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LV Chronik

Landesverbandschronik 2011_2020

 Chronik2011 2020

 

2011

 

chronik d ie Jahreshauptversammlung fand am 03. April 2011 in Hamm statt. Mit der silbernen Ehrennadel wurden 70 Landesverbandsmitglieder ausgezeichnet, 41 bekamen die goldene Ehrennadel und 22 wurden mit der großen goldenen Ehrennadel geehrt. Vier Zuchtfreunde wurden zum Ehrenmitglied und acht zum "Meister der Westfälischen Rassekaninchenzucht" ernannt.Der Vorsitzende Rainer Schwarzelmüller wurde in einer geheimen Wahl für 4 Jahre mit 5 Gegenstimmen wieder gewählt. Zusätzlich wurde der Zuchtfreund Hans-Wilhelm Fastenrath zum stellv. Kassierer gewählt. Der Obmann für Jugendarbeit Wilhelm Rössig, die Obfrau für Angora Erika Schulze Kökelsum und der Obmann für Herdbuch Heinz Rottmann wurden von der Versammlung in ihren Abteilungsämtern bestätigt. Die neue Satzung wurde vom Amtsgericht Dortmund genehmigt und ist somit gültig. Der Gesamtmitgliederbestand betrug am 31.12.2011 insgesamt 6.790 Mitglieder. Gegenüber dem Vorjahr haben wir 312 Mitglieder verloren. Es haben sich außerdem um Ende des Geschäftsjahres 13 Rassekaninchenzuchtvereine, ein Club und zwei Handarbeits- und Kreativgruppen abgemeldet. Am 26. August 2011 wurde ein neuer Rassekaninchenzuchtverein im Kreisverband Warendorf mit dem Geschäftszeichen W 4 gegründet. Am Pfingstwochenende wurde ein Landesjugendzeltlager durchgeführt. Es fanden Schulungen für die Kreisverbandsreferenten für Öffentlichkeitsarbeit sowie die Kreisverbandsschulungsleiter bzw. Kreisverbandszuchtwarte statt. Durchgeführt wurden eine Landesjugendjungtierschau, eine Landesherdbuch- + Angoraleistungsschau sowie eine Landesverbandsschau. Es wurden auf der Landesschau insgesamt 4.511 Kaninchen und 61 Erzeugnisnummern ausgestellt. Die ZDRK-Tagung war am 14. bis 19. Juni 2011 in Bad Lauterberg, Landesverband Hannover. Zum ZDRK-Meister aus unserem Landesverband wurden die Zuchtfreunde Josef Pollmeier und Herbert Schwarzelmüller ernannt.

 

 

2012

 

chronik d  er Mitgliedsbestand im Landesverband betrug am 31.12.2012 insgesamt 6.520 Mitglieder. Auf der Jahreshauptversammlung wurden der stellv. Vorsitzende Johannes Henneke und die Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit Anke Löhr jeweils für 4 Jahre wieder gewählt. Der bisherige Kassierer Gero Schultz stellte sich nicht zur Wiederwahl. Zu seinem Nachfolger wurde einstimmig der Zuchtfreund Hans-Wilhelm Fastenrath gewählt. Des Weiteren wurden als Ersatzbeisitzer für die Landesverbandsschiedsstelle Michael Meise, Heinrich Bode und Thomas Grewe gewählt. Der Obmann für Jugendarbeit Wilhelm Rössig und der Clubobmann Peter Lührs wurden von der Versammlung in ihren Abteilungsämtern bestätigt. Am 17. Februar 2012 wurde ein neuer Rassekaninchenzuchtverein im Kreisverband Höxter mit dem Geschäftszeichen W 5 gegründet. Leider wurden zum Ende des Geschäftsjahres 12 Vereine, 2 Clubs sowie 4 Handarbeits- und Kreativgruppen abgemeldet. Auf der ZDRK Tagung in Schoeneck (LV Sachsen) ernannte der ZDRK den Zuchtfreund Walter Hornung zum ZDRK-Ehrenmeister. Des Weiteren erhielt unser Landesverbandsobmann für Jugendarbeit Wilhelm Rössig das goldene ZDRK-Jugendabzeichen. Auf der Landesschau wurden insgesamt 3.822 Kaninchen und 107 Nummern Erzeugnisse ausgestellt Die Landesclubschau wurde am 29. und 30. Dezember 2012 vom Widderclub W 585 in Südlohn-Oeding in der Jakobi-Mehrzweckhalle durchgeführt. Ausgestellt wurden 941 Rassekaninchen. Die Leiterin der HuK im Landesverband Gabriela Halbe organisierte an drei Wochenenden Pelznähkurse, die in Siddinghausen stattfanden.

