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Wahl zur Rasse des Jahres 2015

wappen zdrk

 

 

Auch in diesem Jahr wird wieder die schon traditionelle Wahl zum Rassekaninchen des Jahres in der gewohnten Form durchgeführt. Hierfür wurde auch diesmal eine gesonderte Internetseite eingerichtet, die unter „www.rassedesjahres.zdrk.de“ erreicht werden kann. Zur Wahl stehen die jeweils mit einer Kurzbeschreibung und einem Foto unten aufgeführten zehn Rassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

banner2

 

 

Aktion „Rassekaninchen des Jahres 2015“

 

ZEHN RASSEN STEHEN WIEDER ZUR WAHL

 

 

 

Ablauf der Wahl

Die Wahl läuft von Samstag, 10. Januar, bis Sonntag, 1. Februar 2015. Gewählt werden kann entweder per Post über die Fachpresse, Redaktion „Kaninchenzeitung“, HK-Verlag, Michael Krause, Redaktionsbüro Berlin, Wilhelmsaue 37, 10713 Berlin (Datum des Poststempels ist entscheidend), per Stimmkarte (Ausgabe erfolgt bei der 25. Bundes-Rammlerschau am 31. Januar und 1. Februar in Ulm und kann dort bis Schauende am ZDRK-Informationsstand abgegeben werden) oder über die Internetseite „www.rassedesjahres.zdrk.de“ (Wahl im Internet bis 0 Uhr). ZDRK-Webmaster Michael Lederer schaltet zum Start die Online-Formulare zur Wahl auf der gesonderten Homepage frei. Alle Stimmen, die über das Internet abgegeben werden, laufen bei ihm zusammen. Nach Ende der Aktion werden die abgegebenen Stimmen in der Redaktion der Fachpresse und vom Webmaster des ZDRK ausgezählt. Hinzu kommen dann die am ZDRK-Stand anlässlich der 25. Bundes-Rammlerschau in Ulm abgegebenen Stimmen.

 

Um zu verhindern, dass von einem Wähler mehrfach abgestimmt wird, ist für die Wahl über das Internet die E-Mail-Adresse entscheidend, über die jeweils nur einmal abgestimmt werden kann. Nachdem das Ergebnis in der Fachpresse veröffentlicht wurde, wird dann zeitgleich auch von den Internetplattformen das Ergebnis bekannt gegeben.

 

Wahl als Werbung für die Rassekaninchenzucht

Die Internetplattformen, Verbände, Clubs und Vereine, die diese Aktion unterstützen bzw. mitgestalten möchten, können einen Banner, der auf die Aktion hinweist, auf ihre Homepage setzen. Das Ergebnis der Wahl zum Rassekaninchen des Jahres soll auch in diesem Jahr wieder verstärkt zur Öffentlichkeitsarbeit und Werbung für die Rassekaninchenzucht eingesetzt werden. Zeitgleich mit der Veröffentlichung des Ergebnisses der Wahl in der Fachpresse und auf den Internetseiten wird die Siegerrasse vorgestellt und in einem Porträt an die Medien (z.B. Deutsche Presseagentur, Redaktionen von Fachzeitschriften für Hobbytiere, Rundfunk- und Fernsehredaktionen usw.) gegeben. In der Vergangenheit wurde es von den Medien begrüßt, dass nicht der ZDRK das Rassekaninchen des Jahres einfach festlegt, sondern dass diese Rasse von einer sehr breiten Mehrheit gewählt wurde. Ich bin deshalb sehr dankbar, dass neben dem Fachorgan „Kaninchenzeitung“ auch die großen Internetplattformen diese Aktion auch in diesem Jahr wieder unterstützen. Der Termin für die Wahl wurde auch dieses Jahr bewusst so gelegt, dass die Veröffentlichung des Ergebnisses in der Fachzeitung und in den Internetportalen noch rechtzeitig vor Ostern erfolgen kann und somit auch von den örtlichen Kaninchen-/Kleintierzuchtvereinen entsprechende Werbeaktionen in der Lokalpresse rund um Ostern möglich sind. Erfahrungsgemäß sind die Redaktionen der Lokalpresse zu dieser Zeit überwiegend recht sensibel für die Rassekaninchenzucht und auch an Texten und Fotos rund um unser Hobby interessiert.

