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2011 - Jahreshauptversammlung der westfälischen Rassekaninchenzüchter

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Die Jahreshauptversammlung der westfälischen Rassekaninchenzüchter fand am 3. April in der Marker Schützenhalle in Hamm statt. Der erste Vorsitzende Rainer Schwarzelmüller begrüßte die zahlreich erschienen Züchter und Züchterinnen. Ganz besonders begrüßte er Gero Schultz und Hans-Günter Zeuch als ZDRK Ehrenmeister. Er bedankt sich bei dem Verein W 350 Ostwennemar, der die Durchführung dieser Versammlung in so einem schönen Rahmen möglich gemacht hat. Anschließend wurde die Tagesordnung verlesen und einstimmig angenommen.
 
 
 
 
 
 
 
Unter dem Punkt Totengedenken wurde, der im letzten Jahr, verstorbenen Mitglieder gedacht. Stellvertretend wurde das Ehrenmitglied im Landesverband Bernhard Holtkamp vom Verein W 169 Neuenkirchen erwähnt. Die Versammlung erhob sich zu einer Schweigeminute. Nachdem die Versammlungsteilnehmer wieder Platz genommen hatten, stellte der zweite Vorsitzende Johannes Henneke die Anwesenheit fest. Erfreulicherweise waren alle Kreise vertreten und auch der Vorstand war komplett.
 
Somit ergab sich eine Stimmenzahl von 91. Ein umfangreicher Punkt nahmen wieder, wie in jedem Jahr, die Ehrungen ein. Es wurden 70 silberne und 41 goldene Nadeln verliehen. Mit der großen goldenen Nadeln würden folgende Züchter geehrt: Hermann Stukenholz( KV Bielefeld), Norbert Röttger und Fred Jura (KV Coesfeld),Friedhelm Luhmann und Günter Kössner ( KV Dortmund), Jürgen Partzsch und Herbert Stölten (KV Gelsenkirchen), Eckhard Lipka (KV Herford), Horst Niewald, Ulrich Kramer, Erich Ellermeier und Dieter Meier (KV Lippe), Werner Lüsebrink und Rolf Saßmannshausen (KV Märkischer Kreis),Kurt Steinmann (KV Minden-Lübbecke), Hermann Höflich (KV Münster), Karl-Heinz Piper (KV Olpe), Egon Grob (KV Recklinghausen), Joachim Meißner (KV Siegen- Wittgenstein), Heinrich Winter und Gustav Rocks (KV Steinfurt) und Bernhard Richardt (KV Warendorf).Dieses Jahr wurden 8 verdiente Züchter zum Meister der westfälischen Rassekaninchenzucht ernannt: Hans-Emil Jung , W 461 Witten-Bommern, seit 1966 Kaninchenzüchter und seit 1985 in der Preisrichtergruppe Hagen; Peter Siebert, W 1 Dortmund, seit 1960 organisiert bis zum Zusammenschluss der Dortmunder Vereine im W 152 Oespel Kley; Klaus Heinemann, W 53 Bühne, seit 1973 Kaninchenzüchter; Magnus Jörg, W 100 Münster-Kinderhaus; Josef Temme, W 867 Bad Driburg, seit 1957 Züchter und seit 1977 Herdbuchzüchter; Willi Sunder, W 103 Burgsteinfurt, seit 1978 im Verein und seit 1986 In der Preisrichtergruppe Rheine; Willi Schneider, W 488 Versmold, seit 1941 Kaninchenzüchter und Begründer des bundesweiten Vergleichsscheren der Herdbuchzüchter; Hans-Joachim Knillmann, W 90 Wiehengebirge, seit 1948 organisierter Züchter und seit 1974 Preisrichter. Der Landesverband konnte vier Züchter in den Kreis der Ehrenmitglieder aufnehmen. Zuerst wäre da Dr. Michael Berger, W 475 Gelsenkirchen, zu nennen. Er ist seit 1960 aktiver Rassekaninchenzüchter zuerst im Rheinland, später dann in Westfalen. Seit 1986 ist er Preisrichter. Vielen ist er durch seine hervorragenden Vorträge auf dem Gebiet der Rassekaninchenzucht bekannt. Als zweites wurde Paul Zwiener, W 92 Hahlem Holzhausen2, zum Ehrenmitglied ernannt. Er ist seit 1964 Rassenkaninchenzüchter und seit 1982 Mitglied im Herdbuch. Er bekleidete und bekleidet bis heute verschiedene Ämter sowohl im Verein wie auch im Kreisverband. Der Dritte im Bunde wäre Gerd Koopmeier, W 677 Bövinghausen bzw. seit dem Zusammenschluss W1 Dortmund. Er ist Mitglied im Herdbuch, im Widderclub W 535, im Zeichnungs- und Farbenclub W 144 und im Satin Club W 154. Neben seinen vielen Ämtern ist er Leiter der Landesverbandsschiedsstelle. Als letzer wäre Egon Gerlach, W 293 Recklinghausen, zu erwähnen. Seit 1970 züchtet er aktiv Kaninchen. 1980 Legte er die Preisrichterprüfung ab und wird mit seinem Fachwissen von den Züchterkollegen sehr geschätzt.
 