 

2013

 

 

 

chronik a 

 m 31.12.2013 betrug der Gesamtmitgliederbestand insgesamt 6.145 Mitglieder. Gegenüber dem Vorjahr haben wir 375 Mitglieder verloren. Es haben sich außerdem zum Ende des Geschäftsjahres 14 Vereine und 5 Handarbeits- und Kreativgruppen abgemeldet. Seit dem 01. April 2013 gibt es wieder eine Drucksachenverteilerstelle. Betrieben wird diese durch die Züchterfamilie Clever aus Halver. Auf der Jahreshauptversammlung wurden der Schriftführer Thomas Neumann sowie der Obmann für Ausstellungswesen und Schulung Herbert Schwarzelmüller jeweils für 4 Jahre wieder gewählt. Mit der silbernen Ehrennadel wurden 44 Landesverbandsmitglieder ausgezeichnet, 49 bekamen die goldene Ehrennadel und 21 wurden mit der großen goldenen Ehrennadel geehrt. Fünf Landesverbandsmitglieder wurden zum Ehrenmitglied und acht zum "Meister der Westfälischen Rassekaninchenzucht" ernannt. Auf der Herbstversammlung am 02. September 2012 in Hamm wurde einstimmig beschlossen, dass der Landesverbandsvorstand um einen Tierschutzbeauftragten mit Sitz und Stimme erweitert wird. Für dieses neue Vorstandsamt wurde nun der Zuchtfreund Dr. Michael Berger einstimmig für 4 Jahre gewählt. Des Weiteren wurde der Vorsitzende der Landesverbandsschiedsstelle Gerd Koppmeier ebenfalls einstimmig für 4 Jahre wieder gewählt. Der Preisrichtervereinigungsvorsitzende Uwe Feuerer und der neu gewählte Obmann für das Herdbuch Michael Halbe wurden von der Versammlung in ihren Abteilungsämtern bestätigt. Rolf van Ahrens und Rainer Schwarzelmüller wurden auf der ZDRK Tagung in Niefern-Öschelbrunn zu ZDRK-Meistern ernannt. Am 01. Januar 2013 wurde ein neuer Rassekaninchenzuchtverein im Kreisverband Borken mit dem Geschäftszeichen W 38 und ein Weißgrannenclub mit dem Geschäftszeichen W 50 im Kreisverband Recklinghausen gegründet. Es wurden im Ausstellungsjahr 2013/2014 auf 315 Ausstellungen 42.305 Kaninchen im Verbandsgebiet vorgestellt und die HuK-Gruppen zeigten 436 Nummern Exponate. Es wurden auf der Landesschau insgesamt 4.130 Kaninchen ausgestellt. Auf der Landesschau im Januar 2013 waren 3.822 Kaninchen und 85 Nummern Exponate ausgestellt. Es fanden eine Landesverbandsherdbuch- und Angoraleistungsschau sowie eine Landesjugendjungtierschau statt.

 

 

dr.michael berger

 

Dr Michael Berger, Tierschutzbeauftragter

 

 

2014

 

chronik d er Mitgliederbestand betrug am 31.12.2014 insgesamt 5.848 Mitglieder. Gegenüber dem Vorjahr haben wir 297 Mitglieder verloren. Es haben sich außerdem zum Ende des Geschäftsjahres 13 Vereine, 3 Clubs und 5 Handarbeits- und Kreativgruppen abgemeldet. Im laufenden Geschäftsjahr wurde jeweils ein neuer Verein im Kreisverband Ennepe-Ruhr und im Kreisverband Soest gegründet. Die Clubsektionen W 46, W 101 und W 720 der Hermelin und Farbenzwerge haben sich am 31. Dezember 2014 aufgelöst und mit dem Hauptclub W 193 eine Fusion gebildet. Somit ist der Hermelin- und Farbenzwergclub W 193 mit 73 Mitgliedern der größte Club im Landesverband Westfalen. Am 01. Januar 2015 hat sich im Ennepe-Ruhr-Kreis ein neuer Lohclub gegründet. Diese Sektion hat das Geschäftszeichen W 543 und heißt "Westfalen Niederberg". Durchgeführt wurden ein Landesjugendtreffen, eine Landesclubschau, eine Landesherdbuchschau sowie eine Landesverbandsschau. Auf der Landesschau im Januar 2014 wurden 4.130 Kaninchen ausgestellt, es waren 291 Kaninchen weniger als im Vorjahr. Der Landesverbandsvorstand hat eine zusätzliche Landesverbandsvorstandsplakette (LVP) im Durchmesser von 100 mm entworfen. Alle Landesverbandsvorstands-mitglieder haben solche Plaketten erhalten und können über diese frei verfügen. Sie sollen an organisierte oder nicht organisierte Personen vergeben werden, die sich intensiv für unsere Rassekaninchenzucht eingesetzt haben.

Mit der silbernen Ehrennadel wurden 44 Landesverbandsmitglieder ausgezeichnet, 40 bekamen die goldene Ehrennadel und 26 wurden mit der großen goldenen Ehrennadel geehrt. Fünf Landesverbandsmitglieder wurden zum Ehrenmitglied und sieben zum "Meister der Westfälischen Rassekaninchenzucht" ernannt. Auf der ZDRK-Tagung Templin, Landesverband Berlin-Mark Brandenburg, wurde aus unserem Landesverband Uwe Feuerer zum ZDRK-Meister ernannt.

