanna: Mit elf ZG wurden in diesem Jahr ein paar Tiere weniger als in der Vergangenheit vorgestellt. Die beste Sammlung (LM) zeigte Burkhard Brockschnieder, W 376, mit 387,5 Pkt. der auch den Siegerrammler (97,5 Pkt.) stellte. Eine weitere sehr schöne ZG zeigte Richard Südholt, W 102, mit 387 Pkt. In seiner ZG befanden sich insgesamt drei Tiere, die mit 97 Pkt. bewertet wurden Die Tiere überzeugten insgesamt von einer sehr guten Qualität. Teilweise gab es Kritiken wegen eckigen Hinterpartien, etwas fleckigen oder durchsetzten Deckfarben.

 

Satin – Elfenbein, RA: Bei neun ZG gelang es Burkhard Brockschnieder, W 376, mit 387 Pkt. ganz oben zu stehen (LM). Gleichzeitig stellte er auch das Siegertier mit 97,5 Pkt.. Die meisten Tiere zeigten sich von sehr guter Qualität und es gab nur wenig Kritik. Sehr stark zeigte sich diese Rasse im Satinfaktor, der oft mit 14,5 und 15 Pkt. bewertet wurde.

 

75 LVS2017 Satin-Elfenbein RA-10-W 376 1.6.5-Brockschnieder Burkhard-975 FotoNeumann

 

Satin-Elfenbein RA 1,0 ,W 376 1.6.5-Burkhard Brockschnieder, 97,5

 

Satin, schwarz: Günter Vogelsang, W 87, war Aussteller von zwei ZG in dieser Rasse. Die Bewertung der ZG lag bei 383 und 384,5 Pkt. Kritiken gab es in den Positionen 2 und 3. Wegen etwas eckigen Hinterpartien und etwas schwacher Fellhaarstruktur. Die Rassemerkmale waren bei den Tieren sehr gut ausgeprägt.

 

Satin-Havanna: Von den zwei gemeldeten ZG konnte Peter Hölzer, jun., W 320, mit 386 Pkt. die LM-Schaft erringen. Alle gezeigten Tiere zeigten sehr gute Rassemerkmale. Satin-Hasenfarbig: Mit vier ZG war diese Rasse in diesem Jahr vertreten. Die ZGM Diekmann/Wilharm, W 92, machte mit 384,5 Pkt. das Rennen und wurde LM. Vor allem in den Rassemerkmalen konnten die Tiere überzeugen. Kritik gab es in den Pos. 2 und 3 wegen etwas losen Brustfell und etwas wenig Unterhaar.

 

Satin-Thüringer: Fred Hochstein, W 9, war alleiniger Aussteller in dieser Rasse. Seine beiden ZG wurden jeweils mit 385 Pkt. bewertet. Besonders in den Rassemerkmalen konnten die gezeigten Tiere punkten.

 

Chin-Rexe: Harry Fromberg, W 82, und Dirk Hoffmann, W 321, waren Aussteller von zwei ZG in dieser Rasse. Mit 385 Pkt. zeigte Dirk Hoffmann eine sehr ausgeglichenen ZG. Alle Tiere waren von sehr guter Qualität.

 

Blau-Rexe: Bei den vier ZG machte Sandra Jung, W 221, mit 387,5 Pkt. das Rennen (LM). Neben sehr guten Körperformen und Fellen konnten sie auch in den Rassemerkmalen überzeugen.

 

Weiß-Rexe RA: Die elf gemeldeten ZG waren in ihrer Qualität sehr ausgeglichen. Die beste Sammlung stellte Gerardo Alfano, W 392, mit 386 Pkt. (LM). Ihm folgte Florian Rolf, W 14, ebenfalls mit 386 Pkt. Das Siegertier (97,5 Pkt.) kam aus der Zucht von Brigitte Pade, W 221. Insgesamt gab es bei dieser Rasse nur sehr wenig Kritik, was den hohen Zuchtstand wiederspiegelt.

 

 

Dalmatiner-Rexe, schwarz-weiß: Vier Zuchtgruppen und ein Einzeltier waren das Meldeergebnis in dieser Rasse. Mit 385,5 Pkt. wurde Christian Hüwel, W 321, LM. Kritik gab es in den Positionen 2 und 3 wegen etwas eckigen Hinterpartien und etwas wenig Fellhaardichte. In den Rassemerkmalen waren sehr gute Ergebnisse zu verzeichnen.

 

Gelb-Rexe: Eine ZG wurde von Kurt Gramsch, W 427, mit 381,5 Pkt. vorgestellt. Castor-Rexe: Mit 15 ZG war diese Rasse in diesem Jahr wieder stark vertreten. Die beste ZG stellte mit 387,5 Pkt. Torsten Tiedemann, W 221, und wurde damit LM. Der Siegerrammler (97,5 Pkt.) kam aus der Zucht von Ursula & Alwin Rothenpieler, W 252. Die Siegerhäsin (97,5 Pkt.) präsentierte Heribert Kemper, W 362. In den Rassemerkmalen wurde kaum Kritik geübt. Insgesamt gesehen hat diese Rasse einen sehr guten Eindruck hinterlassen.

 

Schwarz-Rexe: Mit sechs ZG ging diese Rasse an den Start. Christian Halbe, W 112, zeigte mit 386 Pkt. die beste Sammlung und wurde LM. Teilweise wurden bei den gezeigten Tieren Punktabzüge in den Positionen 2 und 3 vorgenommen. Die Rassemerkmale waren dafür sehr gut ausgebildet.

 

Blaugraue-Rexe: Jennifer Trahe, W 44, zeigte eine ZG mit 379,5 Pkt. Kritik gab es wegen eckigen Hinterpartien oder etwas schwacher Fellhaarstruktur. Aber auch Bindenansätze sowie leicht verschwommene Zwischenfarbe wurden mit Punktabzug bestraft.

 

Rhön-Rexe: Florian Balkenhohl, W 322, ware alleiniger Aussteller in dieser Rasse. Seine ZG erreichte 382,5 Pkt. und er wurde damit LM. Die Bewertungen der Tiere lagen zwischen 95,5 und 96 Pkt.

 

Feh- Rexe: Leider erreichte die einzige ZG dieser Rasse wegen eines nb-Tieres nicht ihr Ziel.

 

Lux-Rexe: Von den zwei gemeldeten ZG erreichte leider nur die von Helmut & Ilona Wilms, I 62, mit 383,5 Pkt. das Ziel. Sehr gut ausgeprägt waren in dieser Rasse die Rassemerkmale.

 

Marder-Rexe, blau: Heinz Stute, W 514, stellte eine ZG (380,5 Pkt.) in dieser seltenen Rasse aus. Beanstandet wurden etwas eckige Hinterpartien und etwas wenig Fellhaardichte. Auch in den Rassemerkmalen wurden ein teilweise unvollständiger Rückenstreifen sowie etwas aufgehellte Unterfarbe kritisiert.

 

Genter Bartkaninchen, wildfarben: Vier Einzeltiere ausgestellt von Michael Hamann, W 293, wurden zwischen 93,5 und 95 Pkt. bewertet.

 

Kleinschecken, schwarz-weiß: Fünf ZG zeigten einen sehr guten Zuchtstand in dieser Rasse. Mit 385 Pkt. wurde Bodo van der Heyden, W 342, LM. Sehr gut waren bei den ausgestellten Tieren die Rassemerkmale. Kritik gab es dafür wegen eckigen Hinterpartien und etwas wenig Fellhaardichte.

 

Kleinschecken, blau-weiß: Von den vier ausgestellten ZG konnte Frank Holz, W 168, mit 385 Pkt. den LM-Titel sichern. Eine weitere sehr gute ZG zeigte Alfred Menzel, W 176, die ebenfalls mit 385 Pkt. bewertet wurde. Auch bei diesem Farbenschlag waren die Rassemerkmale sehr gut ausgeprägt.

 

Kleinschecken, havannafarbig-weiß: Michael Löhr, W 298 stellte eine Sammlung dieses Farbenschlags. Die Gesamtpunktzahl dieser ZG lag bei 384 Pkt. Die Bewertung lag zwischen 95,5 und 96,5 Pkt. Auch hier waren die Rassemerkmale sehr gut ausgeprägt.