 
  Ehrenmitglieder im Landesverband icon_lupe Meister der Westfälischen Rassekaninchenzucht
       
 
Auf das Verlesen der Niederschrift von der Herbsttagung wurde auf Antrag verzichtet. Anschließend stand die neue Satzung und Geschäftsordnung auf der Tagesordnung. Sie wurde mit drei Stimmen Enthaltung und keinen Gegenstimmen angenommen. Sie kann jetzt beim Amtsgericht eingereicht werden. Es folgten die Jahresberichte des Vorstandes. Der erste Vorsitzende Rainer Schwarzelmüller ließ das vergangen Jahr noch einmal Revue passieren. Leider wurden 403 Mitglieder weniger gemeldet gegenüber dem Vorjahr. Auch haben sich sechs Ortsvereine und drei HuK-Gruppen aufgelöst. Es folgte der Bericht des Obmanns für Ausstellungswesen Herbert Schwarzelmüller. Es wurden 389 Schauen beantragt und 52691 Kaninchen ausgestellt. Der Trend zeigt, dass weniger Tiere ausgestellt werden, aber die großen Schauen nach wie vor gut beschickt werden. Uwe Feuerer, Vorsitzender der Preisrichtervereinigung konnte einen Rückgang von sieben Personen vermelden. Somit waren 117 Mitglieder gemeldet. Die Obfrau für Angora und Herdbuch Berichtete von den Aktivitäten der Herdbuchzüchter und dem Vergleichsscheren bei den Angorakaninchen. Auch der Schriftführer und Datenbeauftragte gab seinen Bericht über die Zuchttierbestandserfassung sowie über seine Arbeit als Webmaster im Landesverband. Anke Löhr Referentin für Öffentlichkeitsarbeit konnte über die abgehalten Schulung berichten. Im Landesverband sind 49 Clubs bzw. Sektionen mit 793 Mitgliedern organisiert, so konnte Peter Lührs, LV Clubobman, vermelden. Auch in den HuK- Gruppen geht der Mitgliederbestand seit Jahre zurück. Gabriela Halbe, LV Leiterin der HuK- Gruppen, musste ein Minus von 22 Mitgliedern verzeichnen. In drei Gruppen sind auch Männer gemeldet. Der Obmann für Jugendarbeit Wilhelm Rössig zog eine Bilanz des vergangenen Jahres und appellierte an die Vereine sich verstärkt um die Jugend zu kümmern. Gerd Koopmann, Leiter des Schiedsgerichtes, konnte den kürzesten Bericht vorlegen und zugleich den positivsten: Keine Eingaben. Die Kasse wurde von Karin Reisdorf, Hans-Günther Zeuch und Martin Rüther geprüft. Sie konnten dem Kassierer Gero Schultz eine einwandfreie Kassenführung bescheinigen und beantragten die Entlastung des Kassierers und des gesamten Vorstandes. Diese wurde von der Versammlung erteilt. Nach den Berichten von den Jahreshauptversammlungen der einzelnen Landesverbandsabteilungen stand der Punkt Neuwahlen auf dem Programm. Mit überwältigender Mehrheit wurde Rainer Schwarzelmüller wiedergewählt. Als zweiter Kassierer konnte Wilhelm Fastenrath in den Vorstand aufgenommen werden.
 