LVP

 

 

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Landesverbandschronik 2001-2010

 2001-2009 

 

 

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chronik h einz Posthoff tritt nach 26jähriger Amtszeit als 1.LV-Vorsitzender aus gesundheitlichen Gründen zurück. Bis zu seiner Amtsübernahme im Jahre 1975 gehörten dem Landesverband 50 Kreisverbände mit 13.261 Mitgliedern an; heute sind es 4.000 weniger. Manche Erinnerungen werden wach: an die drei Bundestagungen in Hemer, Münster und Attendorn; an die großen Landesschauen in Hamm und Dortmund mit 8.200 Tieren und nicht zu vergessen die bisher größte im ZDK durchgeführte Bundesrammlerschau in Dortmund mit 10.638 Tieren, die 1991 stattfand. Er wurde zum LV-Ehrenvorsitzenden mit Sitz und Stimme ernannt. Heinz Posthoff legte auch sein Amt als Vorsitzender der Preisrichtergruppe Dortmund eben aus gesundheitlichen Gründen nieder. Heinz Posthoff war auch Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande. Am 13. August 2001 verstarb Heinz Posthoff. Sein Vermächtnis zu pflegen sind wir aufgerufen. Auf der JHV wurde zu seinem Nachfolger Walter Pfeifer, der bisherige 2. LV-Vorsitzende gewählt. Zum 2.LV-Vorsitzenden wurde Werner Schlüter gewählt.

 

chronik d ie LV-Schau fand im Januar in Hamm statt und wurde mit 4.448 Tieren und 129 Nummern Erzeugnissen beschickt. Die 5. Landesjugendjungtierschau fand im September in Velen statt. Die Preisrichtervereinigung besteht 90 Jahr und demonstrierte auf einer Preisrichterjubiläumsschau, beschickt mit 345 Tieren und einigen Nummern Erzeugnissen, dass die Preisrichter in erster Linie auch Vorbilder in der Zucht sein sollten. Auf dem Festabend wurde der Ehrenvorsitzende der westfälischen Preisrichtervereinigung, Heinz Westermann, mit der DPV-Verdienstmedaille ausgezeichnet. Die Landesherdbuch- und Angoraleistungsschau wurde in diesem Jahr vom KZV W 957 Freienohl ausgerichtet. Das 30. Norddeutsche Vergleichsscheren fand im LV Westfalen, in der Lehr- und Versuchsanstalt Haus Düsse statt. Es wurden 97 Angorakaninchen von Züchtern aus 10 Landesverbänden bewertet, geschoren und auf ihre Wollleistung geprüft. Der LV Westfalen erzielte hierbei den erfreulichen 2. Platz unter den teilnehmenden Landesverbänden. Auf besonderen Wunsch der Kreisverbandsvorsitzenden erfolgte am 6. Juli erstmals ein gemeinsames Treffen mit dem LV-Vorsitzenden in Dortmund. Das Hochwasser in den LV Sachsen und Sachsen-Anhalt führte zu einer Spendenflut. Aus dem LV Westfalen wurden dem ZDK 8.772,--€ überwiesen und konnten somit mit unserer Unterstützung dazu beitragen, die Not der dortigen Kaninchenzüchter zu lindern.

 

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chronik d ie 60. LV-Schau fand als „Heinrich-Posthoff-Gedächtnisschau“ wieder in Hamm statt und war mit 4.611 Kaninchen und 178 Nummern Erzeugnisse gut beschickt. Zwei Vereine feierten ihr 100jähriges Jubiläum, der KZV W 128 Dortmund-Brackel und der KZV W 28 Bergkamen. Diese Vereine gehören zu den Pionieren der Kaninchenzucht. Die LV-Schau fand im Dezember in den Zentralhallen in Hamm statt und brachte mit 4.824 Kaninchen, 18 Nummern Bastelarbeiten und 202 Erzeugnisnummern ein hervorragendes Meldeergebnis. Die Landesherdbuch- und Angoraleistungsschau in Waltringen, bei der über 500 Tiere gemeldet waren, wurde vom KZV W 252 Erndtebrück ausgerichtet. Über Pfingsten wurde in Rimbeck, KV Höxter mit 122 Jugendlichen und Betreuern ein Zeltlager durchgeführt. Eine neue Kaninchenkrankheit macht von sich reden: Enterocolitis.

 

 

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chronik n achdem Werner Schlüter aus familiären Gründen sein Amt als 2.LV-Vorsitzender niedergelegt hatte, wurde auf der JHV 2003 Rainer Schwarzelmüller in dieses Amt gewählt. Er hat ein PC-Programm für die Mitgliedererfassung erstellt, mit dem wir alle sehr zufrieden sein können. Dass die Umstellung auch Schwierigkeiten aufweist, war abzusehen. Auf lange Sicht gesehen, ist es aber für die Vereine eine große Erleichterung. In diesem Jahr feierten gleich drei Vereine und ein Kreisverband ihr 100jähriges Bestehen: der KZV W 404 Unna e.V.; der KZV W 396 Soest, der KZV W 504 Detmold (KV Lippe) und der Kreisverband Bochum. Die Landesclubschau fand im Januar in Velen statt und die 46. Landesherdbuch- und Angoraleistungsschau wurde in Waltringen durchgeführt. Die 6. Landesjugendjungtierschau in Herten Scherlebeck war für unsere Jungzüchter ein Erlebnis.