 

Seperator: Vier ZG waren an den Start gegangen. Die ZGM Guder, W 15, zeigte mit 384,5 Pkt. die beste Sammlung und wurde LM. Punktabzüge gab es wegen leicht verjüngten Körperformen und etwas wenig Fellhaardichte. Aber auch teilweise etwas fleckige Deckfarben wurden mit Punktabzug bestraft.

 

Deutsche Kleinwidder, wildfarben: Die beste der 14 ZG stellte die ZGM Senger/ Petereit, W 99, mit 388,5 Pkt. (LM). Den Siegerrammler (97,5 Pkt.) zeigte Helmut Stienecker, W 297, die Siegerhäsin kam aus der Zucht von Sabine Amberger, W 347, (97 Pkt.). V- Tiere zeigten Manfred Meyer, W 624, und Sabine Amberger (jeweils 1x 97 Pkt.), die ZGM Senger/ Petereit (2 x 97,5 und 1 x 97 Pkt.), Daniel Volkert, W 169, und Helmut Stienecker (jeweils 1 x 97 Pkt.). Eckige Hinterpartien und lose Brustfelle, sowie wenig Fellhaardichte sind auch heute noch das Problem Nummer eins, die Rassemerkmale sind dagegen sehr gut ausgeprägt.

 

Deutsche Kleinwidder, dunkel/eisengrau: Sechs ZG dieses doch selten zu sehenden Farbenschlags machten dem Fachpublikum seine Aufwartung. Mit 385 Pkt. wurde Daniel Volkert, W 169, LM. Insgesamt waren alle ausgestellten Tiere von ausgesprochener Qualität. Deutsche Kleinwidder, blau: Von den zwei ausgestellten ZG erreichte nur die von Klaus Weber, W 427, das Ziel und wurde mit 382 Pkt. bewertet. Die Bewertung der Tiere lag zwischen 94 und 96,5 Pkt. Deutsche Kleinwidder, blaugrau: Die ZGM Senger/ Petereit, W 99, zeigte eine ZG mit 383,5 Pkt. und sicherte sich damit den LM-Titel.

 

Deutsche Kleinwidder, rot: Leider konnte nur eine der zwei ZG das Ziel erreichen. Uwe Ramus, W 387, erzielte mit diesem recht seltenen Farbenschlag eine Gesamtpunktzahl von 382,5 Pkt. Deutsche Kleinwidder, rhönfarbig: Zwei ZG waren das Meldeergebnis, wovon eine wegen eines nB Tieres nicht das Ziel erreichte. Die von Martina Krake, W 345, gezeigte ZG wurde mit 381,5 Pkt. bewertet.

 

Deutsche Kleinwidder, wildfarben-weiß: Bei neun ZG stellte Volker Stüwe, W 221, mit 386 Pkt. die beste Sammlung (LM). Der Siegerrammler kam aus der Zucht von Winfried Rajewicz, W 293, (97 Pkt.). Insgesamt zeigten die ausgestellten Tiere sehr gute Rassemerkmale. Kritik gab es meistens nur in der Position 2 und 3 wegen eckigen Hinterpartien und etwas wenig Fellhaardichte.

 

Deutsche Kleinwidder, weiß RA: Innerhalb der vier ZG erreichte Martin Seuthe, W 527, mit 385,5 Pkt. die höchste Bewertung (LM). Eine sehr schöne Häsin präsentierte Heinz Machentanz, W 118, die mit 97,5 Pkt. bewertet wurde. Dieser Farbenschlag ist sehr gut durchgezüchtet, selten gab es Kritik.

 

Deutsche Kleinwidder,weiß BlA: Eine ZG, ebenfalls aus der Zucht von Martin Seuthe, W 527, wurde mit 385 Pkt. bewertet. Auch hier sicherte er sich den LM-Titel.

 

Kleinchinchilla: Einmal mehr zählten sie mit 13 ZG zu den stärker vertretenden Rassen. Markus Schröter, W 88, wurde LM (389 Pkt.). In den Positionen 2 und 3 wurde vereinzelt auf etwas schmalen Körper oder etwas wenig Fellhaardichte hingewiesen. Den Siegerrammler (97,5 Pkt.) stellte Markus Schröter.

 

Deilenaar: Sascha Kipp, W 102, hatte zwei ZG in dieser Rasse gemeldet. Mit 386,5 Pkt. sicherte er sich den LM-Titel. Alle gezeigten Tiere waren von sehr guter Qualität.

Marburger Feh: Carina Spork, W 252, zeigte mit 386,5 Pkt. die beste ZG und wurde LM. Gleichzeitig stellte Sie auch das Siegertier mit 97 Pkt. Die Tiere zeigten sich von ihrer positiven Seite. Die Rassemerkmale waren durchweg sehr gut ausgeprägt.

 

Blaue Holicer: Janina Fleige/Willi Fastenrath,W 342, und die ZGM Schwarzelmüller, W 218, stellten jeweils eine ZG dieser noch jungen Rasse. Mit 384,5 und 384 Pkt. waren die beiden ZG sehr ausgeglichen. Besonders die Rassemerkmale waren sehr gut ausgeprägt.

 

Sachsengold: Die beste der zehn ZG (386,5 Pkt.) und LM wurde Dirk Schwarze, W 407. Ihm folgte Roswitha Burda, I 58, mit 386 Pkt. Der Siegerrammler (97 Pkt.) kam aus der Zucht von Dirk Schwarze. Kritik gab es häufiger wegen eckigen Hinterpartien und etwas dünner Felle. Aber auch fleckige Deckfarben wurden bestraft.

 

Rhönkaninchen: Von den drei gemeldeten ZG konnte Volker Stüwe, W 221, mit 385,5 Pkt. sich den LM – Titel sichern. Einige Tiere zeigten sehr schöne Zeichnungen. Luxkaninchen: Die ZGM Schwarzelmüller, W 218, zeigte eine ZG (384 Pkt.) in dieser Rasse. Die Tiere zeigten besonders gute Rassemerkmale.

 

Perlfeh: Die beste der 13 ZG (386,5 Pkt.) zeigte Johann Zankl, W 373, und wurde LM. Des Weiteren stellte er auch das Siegertier (97,5 Pkt.). Kritik gab es meistens in der Position 2 und 3 wegen eckigen Hinterpartien und schmalen Formen, sowie etwas wenig Unterwollhaar. Sehr gut waren die Rassemerkmale.

 

Kleinsilber, schwarz waren mit 20 ZG stark vertreten. LM (389,5 Pkt.) wurde Dirk Ebert, W 252, der damit die höchstbewertete ZG der Landesschau zeigt. Aus seiner Zucht stammten auch die beiden Siegertiere, die mit 97,5 Pkt. bewertet wurden. Nur wenige Kritiken reflektieren den hohen Zuchtstand dieser Rasse.

 

Kleinsilber, blau: Dreizehn ZG waren in dieser Rasse ausgestellt. LM wurden Antje & Jens Schumann, W 221, mit 386 Pkt.. Vereinzelt wurden etwas eckige Hinterpartien, etwas flockige Silberung und fleckige Deckfarben gestraft, ansonsten gab es bei diesem Farbenschlag kaum Kritik.

 

Kleinsilber, havannafarbig: Manfred Rasper, W 321, sicherte sich bei den zehn ZG mit 385,5 Pkt. den LM-Titel. Kritik gab es in der Körperform und im Fell. Die Rassemerkmale waren sehr gut ausgeprägt.

 

Kleinsilber, gelb: In einer Konkurrenz von acht ZG sicherte sich Rainer Struska, W 4, den LM-Titel (385 Pkt.). Das Siegertier zeigte Friedrich-Karl Bornträger, W 1, mit 97 Pkt. Die meisten Kritiken gab es in der Position 2 mit schmale Form, loses Brustfell und eckig. Aber auch in der Position 3 wurden die Felle mit etwas wenig Unterwollhaar gestraft. In den Rassemerkmalen konnten die Tiere überzeugen.