 
2_Kassierer Willi Fastenrath
 
Als Beisitzer für das Schiedsgericht wurde Karl-Friedhelm Bornträger gewählt. Neue Kassenprüfer für das Jahr 2011 sind Heinrich Pötter, Anja Espeter und Jan Reisdorf. Als nächstes mussten der Obmann für Jugendarbeit Wilhelm Rössig und die Obfrau für Angora Erika Schulze Kökelsum von der Versammlung bestätigt werden. Dieses geschah einstimmig. Als neuer Obmann für Herdbuch wurde Heinz Rottmann bestätigt. Seiner Vorgängerin Erika Schulze Kökelsum wurde für ihre langjährige Arbeit gedankt.
 
 
  Rainer Schwarzelmüller bedankt sich mit einem Präsent bei Erika schulze Köelsum icon_lupe v.l. Willi Rössig, Erika Schulze Kökelsum und Heinz Rottmann  
 
Anschließend berichtete Peter Lührs(LV Clubobmann) von der Landesclubschau in Velen. Trotz der widrigen Wetterumstände, einige Preisrichter mussten in der Halle übernachten, war es eine gelungene Schau mit sehr guten Leistungen. Den Bericht von der Landesschau im Januar gab Herbert Schwarzelmüller. Es wurden 4055 Tiere und 67 Nummern Erzeugnisse ausgestellt. Allein 614 Kaninchen wurden von Jugendlichen gezeigt. Theo Ahlers stellt mit 28 Kaninchen, die meisten Tiere auf der Schau und bekam einen Pokal überreicht. Mit 150 Kaninchen war der Verein W 165 Vreden, der stärkste Verein auf der Schau. Dieses wurde mit einer ZDRK Präsidentenmedaille belohnt. Der erste Vorsitzende Rainer Schwarzelmüller gab dann einen Bericht von der erweiterten ZDRK Präsidiumssitzung in Speyer. Auch im ZDRK ist ein Mitgliederschwund zu verzeichnen. So waren 3000 weniger gemeldet wie im Vorjahr. Auf einen aktiven Züchter kommen drei Passive. Die Tierzahlbegrenzung auf 4 Tiere pro Rasse bleibt Auf der Bundesschau in Erfurt bestehen. Allerdings besteht auf der Bundesschau kein Tierverkaufszwang mehr. Die Veröffentlichung der Tierzuchtbestandserfassung erscheint erst Mitte des Jahres von Bernhard Große.
 
Am 10. Und 11. September 2011 richtet der Märkische Kreis die Landesjugendjungtierschau aus. Am Samstag findet ein buntes Programm statt und die Ausstellungsleitung hofft auf rege Beteiligung. Die Landesschau am 14. Und 15 Januar 2012 für das Zuchtjahr 2011 findet wieder in Hamm in den Zentralhallen statt. Der Ausrichter ist, wie in den letzten Jahren auch, der Landesverbandsvorstand. Die Anfrage aus dem Kreisverband Warendorf über eine sinnvollere Zusammenlegung der Rassen bei der Vergabe des Landesmeistertitels wurde an die Kreisverbände weitergegeben. So können Vorschläge bis zur Herbsttagung gesammelt werden. Die Herbsttagung findet am 4. September 2011 in den Zentralhallen in Hamm statt. Da der Verein W 350 Ostwennemar die Versammlungen nicht mehr ausrichten möchte, muss eine neue Möglichkeit gefunden werden. Sowohl in Oelde wie auch in Steinhausen gibt es geeignete Räumlichkeiten. Der Vorstand wird sie sich ansehen und zu gegebener Zeit die Entscheidung bekannt geben. Der ersten Vorsitzenden des Vereins Karin Reisdorf wurde mit einem Blumenpräsent für die Durchführungen der Versammlungen gedankt.
 
Abschließend wurde daran erinnert, dass die Tierzuchtbestandserfassung bis zu 15. April abgeschlossen sein muss. Nach dem Ausgeben der Kreisverbandsunterlagen bedankte sich der erste Vorsitzende für das Zahlreiche Erscheinen und wünschte allen eine gute Heimfahrt.
© 2006-2017 Landesverband Westfälischer Rassekaninchenzüchter e.V. | JV2.5.8