  

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chronik d er Mitgliederstand zum 1.1.2004 beträgt 8.791 Mitglieder und bedeutet einen Rückgang von 208 Mitgliedern. Sehr starke Verluste mussten die KV Gelsenkirchen, Borken und der Märkische Kreis verkraften. Dem steht aber gegenüber, dass ein 100jähriges Jubiläum die Vereine W 226 Halver, W 409 Ennepetal-Voerde und der W 515 Schmallenberg feiern konnten und dass die Bewertungsstatistik mit 1.333 einen leichten Aufwärtstrend verzeichnete. Erwähnenswert ist auch, dass Heinz Westermann, Hagen und Fritz Graf, Hamm für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Preisrichtervereinigung eine besondere Ehrung erfuhren. Auf der JHV des Landesverbandes wurde das Ehrenamt des Referenten für Öffentlichkeitsarbeit als Vorstandstätigkeit im erweiterten Vorstand auf allen Ebenen anerkannt. Auf LV-Ebene wurde Ursula Schnecke in dieses Amt gewählt. Bestätigt wurde auch der neu gewählte LV-Obmann für Jugend Robert Scholl. Seit Juni 2004 präsentiert sich der LV Westfalen auch im Internet mit einer eigenen Homepage. Das Design stammt von Thomas Neumann, KV Unna, die Gestaltung und Berichterstattungen von Ursula Schnecke.

 

 

Start der Homepage des Landesverbandes am 11.06.2004  

Start der Homepage des Landesverbandes am 11.06.2004 

  

chronik d ie LV-Schau wurde am 17./18. Januar 2004 wurde auch in diesem Jahr vorzüglich in Hamm von Mitgliedern des KV Hamm durchgeführt.  Die Landesclubschau fand im Dezember in der Schützenhalle in Büren, Ortsteil Steinhausen, unter der guten Leitung des Scheckenclub W 369 Eickelborn statt. Auch die Landesherdbuch- und Angoraleistungsschau mit 404 Kaninchen in Hille-Holzhausen, der die Kreisschau des KV Minden-Lübbecke angeschlossen war, ist hervorzuheben. An dem 6. ZDK-Bundesjugendzeltlager in Grömitz an der Ostsee beteiligte sich unser Landesverband mit 100 Teilnehmern. Um alle Vorbereitungen und den Aufenthalt vor Ort kümmerte sich Manfred Götte, bis im vergangenen Jahr LV-Obmann für Jugendarbeit – in bekannter vorzüglicher Art und Weise. Auf der ZDK-Tagung in Schöneck erhielt Gero Schultz die Auszeichnung „Ehrenmeister im ZDK“.

 

 

 

ZDK Ehrenmeister Gero Schulz mit Ehefrau

 

 

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chronik i n diesem Jahr feiert einer der ältesten Vereine unseres Landesverbandes, der KZV W 330 Minden-Dankersen, sein 125jähriges Bestehen. Im Januar dieses Jahres fand die LV-Schau in Feudingen, im Siegerland statt. Der KZV W 241 Oberes Lahntal e.V. hatte den Zuschlag für die Ausrichtung auf der Landesverbandstagung 2002 erhalten. Der Standort Feudingen wurde von einigen Delegierten mit Skepsis aufgenommen. Es zeigte sich aber, dass die Wahl Feudingen“ eine sehr gute war. Die Zuchtfreunde des W 241 stellten in kürzester Zeit und in Eigenleistung ein Zelt von ca. 2.800 m² auf. Trotz vieler Bedenken – aber der Wettergott hatte ein Einsehen! – wurde diese Schau ein voller Erfolg. Die Versorgung der Aussteller und Besucher erfolgte in der angrenzenden Volkshalle, in der dann auch am Samstag zum ersten Mal in Westfalen ein Züchterabend angeboten wurde, der allen Anwesenden in sehr guter Erinnerung bleiben wird.

 

 

 Die Organisatoren der 63 Landesverbandsschau in Feudingen von links Walter Hartrampf, Wolfgang Hanke, Werner Manske, Erich Saßmannshausen, Bernd Müller und Thomas Schlabach

Die Organisatoren der 63 Landesverbandsschau in Feudingen von links Walter Hartrampf, Wolfgang Hanke, Werner Manske, Erich Saßmannshausen, Bernd Müller und Thomas Schlabach

 

 

chronik a uf der JHV des Landesverbandes stellte Hans-Günther Zeuch seine Ehrenämter des LV-Schriftführers und Obmann für Schulung und Ausstellungswesen zur Verfügung. Aus gesundheitlichen Gründen kandidierte er nicht wieder. Zum LV-Schriftführer wurde Thomas Neumann, KV Unna, und zum Obmann für Schulung und Ausstellungswesen Herbert Schwarzelmüller, KV Hagen, gewählt. Neuer Obmann der westfälischen Preisrichtervereinigung ist Uwe Feuerer, nachdem Walter Hornung wegen seiner vielen Arbeit in der Standardkommission des ZDK nicht wieder kandidierte. Im Juni feierte der LV-Vorsitzende Walter Pfeifer seinen 70. Geburtstag. Im August fand eine gemeinsame Schulung der KV-Zuchtwarte und Referenten für Öffentlichkeitsarbeit in Dortmund statt. Die 7. Landesjugendjungtierschau fand in Dreierswalde, KV Steinfurt statt, die Landesherdbuch- und Angoraleistungsschau in Kirchhundem.