 

Kleinsilber, graubraun: Bei elf ZG konnte Matthias Emmerich, W 175, sich mit 387 Pkt. den LM-Titel sichern. Das Siegertier (97,5 Pkt.) zeigte Hermann Volkert, W 169. Kritik gab es teilweise in den Positionen 2 und 3. In den Rassemerkmalen waren die Tiere sehr überzeugend.

 

Kleinsilber, hell: Bei einer Konkurrenz von zehn ZG sicherte sich Timo Nieder, W 252, den LM - Titel (387,5 Pkt.). Kritik gab es in den Positionen 2 und 3 wegen eckigen Hinterpartien und etwas schwacher Fellstruktur. Aber auch fleckige Decken wurden häufig bemängelt.

 

Englische Schecken, schwarz-weiß: Bei den sechs gemeldeten ZG dominierte Wolfgang Knuth, W 175, mit 388 Pkt. (LM). Insgesamt kamen aus dieser Zucht zwei V-Tiere (98 und 97 Pkt.). Insgesamt präsentierten sich alle ausgestellten Tiere von ihrer besten Seite.

 

Englische Schecken, thüringerfarbig-weiß: Auch dieser Farbenschlag präsentierte sich in diesem Jahr von seiner guten Seite. Mit 385 Pkt. konnte sich Horst Haacker; W 147, im Feld von sieben ZG den LM – Titel sichern.

 

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Englische Schecken thüringerfarbig-weiß-1,0-W 147 3.5.33 Horst Haacker, 96,5 Pkt.

 

Holländer, schwarz-weiß: Mit acht ZG war dieser Farbenschlag sehr gut vertreten. Jannik Blase, W 225, zeigte eine sehr schöne ZG (385,5 Pkt.) und sicherte sich den LM-Titel. Aus seiner Zucht kam auch die Siegerhäsin, die mit 97,5 Pkt. bewertet wurde. Vereinzelt gab es Kritik in den Rassemerkmalen wegen Ringzacken oder kurze Manschetten.

 

Holländer, blau-weiß: Die Einzeltiere kamen aus der Zucht von Wolfgang Reker, W 5. Die Bewertung lag zwischen 95,5 und 96 Pkt.

 

Holländer, japanerfarbig-weiß: Drei ZG und zwei Einzeltiere waren gemeldet. Die beste ZG (384 Pkt.) zeigte Helmut Büdding, W 724, und wurde LM. Punktabzüge gab es in den Positionen 2 und 3 wegen eckigen Hinterpartien und etwas wenig Fallhaardichte. In den Rassemerkmalen wurden dafür sehr gute Ergebnisse erzielt.

 

Holländer, fehfarbig-weiß: Thorsten & Silvia Krebeck, W 764, zeigte eine ZG (384,5 Pkt.) dieses Farbenschlages und wurden damit LM.

 

Lohkaninchen, schwarz: Mit 20 ZG stellte auch diese Rasse eine der größten Abteilungen. Elena & Uwe Sprenger, W 361, wurden LM (386,5). Vereinzelt gab es Kritik wegen eckigen Hinterpartien oder etwas schwacher Fellstruktur. Ansonsten zeigte sich die Rasse auf sehr gutem Niveau. Den Siegerrammler (97 Pkt.) stellte Sven Rath, W 252. Die Siegerhäsin (97,5 Pkt.) kam aus der Zucht von der ZGM Stremmel, W 32.

 

Lohkaninchen, blau: Helmut & Raimond Klemm, W 201, zeigten mit 381,5 Pkt. die beste der fünf vorgestellten ZG und wurden LM. Einige der ausgestellten Tiere zeigte sehr gute Rassemerkmale. Teilweise wurden aber die Körperformen und das Fellhaar bestraft.

 

Lohkaninchen, havannafarbig: Bei neun ZG wurde Martin Krebeck, W 764, LM (386,5 Pkt.) der auch das Siegertier (97 Pkt.) zeigte. Kritik gab es wegen eckigen Hinterpartien und etwas schwacher Fellhaarstruktur. Vereinzelt wurden auch fleckige Deckfarben bemängelt.

 

Lohkaninchen, fehfarbig: Sascha Kipp, W 102, zeigte eine ZG (381 Pkt.) und zwei Einzeltiere.

 

Marderkaninchen, braun: Birgit Drewes, W 390, zeigte eine ZG mit 380 Pkt. Marderkaninchen, blau: Martin Seuthe, W 527. war mit 386,5 Pkt. siegreich und sicherte sich in dieser Rasse den LM-Titel. Aber auch die Züchter Sascha Kipp, W 102; und Ulrich Schumacher, W 390 zeigten sehr gute ZG. Insgesamt waren alle Tiere von sehr guter Qualität.

 

Siamesen, gelb: Kai-Uwe Bialek, W 343, zeigte eine ZG (377 Pkt.) dieser seltenen Rasse. Die Bewertung der Tiere lag zwischen 93,5 und 94,5 Pkt.

 

Schwarzgrannen: Zehn ZG waren gemeldet. Die beste ZG (386,5 Pkt.) zeigte Pascal ter Marten, I 70, und wurde LM. Das Siegertier mit 97,5 Pkt. kam aus der Zucht von Karl-Heinz Stork, W 103. Kritik gab es meistens wegen eckiger Hinterpartien oder verjüngten Formen, sowie etwas wenig Fellhaardichte. In den Rassemerkmalen waren die gezeigten Tiere meistens sehr gut.

 

Russen, schwarz-weiß: Bei fünf ZG wurde Hans-Dieter Degwer, W 390, LM (382,5 Pkt.). Beanstandungen gab es wegen eckigen Hinterpartien und teilweise etwas dünnen Fellen. Sehr gut waren die Kopf- und Rumpfzeichnung.

 

Russen, blau-weiß: Kai- Uwe Bialek, W 343, war alleiniger Aussteller in dieser Rasse. Seine ZG wurden mit 375,5 Pkt. bewertet.

 

Kastanienbraune Lothringer: Vier ZG zeigten Franz Hörsting, W 168, Johann Hanning, W 872, Roswitha Burda, W 13 und Alfred Heinze, W332, der mit 385 Pkt. LM wurde. Kritik gab es in der Positionen 2 und 3 wegen eckigen Hinterpartien und etwas schwacher Fellstruktur. Die Rassemerkmale waren durchweg gut ausgeprägt.

 

Zwergwidder, wildfarben: Mit 23 ZG war diese Rasse wieder sehr stark vertreten. LM mit 387 Pkt. wurde die ZGM Kraft/van den Bossche, W 252, die auch den Siegerrammler (97 Pkt.) zeigte. Die Siegerhäsin (97 Pkt.) kam aus der Zucht von Karsten Winterkamp, W 404. Kritik gab es meistens in den Positionen 2 und 3 wegen eckigen Hinterpartien oder loser Fellhaut sowie etwas wenig Unterwollhaar oder etwas schwacher Fellstruktur. Auch teilweise weiß durchsetzte und fleckige Deckfarben wurden mit Punktabzug bestraft. Die Rassemerkmale waren sehr gut. Hier gab es fast keine Kritik.

 

Zwergwidder, dunkel-/eisengrau: Dominik Poppke, W 53, zeigte mit 384,5 Pkt. eine sehr schöne ZG und sicherte sich den LM - Titel. Eine weitere ZG kam aus der Zucht von Winfried Volkmar, W 314, (384 Pkt.) Kritik gab es wegen loser Fellhaut und etwas langem Fellhaar. In den Rassewerten gab es keine Beanstandungen.

 

Zwergwidder, schwarz: Werner Hadder, W 175, war der dominierende Aussteller in dieser Rasse. Mit 387,5 Pkt. zeigte er die beste ZG (LM). Des Weiteren stellte er auch den Siegerrammler mit 97,5 Pkt. Kritik gab es meistens in der Position Körperform und Fell. Die Rassemerkmale zeigten sich dafür in ausgesprochener guter Qualität.