 

Nachdem in der Vergangenheit bereits die weniger gezüchteten aber auch schon die „starken“ Rassen zur Wahl standen, wurde in diesem Jahr wie schon im Vorjahr eine Vielzahl von Farben und Typen unserer Kaninchen zur Auswahl gestellt. Die Vorschläge dazu kamen von den Usern des Internetforums „Rassekaninchenzuchtforum“ (RKZ-Forum) und wurden dann vom ZDRK-Referenten für Schulung und Zuchtwesen, Markus Eber, zur Wahl freigegeben. Die Entwürfe für die Kurzbeschreibungen der zur Wahl stehenden Rassen wurden auch in diesem Jahr wieder vom „RKZ-Forum“ zugearbeitet. Von hier stammt auch der Aktions-Banner, der hier in der Fachzeitung, auf der Internet-Sonderseite und in den Internetportalen veröffentlicht wird. Die Fotos der zur Wahl stehenden Rassen kommen von der Redaktion des HK-Verlages.

 

 

Kurzbeschreibungen der zur Wahl stehenden Kaninchenrassen

 

Deutsche Riesen chinchillafarbig

Die ersten Riesenkaninchen waren Ende des 19. Jahrhunderts in der Gegend von Gent in Flandern erstmals aufgefallen. Allerdings ist die gewichtsmäßig schwerste Rasse im ZDRK-Standard in diesem Farbenschlag eher selten zu sehen. Mit einem Idealgewicht von über 7,0 bis 11,5 kg sind die Tiere in Verbindung der Körpermasse mit den Ohrenlängen sehr majestätische Rassekaninchen. Die Tiere sollten ca. 72 cm lang sein. Auch das Farbenspiel des Chinchilla-Farbenschlages in Bezug auf die Deck- sowie die Zwischen- und Unterfarbe in Verbindung mit dem Riesen-Typ wirken sehr apart.

 

foto1 dr chinchillafarbig

 

Deutsche Widder thüringerfarbig

Die Rasse mit einem Idealgewicht von 5,5 bis 9,0 kg wirkt in Verbindung mit dem wuchtigen Erscheinungsbild, bedingt durch den massigen Körperbau und dem ausgeprägten Kopf, besonders markant. Der widdertypische Kopf tritt sowohl beim Rammler als auch bei der Häsin in Erscheinung. Die Kombination der gelbbraunen Deckfarbe und den rußartigen, dunklen Abzeichen des Thüringer-Kaninchens ist bei dieser um 1810 in England erstmals erwähnten Rasse sehr interessant.

 

foto2 dw thueringerfarbig

 

Weiße Wiener

Benannt sind die Wienerkaninchen nach der Stadt Wien, weil hier der Weiße und der Blaue Wiener erstmals gezüchtet wurden. Die blauäugig weiße Kaninchenrasse mit einem Idealgewicht von 4,0 bis 5,0 kg wurde um 1910 in Deutschland erstmals erwähnt und 1938 als Wirtschaftsrasse eingestuft. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die Rasse bald eine Spitzenposition im ZDRK ein. Derzeit ist die Verbreitung etwas rückläufig, jedoch sind die weißen Wiener immer noch in vielen Zuchten auf sehr hohem Niveau anzutreffen. Die festen und gut abgerundeten Ohren unterstreichen den Wienertyp.

 

foto3 ww

 

Deilenaar

Die in den Niederlanden erzüchteten Deilenaar wurden dort 1940 anerkannt. Anfang der 1970er-Jahre kamen die ersten Tiere nach Deutschland. Die Rasse mit einem Idealgewicht von über 2,75 kg bis 3,25 kg wurde bereits 1975 in den ZDRK Standard aufgenommen. Die leuchtend rotbraune Deckfarbe in Verbindung mit der schwarzen Schattierung macht den Reiz dieser kleinen Rasse aus. In sehr vielen Zuchtlinien sind die Deilenaar auf einem sehr hohen Zuchtstand.