 

 

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chronik i m November fand eine Angoraleistungsschau in Birkelbach (KV Siegen - Wittgenstein) statt. Im Dezember die Landesclubschau in der Vestlandhalle Recklinghausen ( KV Recklinghausen) Ein neuer Verein gründete sich im Landesverband. Der W 44 Bestwig (KV Hochsauerland) hatte bereits zur Gründung 13 Aktive Mitglieder. Es gab einen Wechsel der Landesverbands Drucksachenverteilerstelle, dies übernimmt nun die Firma Kleintierzuchtbedarf Schmidt. Gero Schultz wird im Amt des LV-Kassierers wieder gewählt, Walter Hornung wird als Mitglied für die Standardkommission gewählt. Neue Obfrau für Herdbuch ist Erika Schulze-Köckelsum. Auf der JHV ließ Ulrich Hinrichsmeyer, Referent für Öffentlichkeitsarbeit des ZDRK, über die Namensänderung des ZDK in ZDRK abstimmen.

 

 

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chronik d ieses Jahr fanden Neuwahlen des 1.Landesverbandsvorsitzenden statt. Der langjährige 1.Vorsitzende Walter Pfeifer (KV Olpe) kandidierte wieder für dieses Ehrenamt. Ebenso kandidierte der 2. Landesverbandsvorsitzende, Rainer Schwarzelmüller (KV Hagen), für dieses Amt. Auf der JHV des Landesverbandes Westfälischer Rassekaninchenzüchter wurde mit einer Stimmmehrheit von 30 Stimmen Rainer Schwarzelmüller (KV Hagen) zum neuen 1.Landesverbandsvorsitzenden gewählt. Dies zog die Wahl eines 2. Landesverbandsvorsitzenden nach sich. Zur Wahl standen Ursula Schnecke (KV Lippe), Johannes Henneke (KV Paderborn) und Heinz Rottmann (KV Steinfurt). Die Mitglieder des Landesverbandes wählten mit einigen Turbolenzen im Wahlverfahren hier Johannes Henneke zum 2. Landesverbandsvorsitzenden. Die Referentin für Öffentlichkeitsarbeit Ursula Schnecke (KV Lippe) tritt auf der Herbsttagung von Ihrem Amt zurück. Dieses übernimmt kommissarisch, bis zur nächsten JHV, der LV Schriftführer Thomas Neumann (KV-Unna). Der Internetauftritt des Landesverbandes wird um ein Landesverbandsforum erweitert. Dies stellt den Informationsfluss an die LV- Mitglieder sicher. In diesem Jahr konnten gleich 10 Vereine des Landesverbandes Ihr 100 jähriges Bestehen feiern. Trotz eines Rückgangs von 364 Züchterinnen/Züchtern hat der Landesverband 7910 registrierte Mitglieder.

 

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chronik d ie Vorbereitungen zur 100. Jahrfeier des Landesverbandes laufen auf Hochtouren. Die Zuchtfreunde Günter Wellenkötter (KV Ennepe Ruhr), Herbert Thran (KV Recklinghausen) und Hans Engelhardt (KV Märkischer Kreis) wurden zu Ehrenmitgliedern des Landesverbandes ernannt. Johannes Henneke wurde in seinem Amt als 2. Landesverbandsvorsitzender bestätigt. Auf der Jahreshauptversammlung der westfälischen Clubvereinigung am 30.03.2008 wurde Peter Lührs zum neuen Obmann für Clubs im Landesverband gewählt. Er löste Günter Böttiger der 11 Jahren den Clubvorsitz hatte ab. Michael Kuhnt (KV Gütersloh) wird zum neuen Referenten für Öffentlichkeitsarbeit im Landesverband Westfälischer Rassekaninchenzüchter gewählt. Die Landesschau in Hamm erreicht eine Meldezahl von 3985 Kaninchen und 102 Nummern Erzeugnisse, auf der Landesclubschau in Südlohn-Oeding sind nach langen Jahren wieder über 1000 Tiere ausgestellt.

 

 

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chronik a uf der Jahreshauptversammlung am 5. April in Hamm wurden 51 Zuchtfreunde mit der goldenen und 40 Zuchtfreunde mit der großen Goldenen Nadel ausgezeichnet. Reinhold Ellenberg ( KV Lippe ) und Bernhard Holtkamp ( KV Steinfurt ) wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Der Schriftführer Thomas Neumann und der Obmann für Ausstellungswesen und Schulung Herbert Schwarzelmüller wurden für 4 Jahre wiedergewählt. Ebenfalls für 4 Jahre wurde der Vorsitzende der Landesverbandsschiedsstelle Gerd Koppmeier wiedergewählt. Der Gesamtmitgliederbestand betrug am 31.12.2009 insgesamt 7.505 Mitglieder. Gegenüber dem Vorjahr haben wir 274 Mitglieder verloren. Es haben sich außerdem elf Ortsvereine, drei Clubs sowie fünf Handarbeits- und Kreativgruppen abgemeldet. Es wurde im Kreisverband Dortmund ein neuer Rassekaninchenzuchtverein mit dem Geschäftszeichen W 1 gegründet. Dieser Rassekaninchenzuchtverein ist ein Zusammenschluss von fünf abgemeldeten Ortsvereinen.