 

Zwergwidder, blau: Mit neun ZG war dieser Farbenschlag in diesem Jahr gut vertreten. Olaf Harde, W 137, wurde mit 384,5 Pkt. LM. Aus seiner Zucht kam auch das Siegertier (96,5 Pkt.). Neben den Problemen in den Körperformen und Fellen waren bei einigen Tieren etwas helle Unterfarben und weiß durchsetzte Deckfarben zu beanstanden.

 

Zwergwidder, perlfehfarbig: Sieben ZG waren das Meldeergebnis in diesem Farbenschlag. Mit 385 Pkt. zeigten Annette & Katja Stegemann, W 509, die beste ZG und wurden LM. Kritik gab es in den Positionen Körperform und Fell. Bei den Köpfen und Behängen waren durchweg sehr gute Bewertungen vorhanden. Teilweise wurden fleckige Deckfarben in der Position 6 bestraft.

 

Zwergwidder, chinchillafarbig: Von drei gemeldeten ZG konnte sich Wolfgang Linnert, W 225, mit 385,5 Pkt. den LM-Titel sichern. Kritik gab es wegen etwas schwachen Unterfarben und etwas hellen Vorderläufen. Zwergwidder, rot: Helmut Kuckluck, R 126, zeigte eine ZG, die mit 378 Pkt. bewertet wurde.

 

Zwergwidder, gelb: Zwei ZG von Christian Morfeld, W 376, wurden mit 380 und 382 Pkt. bewertet. Auch hier wurden eckige Hinterpartien und etwas schwache Fellhaarstruktur bemängelt.

 

Zwergwidder, havannafarbig: Mit 383 Pkt. zeigte Kirsten Spieß, W 514, die beste der drei gemeldeten ZG.

 

Zwergwidder, thüringerfarbig: Rainer Brecker, W 53, setzte sich mit 386,5 Pkt. (LM) an die Spitze der sechszehn ZG. Aus seiner Zucht kamen auch die beiden Siegertiere (97 Pkt.). Bei einigen Tieren wurden die Körperformen und die Felle bestraft. Teilweise wurden auch unreine Unterfarben und Abzeichen mit Punktabzügen versehen.

 

Zwergwidder, japanerfarbig: Fünf ZG dieser doch sehr selten Rasse waren ausgestellt. Mit 381 Pkt. wurde Frank – Robert Kloos, W 32, LM. Insgesamt muss bei diesem Farbenschlag noch einiges an Zuchtarbeit geleistet werden.

 

Zwergwidder, lohfarbig schwarz: Sieben ZG wurden den Preisrichter vorgestellt. LM wurde Edgar Elpers, W 563, (386 Pkt.). Kritik gab es wie bei den anderen Farbenschlägen in der Position 2 und 3 wegen eckigen Hinterpartien und schwacher Fellstruktur. Aber auch durchsetzte Deckfarben standen in der Kritik.

 

Zwergwidder, marderfarbig braun: Gerd Ratering, W 165; Bianca Gabbe, W 165; Alfred Steinkamp, W 113, und André Hadder, W175, zeigten vier ZG dieses doch selten Farbenschlages. Mit 385,5 Pkt. sicherte sich André Hadder den LM-Titel.

 

Zwergwidder, luxfarbig: Mit 385 Pkt. konnte Silke Göttken, W 267, den LM-Titel erringen. In diesem Farbenschlag wurden die eckigen Hinterpartien sowie die Felle, die etwas wenig Dichte aufweisen, bestraft. Dafür wurde in der Position 6 meistens 9,5 Pkt. vergeben.

 

Zwergwidder, rhönfarbig: Sechs ZG waren hier den Preisrichtern vorgestellt. Mit 383 Pkt. zeigten Tina Jäckel-Müller, K 118, und Christian Genschur, W 391, die besten Sammlungen und wurden LM. Auch hier lagen die meisten Kritiken in der Position 2 und 3. Aber auch verschwommene Zeichnungen wurden bestraft.

 

Zwergwidder, siamesenfarbig-gelb: Gregor Morfeld, W 376, Willi Niederhausen, W 427, und Michael Kostiuk, W 488, zeigten ZG, die mit 381, 382 und 382,5 Pkt. bewertet wurden. LM in dieser Rasse wurde Michael Kostiuk. Hauptkritik waren die teilweise losen Brustfelle sowie das leicht fehlende Unterhaar.

 

Zwergwidder, siamesenfarbig-blau: Stefanie Eing, W 563, zeigte eine ZG, die mit 381 Pkt. bewertet wurde.

 

Zwergwidder, weißgrannenfarbig-schwarz: Bei den neun ZG zeigte Ortwin Schöttler, W 527, mit 385 Pkt. die beste Leistung (LM). Die präsentierten Tiere konnten besonders in den Rassemerkmalen überzeugen. Kritik gab es meistens wegen eckigen Hinterpartien und etwas fehlender Fellhaarstruktur.

 

Zwergwidder, schwarzgrannenfarbig: Bei drei ZG macht die ZGM Frigge/Dobslaff, W 370, mit 384,5 Pkt. das Rennen (LM).

 

Zwergwidder, wildfarben-weiß: Bei vier vorgestellten ZG zeigte Christa Schöttler, W 527, mit 384,5 Pkt. die Beste und wurde LM. In diesem Farbenschlag wurden bei einigen Tieren leicht eckige Hinterpartien und die etwas schwache Fellstruktur kritisiert.

 

Zwergwidder, schwarz-weiß: Zwei ZG ausgestellt von Günter Bertelsbeck, W 164, erreichte 380,5 und 381,5 Pkt. womit er sich den LM-Titel sichern konnte.

 

Zwergwidder, chinchillafarbig-weiß: Heinrich Johannknecht, W 693, stellte drei ZG in diesem Farbenschlag. Die Bewertung lag zwischen 381,5 und 382 Pkt. Zwergwidder, havannafarbig-weiß: Eine ZG, ausgestellt von Günter Bertelsbeck, W164, konnte wegen eines nb-Tieres nicht das Ziel erreichen.

 

Zwergwidder, thüringer-weiß: Bei neun ZG erzielte Edmund Müller, W 124, mit 386,5 Pkt. das beste Ergebnis und wurde LM. Die Tiere zeigten sich sehr ausgeglichen in allen Positionen.

 

Zwergwidder, weiß RA: Mit sechs ZG war diese Rasse in diesem Jahr etwas schwächer vertreten. Die beste ZG (LM) stellte Andreas Heßling, W 373, mit 385,5 Pkt. Wenn es Kritiken gab, dann meistens in den Positionen 2 und 3. Ansonsten waren die Rassemerkmale sehr gut vorhanden.

 

Zwergwidder, weiß BlA: Jan Janssen, W 165, führte das Feld der elf ZG an. Mit 386,5 Pkt. wurde er LM und stellte mit 97 Pkt. auch das Siegertier. Überwiegend beanstandet wurden die Körperformen und die Felle. In den Rassemerkmalen zeigten sich nur sehr selten Kritiken.

 

Zwergschecken, schwarz-weiß: Eine ZG (381 Pkt.) von Klaus Augustinowitz, W 204, und ein Einzeltier (94,5 Pkt.) von Erwin Schalow, W 864, waren das Meldeergebnis in die Rasse. Kritik gab es in den Positionen Körperform und Fellhaar.

 

Zwergschecken, blau-weiß: Erwin Schalow,W 864, zeigte ein Einzeltier, das mit 94 Pkt. bewertet wurde.

 

Hermelin RA, gingen mit sieben ZG an den Start. Die beste ZG und LM wurde Theodor Biehl, W 564, mit 386 Pkt. Der Siegerrammler (97,5 Pkt.) kam aus der Zucht von Bernhard Rahr, W 915. Teilweise wurden bei dieser Rasse etwas eckige Hinterpartien und etwas schwache Fellhaarstruktur kritisiert.

 

Hermelin BlA: In einem Feld von 15 ZG stellte Peter Nölke, W 215, die beste mit 387 Pkt. (LM) Er zeigte auch beide Siegertiere (97 Pkt.). Diese Rasse bewies einmal mehr welch hohen Zuchtstand sie aufweist.