 

foto4 dl

 

Deutsche Kleinwidder schwarz

Mitte des vorigen Jahrhunderts haben sich verschiedene Züchter an der Herauszüchtung der Deutschen Kleinwidder, einer Rasse mit einem Idealgewicht von 3,0 kg bis 3,5 kg beteiligt. Heute ist die Verbreitung der Deutschen Kleinwidder in vielen Farbenschlägen auf einem sehr hohen Zuchtniveau. Der mit einem markanten Kopf sowohl beim Rammler als auch bei der Häsin gezüchtete Widdertyp in Verbindung mit der schwarzen, glänzenden Farbe macht den Reiz dieser Rasse aus.

 

foto5 dklw schwarz

 

Zwergwidder eisengrau

Bereits 1964 kamen die in den Niederlanden gezüchteten Zwergwidder nach Deutschland, wo sie 1973 anerkannt wurden. Mit einem Idealgewicht von 1,5 bis 1,90 kg wird der eisengraue Farbenschlag heute auf einem sehr hohen Niveau gezüchtet. Der Zwergwidder sollte breitschultrig sein und einen kurzen, gedrungenen Körper haben. Wie bei allen Widderrassen ist auch hier die Kombination aus dem Typ und der Farbe eine Augenweide.

 

foto6 zww eisengrau

 

Farbenzwerge schwarzsilber

Die aus den Niederlanden stammenden Farbenzwerge wurden bereits 1956 in den Standard des damaligen ZDK aufgenommen. Die Körperform sollte gedrungen, walzenförmig, gleich breit und gut abgerundet sein. Der Zwerg-Typ in Verbindung mit der feinen, gleichmäßigen Silberung und schwarzer Grundfarbe machen den Reiz dieses Farbenschlages aus. Mit einem Idealgewicht von 1,1 bis 1,35 kg ist der Farbenzwerg die kleinste Rasse des ZDRK-Standards. Das Zuchtniveau ist sehr gut.

 

foto7 fbzw schwarzsilber

 

Satin-Havanna

Die ersten havannafarbigen Satinkaninchen sind bereits 1934 in den USA erwähnt worden. Die ersten Tiere kamen 1973 nach Deutschland. Markant ist bei diesen Tieren das seidig glänzende Haarkleid, welches durch die Haarverdünnung hervorgerufen wird. Je nach Lichteinfall scheinen die braunen Augen leicht rot durch. Mit einem Idealgewicht von 3,25 bis 4,00 kg ist das Satinkaninchen heute auf einem sehr hohen Zuchtstand anzutreffen.

 

foto8 sahav

 

Lux-Rexe

Um 1920 tauchten die ersten kurzhaarigen Kaninchen in Frankreich auf und schon fünf Jahre später kamen die ersten Tiere nach Deutschland. Die Lux-Rexe gehören zu den kleineren Rex-Typen mit einem Idealgewicht von 3,25 bis 4,0 kg. In der Übergangszeit bis zum 16. Oktober 2016 wird ein Gewicht von mehr als 3,0 kg ebenfalls mit voller Punktzahl bewertet. Die Deckfarbe ist silbrig blau mit einer durchscheinenden braunroten Zwischenfarbe. Ideal ist das Rexfell in einer Länge von 17 bis 20 mm. Auch bei dieser Rasse ist das Zuchtniveau sehr hoch.

 

foto9 lrex

 

Fuchskaninchen schwarz

Fuchskaninchen sind Anfang der 1920er-Jahre aus einer Kreuzung von Chinchilla- und Angorakaninchen. Durch die Kreuzung wollte man eine Imitation des Eisfuchses erreichen. Bereits 1930 wurde die Rasse erstmals anerkannt, nach den Kriegswirren wurden sie 1953 wieder in den damaligen ZDK-Standard aufgenommen. Der Kopfbereich und die Läufe sind kurz behaart und dadurch kommt die schwarze Farbe bei der mit einem Idealgewicht von 3,0 bis 4,0 kg kleinen Rasse dort etwas intensiver zur Geltung. Durch die lange Behaarung treten die einzelnen Körpermerkmale weniger deutlich als bei den Normalhaarrassen in Erscheinung.

 

foto10 fu schwarz

 

 

Wolfgang Elias, Referent für Öffentlichkeitsarbeit im ZDRK

 

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