 

chronik i m Jahr 2009 feierte der Landesverband 100 jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wurde am 9. Mai 2009 in Menden – Böspede ein großer Festabend veranstaltet. Als Ehrengäste konnten wir zahlreiche Personen aus der Politik, von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, unserer Fachzeitschrift "Kaninchen", von den Rassegeflügelzüchtern Westfalen-Lippe sowie vom ZDRK und aus den angrenzenden Landesverbänden begrüßen. Für den Festabend hatten die Mitglieder vom Märkischen Kreis ein hervorragendes Büffet aufgebaut. Abgerundet wurde der Festabend mit Show- und Tanzmusikdarbietungen durch die Stimmungsband "Die Emsperlen". Die ZDRK-Tagung war am 16. bis 21. Juni 2009 in Templin, Landesverband Berlin-Mark Brandenburg. Mit dem "Goldenen Ehrenabzeichen für die Jugendarbeit" wurden Friedhelm Kockmann ( KV Steinfurt ), Thomas Rohde ( KV Ennepe- Ruhr) und Norbert Volkert ( KV Steinfurt ) ausgezeichnet.

 

chronik d ie Herbsttagung fand am 6. September 2009 in Hamm statt. Es gab Klarstellungen zu ZDRK-Zuchttierbestandserfassungen und Neuzüchtungen. Die neue Ehrenordnung wurde einstimmig verabschiedet. Zukünftig können Landesverbandsmitglieder auch zum "Meister der Westfälischen Rassekaninchenzucht" ernannt werden. Neu ist auch die gerechtere Verteilung der Ehrenmitglieder und Meister auf die Kreisverbände durch Kontingentpläne.

 

 

 

chronik d ie 9. Landesjugendjungtierschau wurde am 12. und 13. September 2009 in Herten durchgeführt. Es wurden 262 Rassekaninchen ausgestellt. Am 21. und 22. November 2009 wurde in Freudenberg die 52. Landesherdbuch- und Angoraleistungsschau mit 248 leistungsgeprüften Rassekaninchen durchgeführt. Den Abschluss des Jubiläumsjahres bildete die Landesverbandsjubiläumsschau in den Hammer Zentralhallen. Am 16. und 17. Januar 2010 wurden seit Jahren wieder über 4.500 Rassekaninchen (gegenüber dem Vorjahr 500 mehr) und leider nur 63 Erzeugnisnummern ausgestellt. Mit der Ausrichtung dieser Jubiläumsausstellung wurde eine Arbeitsgemeinschaft beauftragt. Unter der Ausstellungsleitung von Herbert und Rainer Schwarzelmüller haben zahlreiche Helferinnen und Helfer aus dem ganzen Landesverbandsgebiet dazu beigetragen, dass diese Jubiläumsausstellung ein voller Erfolg wurde.

 

 

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chronik a uf der Jahreshauptversammlung am 11. April in Hamm wurden 40 Zuchtfreunde mit der goldenen und 21 Zuchtfreunde mit der großen Goldenen Nadel ausgezeichnet. Vier Zuchtfreunde wurden zum Ehrenmitglied und sieben zum "Meister der Westfälischen Rassekaninchenzucht" ernannt. Der Kassierer Gero Schultz wurde für 2 Jahre wieder gewählt. Zur neuen Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit wurde Frau Anke Löhr gewählt. Des Weiteren wurde auch der stellv. Vorsitzende der Landesverbandsschiedsstelle Norbert Röttger in seinem Amt bestätigt. Als Mitglied für die LV-Standardkommission steht weiterhin der Zuchtfreund Walter Hornung zur Verfügung. Der Gesamtmitgliederbestand betrug am 31.12.2010 insgesamt 7.102 Mitglieder. Gegenüber dem Vorjahr haben wir 403 Mitglieder verloren. Es haben sich außerdem zum Ende des Geschäftsjahres sechs Rassekaninchenzuchtvereine und drei Handarbeits- und Kreativgruppen abgemeldet. Am 23. März 2010 wurde ein neuer Rassekaninchenzuchtverein im Kreisverband Gütersloh mit dem Geschäftszeichen W 119 gegründet. Dieser Rassekaninchenzuchtverein ist eine Abteilung von einem Kleintierzuchtverein.

 

chronik d ie ZDRK-Tagung war am 15. bis 20. Juni 2010 in Monschau, Landesverband Rheinland. An den Tagungen, Versammlungen und Schulungen nahmen von unserem Landesverband die Mitglieder vom Vorstand teil. Mit dem "Goldenen Ehrenabzeichen für die Jugendarbeit" wurden Josef Büdding ( KV Borken) und Peter Treske ( KV Olpe) ausgezeichnet. Die Herbsttagung fand am 5. September 2010 in Hamm statt. Hier wurde ausführlich über die ZDRK- und DPV-Tagung sowie den beiden Landesverbandsschulungen berichtet. Die neugewählte Landesverbandsleiterin der Handarbeits- und Kreativgruppen Gabriela Halbe wurde einstimmig bestätigt. Ebenfalls einstimmig wurde die Obfrau für Herdbuch Erika Schulze Köckelsum in ihrem Amt bestätigt.

 

chronik i m Pfingstwochenende im Mai wurde ein Landesjugendzeltlager durchgeführt. Es fanden weiterhin Schulungen für die Kreisverbandsreferenten für Öffentlichkeitsarbeit, die Kreisverbandsdatenbeauftragten für die Eingabe der Zuchttierbestandserfassungen sowie die Kreisverbandsschulungsleiter bzw. Kreisverbandszuchtwarte statt. Durchgeführt wurden des Weiteren eine Allgemeine Landesverbandserzeugnisschau, eine Landesherdbuch- und Angoraleistungsschau, eine Landesclubschau sowie eine Landesverbandsschau. Auf der Landesschau wurden insgesamt 4.055 Kaninchen und 67 Erzeugnisnummern ausgestellt.