 

Farbenzwerge, wildfarben: Mit 387,5 Pkt. sicherte sich Otto Schröder, W 100, den LM-Titel in diesem Farbenschlag. Insgesamt kamen aus seiner Zucht 4 V-Tiere (1 x 98, 1 x 97,5 und 2 x 97 Pkt.).

 

Farbenzwerge dunkel-/eisengrau: Markus Veerkamp, W 300, zeigte eine ZG (384,5 Pkt.) und sicherte sich den LM-Titel.

 

Farbenzwerge, schwarz: Bei den zwei ZG dieses Farbenschlages konnte sich Hans – Jürgen Kornhoff, W 53, mit 384,5 Pkt. klar behaupten und wurde LM. Eine weitere sehr gute ZG mit 383 Pkt. kam aus der Zucht von Hans-Dieter Blank, W 227.

 

Farbenzwerge, blau: Bei vier ZG machte Helmut Woestmann, W 100, mit 384,5 Pkt. klar das Rennen und wurden LM. Kritik gab es wegen eckigen Hinterpartien und etwas schwacher Fellhaarstruktur. In den Deckfarben wurden teilweise weiß durchsetzte Haare oder leicht brauner Anflug bemängelt.

 

Farbenzwerge, havannafarbig: Sehr stark vertreten war in diesem Jahr dieser Farbenschlag. Bei 15 ZG wurde Markus Kaiser, W 375, mit 385,5 Pkt. LM und stellte auch den Siegerrammler mit 96,5 Pkt. Die Siegerhäsin (97 Pkt.) präsentierte Siegbert Öpping, W 407. Kritik gab es meistens wegen eckiger Hinterpartien und etwas wenig Fellhaardichte. Aber auch fleckige und durchsetzte Deckfarben wurden hier gestraft.

 

Farbenzwerge, rot: Vier ZG waren hier das Meldeergebnis. Die Bewertung der Tiere lag zwischen 91,5 und 96 Pkt. Bemängelt wurden hauptsächlich eckige Hinterpartien und etwas wenig Unterhaar.

 

Farbenzwerge, luxfarbig: Markus Frenke, W 872, war alleiniger Aussteller dieses Farbenschlages. Seine beiden zwei ZG wurden mit 378 und 381 Pkt. bewertet. Kritik gab es bei den Körperformen. Des Weiteren wurden auch Stirnbüschelansätze bemängelt.

 

Farbenzwerge, fehfarbig: Zwei ZG zeigte Manfred Fehmer, W 113, deren Endergebnis bei 384 und 384,5 Pkt. lag.

 

Farbenzwerge, seperatorfarbig: Eine ZG (381,5 Pkt.) von Rudolf Richter, W 339, waren hier das Meldeergebnis. Hauptkritik waren die etwas eckigen Hinterpartien und die etwas losen Brustfelle.

 

Farbenzwerge, perlfehfarbig: Theodor Upgang, W 165 und die ZGM Dünnebacke-Penz, W 44, zeigten zwei ZG. Die Gesamtergebnisse der beiden ZG lag bei 381 und 381,5 Pkt. Kritik gab es wegen eckigen Hinterpartien und schwacher Fellhaarstruktur.

 

Farbenzwerge, schwarzsilber: Zwei ZG kamen ebenfalls aus der Zucht von Theodor Upgang, W 165. Mit 384 Pkt. sicherte er sich den LM-Titel. Kritik gab es hier in den Positionen 2 und 3 wegen eckigen Hinterpartien und etwas wenig Fellhaardichte. Teilweise wurden auch die etwas grobe Silberung und die aufgehellte Unterfarbe bestraft.

 

Farbenzwerge, thüringerfarbig: Rainer Breker, W 53, zeigte eine ZG mit 385,5 Pkt. und wurde damit LM. Farbenzwerge, marderfarbig braun: Auch in diesem Farbenschlag war es Rainer Breker, W 53, der eine ZG ausstellte, die mit 385 Pkt. bewertet wurde. In dieser ZG befand sich ein sehr schöner Rammler, der mit 97 Pkt. bewertet wurde.

 

Farbenzwerge, marderfarbig blau: Von den drei gezeigten ZG zeigte die ZGM Dünnebacke-Penz, W 44, mit 384,5 Pkt. die Beste. Auch die zwei ZG von Josef Büdding, W 38, konnten mit 383 und 384 Pkt. überzeugen. Aus seiner Zucht kam auch eine sehr schöne Häsin, die mit 97 Pkt. bewertet wurde.

 

Farbenzwerge, weißgrannenfarbig schwarz: waren mit sieben ZG vertreten. LM wurde Lothar Ham, W 293, (388 Pkt.). Eine weitere sehr gute ZG (387,5 Pkt.) zeigte die ZGM Waltering-Jansen, W 724. Die meiste Kritik gab es in der Position 2 wegen eckigen Hinterpartien und der losen Fellhaut. In den Rassemerkmalen konnten sehr viele Kaninchen dieser Rasse eine gute Qualität vorweisen.

 

Farbenzwerge, weißgrannenfarbig blau: Frank Scholz, W 339, zeigte drei Einzeltiere, deren Bewertung zwischen 95 und 96 Pkt. lag.

 

Farbenzwerge, hothotfarbig: Martin Roth, W 424, und Nico Böker, W 877, zeigten insgesamt drei ZG. Mit 384 Pkt. war es Nico Böker, der eine sehr ausgeglichene ZG den Besuchern präsentierte.

 

Farbenzwerge, rhönfarbig: Gisela & Peter Frigge, W 227, zeigten eine ZG mit 384,5 Pkt. und wurden LM. Hauptproblem sind die teilweise eckigen Hinterpartien und die etwas schwache Unterwolle.

 

Farbenzwerge, japanerfarbig: Von den zwei ZG zeigte Markus Veerkamp, W 300, eine sehr schöne ZG, die mit 387 Pkt. bewertet wurde. Damit sicherte er sich den LM-Titel. Eine beachtliche Leistung für diesen Farbenschlag.

 

Farbenzwerge, lohfarbig schwarz: Theodor Biehl, W 564, konnte bei diesem Farbenschlag dominieren. Mit 386 Pkt. wurde er LM. Hauptproblem sind auch hier teilweise die eckigen Hinterpartien und die etwas schwache Fellhaarstruktur.

 

Farbenzwerge, russenfarbig schwarz-weiß: Mit fünf ZG erschien dieser Farbenschlag. Kritik gab es in den Positionen 2 und 3 wegen eckigen Hinterpartien und etwas schwacher Fellhaarstruktur. Auch in den Rassemerkmalen wurden teilweise Punktabzüge vorgenommen. Eine sehr gute ZG zeigte Berthold Beyer, W 509, mit 387,5 Pkt. und sicherte sich damit den LM-Titel.

 

Farbenzwerge, schwarzgrannenfarbig: Reinhard Decker, W 165, präsentierte gleich drei ZG, deren Bewertung bei 378, 380 und 384 Pkt. lag. Kritik gab es in den Positionen 2 und 3 wegen eckigen Hinterpartien und schwacher Fellhaarstruktur.

 

Zwergsatin, rot: Bei den vier ausgestellten ZG machte Hans-Dieter Degwer, W 390, mit 384 Pkt. das Rennen und wurde LM. Kritik gab es wegen verjüngten Körperformen und dunklen Ohrenrändern. Auch ein leicht dunkler Anflug in der Deckfarbe führte teilweise zu Punktabzügen.

 

Zwerg-Rexe, blau: Lennart Heimann, W 168, und Rudolf Fehren, W 373, zeigten insgesamt drei ZG. Mit 384 Pkt. sicherte sich Rudolf Fehren den LM-Titel.

 

Zwerg-Rexe, weiß BlA: Leider konnte die gezeigte ZG wegen eines nb-Tieres nicht das Ziel erreichen. Die Bewertung der restlichen Tiere lag zwischen 94 und 96,5 Pkt.

 

Zwerg-Rexe, castorfarbig: Insgesamt wurden hier fünf ZG ausgestellt. Detlef Höwener, W 90, wurde LM (384,5 Pkt.). In seiner Sammlung befand sich auch eine sehr schöne Häsin, die mit 97 Pkt. bewertet wurde. Eckige Hinterpartien sind teilweise noch das Hauptproblem in dieser Rasse.