 

 

 

 

An der Erstellung der Landesverbandschronik waren oder sind beteiligt.

 

1909 – 1959

Friedrich Blanck

Damaliger Landesverbandsvorsitzender

1960 – 2005

Ursula Schnecke

Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

2006 -2009

Michael Kuhnt

Referent für Öffentlichkeitsarbeit

 ab 2010

 Anke Löhr

 Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

Grafik & Design

Thomas Neumann

LV - Schriftführer

 

Unser Dank gilt allen die zu dieser Chronik beigetragen haben, sei es durch Text oder die Bereitstellung von Bildmaterial.

 

 

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Landesverbandschronik 1961-1980

1961-1980

 

 

1961


chronik d em Landesverband Westfalen gehören nunmehr 46 Kreisverbände an die Mitgliederzahlen steigen kontinuierlich an. Es werden dadurch auch jedes Jahr mehr Tiere gezüchtet. Darum wurde beschlossen, die Preisrichterausbildung in Zukunft zu verbessern und zu beschleunigen. Die LV-Schau des Jahres 1960 fand im Januar 1961 in Dortmund stand und brachte ein Defizit von 2.200,--DM. Die LV-Schau für das Jahr 1961 fand bereits am 9./10.12.1961 in Meschede/Sauerland statt. Seitens des ZDK wurde erstmals ein Lehrbrief ausgeben. Er soll künftig einmal jährlich erscheinen.

 

 

1962


chronik a m 15.4.1962 fand die JHV in Hamm statt. Neuwahlen standen auf der Tagesordnung und die Delegierten wählten Bernhard Rittmann zum neuen 1.LV-Vorsitzenden. Neu eingeführt wurde, dass alle Schauen jetzt bis zum 1. Mai eines jeden Jahres dem LV gemeldet werden müssen. Außerdem stellt der Landesverband jedem Kreisverband für seine Kreisverbandsschau einen Leistungspreis von 15 DM bei je 200 gemeldeten Tieren zur Verfügung. Der Preis ist auf Familien (Elterntier + 3 Nachkommen) zu vergeben. Die Firma Koch (Erka-Futter) hat 3000 DM an den Landesverband überwiesen auf Grund von schriftlichen Abmachungen. Der Betrag wird zur Unterstützung von LV-Schauen etc. verwendet. Die Mitgliederzahlen steigen weiter, so sind seit Oktober 1960 38 Vereine und Clubs neu in den Landesverband aufgenommen worden. Zur Förderung der Jungzüchter in den Vereinen zahlt der Landesverband (LVJugendleiter) einen Zuschuss für den Ankauf von Zuchttieren an alle Kreisverbände. Am 21.11.1962 fand für alle KV eine Schiedsgerichts-Schulungstagung in Hamm statt. Dort wurde die neue Schiedsgerichtsordnung, die 1963 in Kraft treten soll, allen erläutert und erklärt.

 

1963


chronik d ie LV-Schau fand vom 17.-20.1.1963 in Paderborn in den Paderhallen statt. Das Standgeld betrug 4 DM pro Tier; für Jungzüchter und Erzeugnisse waren 2 DM zu zahlen. Am 20.10.1963 fand eine KVJugendobmännertagung in Hamm statt. Auch in diesem Jahr zahlte der Landesverband einen Zuschuss an seine Kreisverbände für die Jungzüchter zum Ankauf von Zuchttieren.

 

 

 


Kataloghülle Landesverbandsausstellung 1963

 


chronik d ie Herbsttagung des Landesverbandes fand am 5.10. in Hamm statt. Folgende Referate wurden gehalten: 1. Grundlage der Züchtung (Landwirtschaftsrat Dr. Becker); 2. Neuzeitliche Werbung (ZDKPräsident Binder); 3. Statistiken und Fragebogen (Zuchtfreund. Blank); 4. Der Jugendobmann (LV-Jugendobmann Ellermeier); 5. Die Frauengruppen. Außerdem wurde bekannt gegeben, dass der ZDK z.Zt. 74.000 Mitglieder hat. Die Schiedsgerichtsordnung in neuer Fassung trat am 5.10.1963 in Kraft.

 

 

1964


chronik d ie LV-Schau 1964 wird als 25. Marpmann-Gedächtnis-Schau in Hamm ausgerichtet und jedem Zuchtfreund wird empfohlen, sich daran zu beteiligen. An alle Kreisverbände wurden die Bestimmungen für die Vergabe von Medaillen verteilt. Die Herbsttagung fand am 10.10.1964 statt.