 

Zwerg-Rexe, dalmatiner schwarz-weiß: Hans-Jürgen Kornhoff, W 53, zeigte eine ZG, deren Bewertung bei 381 Pkt. lag. In seiner Sammlung befand sich eine sehr schöne Häsin mit 97 Pkt. Zwerg-Rexe, dalmatiner blau-weiß: Wegen eines nb-Tieres konnte auch diese ZG nicht ihr Ziel erreichen. Die Bewertung der restlichen Tiere lag bei 95,5 und 96,5 Pkt.

 

Zwerg-Rexe, dalmatiner dreifarbig: Karin Schluse, W 724, war Ausstellerin einer ZG (379 Pkt.) dieses Farbenschlages. Hauptkritikpunkte waren die teilweise eckigen Hinterpartien oder verjüngten Formen. Die Bewertung lag zwischen 94 und 95,5 Pkt.

 

Zwerg-Rexe, fehfarbig: Leider erreichte die ZG wegen eines fehlenden Tieres nicht das Ziel. Zwerg-Rexe, lohfarbig-schwarz: Wolfgang Schmidt, W 90, zeigte eine ZG (381 Pkt.) dieses Farbenschlages. Kritik gab es wegen abstehenden Schenkeln und etwas schwacher Fellhaarstruktur. Die Rassemerkmale waren dafür sehr gut ausgeprägt.

 

Zwergkaninchen-Löwenkopf, rhönfarbig: Gleich vier ZG waren von dieser recht jungen Rassen ausgestellt. Mit 382,5 Pkt. sicherte sich Heinz Lessmann, W 381, den LM-Titel.

 

Uwe Feuerer, PV-Vorsitzender

 

 

Jugend

 

 

 

Deutsche Widder, wildfarben: Zwei Zuchtgruppen und zwei Einzeltiere wurden von Clemes & Judith Meier, WJ 102, ausgestellt. Während bei einigen Tieren die lose Fellhaut bemängelt wurde konnten 3 Rammler mit 97,0 Pkt. bewertet werden. Mit 387,5 Pkt. sicherten sie sich den Titel des Landesjugendmeisters.

 

Helle Großsilber: Leider fehlten von den 2 gemeldeten Zuchtgruppen eine. Die zweite kam durch einen nb auch nicht ans Ziel. Bei den 3 übrigen Tieren wurden Punkte in der Körperform abgezogen.

 

Blaue Wiener: Mit sieben Zuchtgruppen war diese Rasse sehr stark vertreten. Landesjugendmeister wurde Darleen Türk, WJ 188, mit 386,5 Pkt. Sie zeigte eine sehr schöne Häsin mit 97,5 Pkt. Justin Schweika zeigte einen mit 97,0 Pkt. bewerteten Rammler. Die Tiere zeigten eine gleichmäßige Qualität. Lediglich bei der Form und bei dem Fellhaar wurden Punkte abgezogen.

 

Blaugraue Wiener: Leider kam die Zuchtgruppe von Jens Icking, WJ 165, durch ein nb-Tier nicht ans Ziel.

 

Graue Wiener, wildfarben: Jule Linnemann, WJ 14, holte sich mit 385,0 Pkt. den Landesjugendmeistertitel. Besonders ein mit 97,0 Pkt. bewerteter Rammler konnte überzeugen. Loses Brustfell gab Anlass zur Kritik.

 

Rote Neuseeländer: Vier Gruppen und ein Einzeltier wurden gezeigt. Carolin Sicking, WJ 102, wurde Landesjugendmeister mit 385,0 Pkt. Vor allem die teilweise schmalen bzw. verjüngten Formen wurden bemängelt. Außerdem führte unfertiges Fellhaar zu Punktabzug.

Thüringer: Zwei Gruppen wurden ausgestellt. Beide Gruppen verfehlten das Ziel. Bei den übrigen Tieren wurde teileweise wegen loser Schultern sowie wenig Unterhaar gestraft.

Alaska: Fünf Gruppen wurden ausgestellt. Landesjugendmeister wurden Marius und Sophie Holtkamp, WJ 169, mit 386,5 Pkt. Sie zeigten auch zwei sehr schöne Häsin, die mit 97,0 Pkt. bewertet wurde. Elena Tüpker, WJ 509, stellte eine Häsin mit 97,0 Pkt. Auch Johanna Albers, WJ 173, hatte ein mit 97,0 Pkt. bewertetes Tier in ihrer Sammlung. Bei einigen Tieren wurde das lose Brustfell bemängelt. Insgesamt waren die Bewertungen auf einem hohen Niveau.

 

Satin Elfenbein RA: Laurenz Hustert, WJ 915, erzielte 385,0 Pkt. Besonders die Körperformen und die Rassemerkmale gefielen.

 

Weiß-Rexe RA: Hier stellte Marie Schneyer, WJ 915, zwei Gruppen mit 387,5 Pkt. und 388,0 Pkt. aus und wurde Landesjugendmeister. Es wurde zweimal 97,5 und 3 mal 97,0 Pkt. vergeben. Besonders in den Rassemerkmalen konnten die Tiere überzeugen. Insgesamt gab es wenig Kritikpunkte.

 

Schwarz-Rexe: Die Gruppe von Munika Jaufmann, WJ 915, bekam 384,0 Pkt. Sowohl in den Körperformen wie auch bei den Rassemerkmalen wurden Punkte abgezogen.

 

Kleinschecken schwarz-weiß: Die Gruppe von Pia und Mortiz Klingenberg, WJ 509, erhielt 383,0 Pkt. In den Rassemerkmalen führten der teilweise schwache Dorn, die teilweise groben Augenringe und die teilweise schwache Zeichnung zu Punktabzug.

 

Kleinschecken blau-weiß: Durch etwas wenig Unterhaar bekam das ausgestellte Tier 96,0 Pkt.

 

Deutsche Kleinwidder, wildfarben: Beide gemeldeten Gruppen kamen nicht ans Ziel. Hier gab es Punktabzug wegen langer Formen und etwas loser Fellhaut.

 

Kleinchinchilla: Mia Diekhus, WJ 168, wurde mit 382,5 Pkt. Landesjugendmeister. Vor allem die Körperformen gilt es zu verbessen. Auch wegen loser Fellhaut und fleckiger Decke kam es zu Punktabzug.

 

Sachsengold: Bei den vier gemeldeten Zuchtgruppen konnten sich Frederic und Maurice Garmann, WJ 169, mit 385,0 Pkt. durchsetzen und wurde Landesjugendmeister. In der Rasse wurden vor allem die verjüngten Formen und zu wenig Unterhaardichte bemängelt.

 

Rhönkaninchen: Eine Zuchtgruppe und ein Einzeltier wurden von Merlin-Niklas Bachler, WJ 6, gezeigt. Wegen etwas losem Brustfell wurden die meisten Punkte abgezogen. Aber die Rassemerkmale konnten überzeugen.

 

Perlfeh: Zwei Gruppen waren gemeldet. Landesjugendmeister wurde Greta Overhage, WJ 314, mit 385,0 Pkt. Leicht eckige Hinterpartien und etwas lose Fellhaut waren die wenigen Kritikpunkte.

 

Kleinsilber, schwarz: Auch hier waren 2 Zuchtgruppen gemeldet. Ann-Kathrin Bußmann, WJ 165, wurden mit 383,5 Pkt. Landesjugendmeister. Sie zeigte außerdem eine sehr schöne Häsin, die 97,0 Pkt. erhielt. In Position 4 Silberung und Gleichmäßigkeit wurden die meisten Punkte abgezogen.

 

Kleinsilber, gelb: Bei den 4 gezeigten Zuchtgruppe setzte sich Julio Schroller, WJ 408, mit 382,5 Pkt. durch und wurde Landesjugendmeister. Leider kamen die anderen Gruppen nicht ans Ziel. In der Rasse wurden wegen etwas loser Brustfelle und etwas wenig Unterhaar Punkte abgezogen.

 

Lohkaninchen, schwarz: In diese Rasse waren 3 Gruppen und ein Einzeltier gemeldet. Katharina Grote, FJ 14, wurde mit 384,5 Pkt. Landesjugendmeister. Teilweise gab es in dieser Rasse Punktabzug wegen leicht eckiger Körperformen und losem Brustfell. Bei den Rassemerkmalen gab es wenig Kritik.

 

Marderkaninchen blau: Hier wurde eine Zuchtgruppe von Benedikt Kloppe, WJ 14, vorgestellt, die 384,5 Pkt. erhielt und somit Landesjugendmeister wurde. Leicht abstehende Schenkel, etwas lose Schultern und vorne leicht verjüngte Form führten zu Punktabzug.

 

Schwarzgrannen: 5 ausgestellte Zuchtgruppen. Landesjugendmeister wurde Jan Hennrick Edler, WJ 103, mit 386,0 Pkt. Bei der Körperform wurden leicht eckige Hinterpartien gestraft. Außerdem kam es zu Punktabzug wegen etwas wenig Unterhaar. Matthis Dinkhof, WJ 169 stellte 3 sehr schöne Häsinnen, die mit jeweils 97,0 Pkt. bewertete wurden.

 

Russen schwarz-weiß: Leider kamen beide Zuchtgruppen nicht ans Ziel.

 

Zwergwidder, wildfarben: Gewohnt stark mit 9 Gruppen und einem Einzeltier präsentierte sich die Rasse. Das Fellhaar zeigte oft wenig Struktur auf. Auch die teilweise schwache Zwischenfarbe führte zu Punktabzug. Teilweise wurden leicht eckige Hinterpartien, verjüngte Formen und lose Fellhaut bemängelt. Landesjugendmeister wurde Nico Japes, WJ 534, mit 386,0 Pkt. Das Siegertier stellte Laurenz Hustert, WJ 915, mit 97,0 Pkt. Auch Nico Japes, WJ 534 und Janine Volkmar, WJ 314, stellten je ein mit 97,0 Pkt. bewertetes Tier.

 

Zwergwidder, schwarz: Diese Rasse war ebenfalls mit 9 Gruppen und einem Einzeltier vertreten. Die Bewertung zeigte ein einheitliches Bild. Häufig wurden die etwas schmalen Körperformen bemängelt. Auch die Fellqualität wurde öfter mit Punktabzug bestraft. Lorena und Leonie Münker, WJ 424, sicherte sich den Landesjugendmeistertitel mit 386,0 Pkt. Außerdem zeigten sie die Siegerhäsin, die 97,0 Pkt. bekam.

 

Zwergwidder blau: Mit 5 Zuchtgruppen war dies Rasse vertreten. Linda Gabbe, WJ 165, wurde Landesjugendmeister mit 385,5 Pkt. Sie zeigte auch einen schönen Rammler mit 97,0 Pkt. Bemängelt wurden vor allem die leicht eckigen Körperformen und das wenig dichte Fellhaar sowie bei einigen Tieren ein leichter Rostanflug.    

 

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2551 Zwergwidder blau, 0,1-W 137 5.6.6-Olaf Harde, 96,5 Pkt.

 

Zwergwidder, perlfehfarbig: Julian Schophuis, WJ 169, setzte sich mit 386,0 Pkt. gegen die anderen beiden Gruppen durch und wurde Landesjugendmeister. Lukas Elsner, WJ 549, zeigte einen Rammler, den die Preisrichter mit 97,0 Pkt. bewerteten. Es wurden vor allem wegen schwacher Fellhaarstruktur Punkte abgezogen.

 

Zwergwidder, chinchillafarbig: Maurice und Frederik Garmann, WJ 169, holten sich den Landesjugendmeistertitel mit 382,5 Pkt. Die meisten Punkte wurden in Form und Fellhaar abgezogen.

 

Zwergwidder, thüringerfarbig: 2 Gruppen wurden gezeigt. Die eckigen Hinterpartien, die helle Unterfarbe und die schwache Struktur des Fellhaars führten zu Punktabzug. Landejugendmeister wurde Celina Brinkmann, WJ 171, mit 384,5 Pkt. Lara Feldkamp, WJ 169, stellte einen mit 97,0 Pkt. bewerteten Rammler, der kaum Anlass zu Kritik gab.

 

Zwergwidder, hototfarbig: 2 Gruppen wurden von der Zgm. Eßlage, WJ 817, gezeigt. Leider kam es vor allem wegen eckiger und verjüngter Körperformen und wenig Unterwolle zu Punktabzug. Auch die Augenringe müssen noch verbessert werden. Die Zgm. Eßlage, WJ 817, wurde mit 382,5 Pkt. Landesjugendmeister.

 

Zwergwidder, japanerfarbig: Die einzige Gruppe von Jasmin Morfeld, WJ 376, konnte nicht überzeugen. Sowohl die Körperformen wie auch das Fellhaar und die Rassemerkmalen müssen noch verbessert werden.

 

Zwergwidder, lohfarbig schwarz: Von den zwei gemeldeten Gruppen kam nur eine ans Ziel. Mit 382,5 Pkt. wurde Elora Schlotmann, WJ 308, Landesjugendmeister. Besonders die etwas eckigen Hinterpartien wurden bemängelt.

 

Zwergwidder, luxfarbig: Bei dieser Rasse ist sowohl bei der Körperform wie auch bei den Rassemerkmalen und im Fellhaar noch viel Zuchtarbeit nötig.

 

Zwergwidder, rhönfarbig: Hier wurden 2 Gruppen von Ronja Duesmann, WJ 175, ausgestellt. Sie wurde Landesjugendmeister mit 386,0 Pkt. In der zweiten Gruppe wurde bei einigen Tieren eine knochige Rückenlinie bemängelt.

 

Zwergwidder, siamesenfarbig gelb: 2 Zuchtgruppen wurden gestellt. Eine kam nicht ans Ziel. Es wurden die etwas schwache Struktur und etwas eckigen Hinterpartien bemängelt.

 

Zwergwidder, weißgrannenfarbig-schwarz: Christina Wiedemann, WJ 376, zeigte eine Sammlung und drei Einzeltiere. Sie wurde mit 384,0 Pkt. Landesjugendmeister. Es kam zu Punktabzug wegen etwas schmalen Vorderpartien und in den Rassemerkmalen.

 

Zwergwidder, schwarzgrannenfarbig: Die Gruppen von Liriel Schlotmann, WJ 308, kam nicht ans Ziel. Es wurde bei den 3 verbleibenden Tieren die teilweise unreine Zwischenfarbe und etwas eckige Hinterpartien bemängelt.

 

Zwergwidder, chinchillafarbig-weiß: Eine Gruppe von Greta Bengfort, WJ 165, zeigte Schwächen bei der Körperform.

 

Zwergwidder, weiß RA: 3 Gruppen waren in diese Rasse vertreten. Die teilweise etwas schwache Struktur führte zu Punktabzug. Aber in den Rassemerkmalen konnten die Tiere überzeugen. Lukas Elsner, WJ 549, wurde mit 383,0 Pkt. Landesjugendmeister.

 

Zwergwidder, weiß BlA: Auch hier waren 3 Zuchtgruppen gemeldet. Daniel Büsker, WJ 175, zeigte eine sehr schöne Gruppe, die 385,5 Pkt. erreichte und wurde damit Landesjugendmeister. In dieser Gruppe war auch eine sehr schöne Häsin mit 97,5 Pkt. Gestraft wurde bei dieser Rasse wegen etwas verjüngter Formen und etwas wenig Unterhaar.

 

Hermelin, BlA: Yannic Höhne, WJ 147, zeigte eine Gruppe mit 383,5 Pkt. Besonders die 97 er Häsin konnte sich sehen lassen. Auch die zwei Tiere von Jens Icking, WJ 165, konnten überzeugen. Es gab wenig Anlass zu Kritik.

 

Farbenzwerge, blau: Zwei Zuchtgruppen wurden gezeigt. Jana Dirting, WJ 168, bekam 386,0 Pkt. und wurde Landesjugendmeister. Sie zeigte außerdem zwei sehr schöne Tiere, die mit 97,0 Pkt. bewertet wurden. Etwas eckige Körperformen und etwas wenig Dichte wurden bemängelt.

 

Farbenzwerge, havannafarbig: Eine Zuchtgruppe und zwei Einzeltiere waren gemeldet. Mit 382,0 Pkt. wurde Marie Melina Vollmann, WJ 871, Landesjugendmeister. Die Bewertung lag zwischen 97,0 und 95,5 Pkt. Leichter Rostanflug führte zu Punktabzug. Außerdem wurde wenig Dichte im Fellhaar bemängelt.

 

Farbenzwerge, rot: Eine Zuchtgruppe stellte Lukas Frenke, WJ 872, mit 381,0 Pkt. Hier gab es Punktabzug wegen eckiger Hinterpartien. Auch die Rassemerkmale gilt es zu verbessern.

 

Farbenzwerge, luxfarbig: In dieser eher seltenen Rasse muss noch einiges an Zuchtarbeit in den Körperformen und den Rassemerkmalen geleistet werden.

 

Farbenzwerge, fehfarbig: Mit 383,0 Pkt. wurde Elisa Marie Guder, WJ 486, Landesjugendmeister. Hier hatten einige Tiere eine etwas schwache Struktur des Fellhaars.

 

Farbenzwerge, weißgrannenfarbig-schwarz: Hier wurden 4 Gruppen ausgestellt. Klara Roß, WJ 188, wurde mit 385,5 Pkt. Landesjugendmeister. Außerdem stellte sie einen schönen Rammler, der mit 97,5 Pkt. bewertet wurde. Vor allem etwas eckige Hinterpartien wurden gestraft.

 

Farbenzwerge, hototfarbig: Leider fehlten von den vier gemeldeten Tieren zwei. Die beiden gezeigten Tiere wurden mit 95,5 und 96,0 Pkt. bewertet.

 

Farbenzwerge, lohfarbig schwarz: Zwei Zuchtgruppen wurden gezeigt. Alexandra u. Ruxandra Trandafir, WJ 361, sicherten sich den Landesjugendmeistertitel mit 383,0 Pkt.. In der Rasse wurden teilweise die eckigen Hinterpartien und die teilweise etwas schwache Struktur bemängelt.

 

Zwerg Rexe, blau: Noah Bühler, WJ 467, zeigte 1 Zuchtgruppen mit 383,0 Pkt. und wurde Landesjugendmeister. Die Kritik lag besonders in der Körperform wegen etwas eckiger Hinterpartie.

 

Zwerg Rexe, fehfarbig: Bei der einzigen gemeldeten Gruppe kam es wegen etwas eckiger Körperformen und in den Rassemerkmalen zu Punktabzug.

 

Zwergkaninchen-Löwenkopf rhönfarbig: 4 Zuchtgruppen und zwei Einzeltiere waren zu sehen. Cedric Becker, WJ 915, errang den Landesjugendmeister mit 383,0 Pkt. In dieser noch recht jungen Rasse muss noch einiges an Zuchtarbeit geleistet werden. So war die Zeichnung noch nicht optimal und auch das Körpervlies war teilweise recht schwach. Ebenfalls wurden Punkte wegen eckiger Hinterpartien abgezogen.

 

 

 

Anke Löhr

 

Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

 

Neuzüchtungen:

 

 

Sallander: Bei dieser Neuzüchtung wurden von Friedhelm Finkmann, W 488, vier Tiere ausgestellt. Die Körperformen waren teilweise sehr gut. Kritik gab es teilweise wegen faltigen Ohren. Die Ohrlänge lag zwischen 11,5 und 11,9 cm. Im Fellhaar fehlte es teilweise an der Dichte und dem Unterhaar. Sehr schön ausgeprägt waren dafür die Abzeichen und die Unterfarbe.

 

Klein-Rexe, blau: Bianca Pardey, W 322, zeigte vier Tiere in diesem Farbenschlag. Leider musste ein Tier wegen Wammenansatz von der Bewertung ausgeschlossen werden. In der Körperform wurde ein Tier wegen etwas losem Brustfell gestraft. Dafür zeigte ein weiteres einen sehr guten Typ. Im Fellhaar wurde die etwas schwache Fellhaarstruktur und die etwas fehlende Fellhaardichte kritisiert. Ein Tier zeigte schwach behaarte Vorderläufe. Die Ohrenlänge lag zwischen 8,6 und 9,6 cm und wurde teilweise wegen den etwas langen Ohren bestraft. Sehr gut zeigten sich die Tiere in der Unterfarbe die bei allen positiv bewertet wurde.

 

Klein-Rexe, luxfarbig: Alwin & Ursula Rothenpieler, W 252, zeigten sechs Tiere. Zwei Tiere zeigten sehr gute Typen. Dafür wurden bei drei weiteren Tieren die schleppende Blume, die durchgetretenen Vorderläufe und etwas loses Brustfell bestraft. Die Ohrenlänge lag zwischen 8,5 und 8,8 cm. Ein Tier musste wegen zu langer Ohren (10,3 cm) von der Bewertung ausgeschlossen werden. Das Fellhaar wurde einmal mit etwas harter Granne bewertet. Bei den restlichen Tieren war eine sehr gute Fellhaarstruktur vorhanden. Sehr gut zeigten sich dafür die Zwischen- und Unterfarben.

 

Klein-Rexe, castorfarbig: Helmut Brinkmann, W 304, und Detlef Höwener, W 90, zeigten jeweils vier Tiere dieses Farbenschlages. In der Position Fellhaar wurde teilweise die etwas schwache Struktur und die etwas fehlende Fellhaardichte bemängelt. Die Ohrenlänge lag bei 8,1 bis 8,9 cm. Bei einem Tier führten die etwas kurzen Ohren (7,5 cm) zum Ausschluss. Sehr gut war bei allen Tieren die Zwischen- und Unterfarbe. In der Deckfarbe wurden Bindenansätze und aufgehellte Vorderläufe kritisiert.

 

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Klein-Rex castorfarbig,0,1-NW304 368, Helmut Brinkmann,8.5 Pkt.

 

 

Klein-Rexe, dalmatiner schwarz-weiß: Helmut Brinkmann, W 304, zeigte ein Tier. Besonders hervorzuheben waren der Typ, die Ohrenzeichnung und die Farbe. Kritik gab es wegen etwas wenig aufgelockerten Augenringen. Die Ohrenlänge betrug 8,5 cm.

 

Zwergwidder-Angora, weiß BlA: Kai Sander, W 147; Uwe Kruse, W 147, und Rainer Janke, W 304, stellten zehn von den vierzehn gemeldeten Tiere dieser Neuzüchtung vor. Ein Tier musste wegen Übergewicht von der Bewertung ausgeschlossen werden. Bei den übrigen Tieren wurden teilweise die eckigen Hinterpartien bemängelt. Teilweise war die Wolldichte und Länge schon sehr gut vorhanden. Die Köpfe und Behänge waren sehr gut ausgeprägt. Bei einigen Tieren wurde die Farbe positiv herausgestellt. Kritik gab es aber wegen schwacher Ohrbüschel und teilweise verdeckten Augen.

 

Zwergwidder, satin-thüringerfarbig: Zwei Tiere kamen aus der Zucht von Silke Göttken, W 267. Bei einem Tier wurde die sehr gute Körperform herausgestellt. Positiv waren der Behang sowie die Kopfbildung. Auch der Satinfaktor wurde bei einem Tier positiv herausgestellt. Dafür wurden aber die fleckige Deckfarbe sowie die unreine Unterfarbe kritisiert.

 

Zwerg-Rexe, japanerfarbig: Wolfgang Schmidt, W 142, stellte vier Tiere dieser Rasse vor. Leider musste ein Tier wegen Wammenansatz ausgeschlossen werden. Bei den übrigen Tieren wurden die eckigen Hinterpartien und die teilweise schleppende Blume bestraft. Hauptproblem in dieser Rasse sind die unklaren Farbfelder und die verwaschenen Rumpfzeichnungen.

 

Uwe Feuerer, PV-Vorsitzender

 


 

 

 

 

 (C)T.Neumann

 

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