 

 

 

1965

 

chronik a m 30./31. Januar 1965 fand in Essen die 1. Bundesrammlerschau mit 750 Rammlern statt. Die Jahreshauptversammlung des Landesverbandes fand am 30.5. in Hamm statt. Der 1.LV-Vorsitzende konnte wieder von einer steigenden Zahl von Bewertungen sprechen. Wurden 1963 noch 955 Bewertungen durchgeführt, waren es im Jahr 1964 schon 1.104. Ebenso stieg die Zahl der ausgestellten Tiere von 69.606 im Jahr 1963 auf 80.276 im Jahre 1964. Auch die Zahl der ausgestellten Erzeugnisse schnellte von 848 Nummern im Jahre 1963 auf 1.128 Nummern im Jahre 1964. Am 3./4.9.1965 fand die 10. Lehrtagung des ZDK in Hamm statt, hervorragend organisiert vom LV-Vorsitzenden Bernhard Rittmann.Auf dieser Tagung tritt Karl Kreilkamp als Angora-Obmann zurück. Sein Nachfolger wurde Erich Kirse aus Hamm. Auf der Herbsttagung des Landesverbandes am 17.10. erfuhren die Delegierten, dass der Landesverband nunmehr 50 Ehrenmitglieder hat. Auch in diesem Jahr erhalten die Kreisverbände für ihre Jungzüchter wieder einen Zuschuss zum Ankauf von Zuchttieren vom Landesverband. Die LV-Schau fand am 4./5.12.1965 in Hamm statt.

 

1966

 

chronik d ieses Jahr ist für den ZDK bedeutsam: Eine Satzungsänderung wird auf der ZDK-Tagung beschlossen. Aus dem „Zentralverband der westlichen Zonen“ wird der „ZDK“, aus dem 1.Vorsitzenden der Präsident und der Vorstand heißt jetzt Präsidium. Auch eine ZDK-Verdienstmedaille wurde neu geschaffen und dort erstmals vorgestellt. Beschlossen wurde, für jedes gemeldete Mitglied ab 01.01.1966 nachträglich 10 Pfennig für die Finanzierung der Landes- und Bundesschauen zu zahlen. Beim Herdbuch trat Karl Schmidt zurück und Erich Kirse, Hamm wurde neuer Obmann. Damit war unser Erich Kirse jetzt Obmann für Angora- und Herdbuchzucht. Die Jahreshauptversammlung des Landesverbandes fand am 26.06. statt. Auf der 2. Bundesrammlerschau am 10./11.12.1966 in Osnabrück waren bereits 1.500 Tiere gemeldet, davon rd. 1.000 verkäuflich. Beklagt werden muss noch der Tod von Heinrich Filthaus, langjähriger Vorsitzender des LV Westfalen. Im Alter von 86 Jahren ist er an seinem Geburtstag verstorben.

 

1967

 


chronik d ie LV-Schau fand am 14./15.1.1967 in Dortmund, Westfalenhalle statt. LV-Vors. Rittmann stiftet einen „Mitgliederwerbungspreis“ für die Kreisverbände, die ihre Mitgliederzahlen im vergangenen Jahr erheblich erhöhen konnten und überreichte diesen auf der Jahreshauptversammlung des Landesverbandes dem Kreisverband Lippe.

 

 

 

1968

 


chronik a uf der Jahreshauptversammlung am 29.6. in den Zentralhallen in Hamm wurden eine neue Satzung und eine Geschäftsordnung beschlossen. Auf der Tagesordnung standen außerdem die Ordnung über die Vergabe von Verdienstnadeln und Ehrenmitgliedschaft im Landesverband, Vergabe der Landesverbands- und Karl-Marpmann-Medaillen. Der Landesverbandsvorstand wurde wiedergewählt. Die Landessschau 1967 fand im Januar 1968 in Recklinghausen statt. Auf der am 12. Oktober durchgeführten Herbsttagung wurde über die ZDK-Lehrtagung in Erbach im Odenwald berichtet. Die Zuchtfreunde Helmut Knake, Obmann für Werbung und Gerd Nowe, Hörde, Obmann für Ausstellungswesen hielten Fachvorträge. Die Herren KV-Vorsitzenden erhalten ½ Fahrtkosten (Bundesbahn-Rückfahrkarte lösen), sowie ein kleines Tagesgeld. Autofahrer haben sich vorher bei der Bundesbahn an ihrem Heimatort nach dem Fahrpreis zu erkundigen. Die Blauen Statistikbogen des ZDK sollen bis zum 1.10. in der Geschäftsstelle sein. Kassenbestand am 31.12.1968: 16.409,13 DM und sonstiges Vermögen 6.521,04 DM

 


Das Kaninchen als Freund der Jugend – Foto von 1968

 

1969


chronik d ie LV-Schau des Jahres 1968 fand am 11. und 12. Januar 1969 in Dortmund in der Westfalenhalle statt. Die ZDK Haupttagung fand vom 5. – 9.6.1969 in der Schützenhalle in Lüdenscheid statt aus Anlass des 60jährigen Bestehens des Landesverbandes. 60 Jahre organisierte Kaninchenzucht in unserem Lande sind es wert, würdig gefeiert zu werden.

 

 

 


Aufstellen zum Festzug - Bundestagung des ZDK 08.06.1969 in Lüdenscheid

 


Festwagen Bundestagung des ZDK 08.06.1969 in Lüdenscheid

 


Festumzug- Bundestagung des ZDK 08.06.1969 in Lüdenscheid

 


chronik a ußerdem sollte der Festabend zu einer Jubiläumsfeier mit einem sehr guten Programm ausgestattet werden. Der KV Lüdenscheid, der in diesem Jahr das 50-jährige Bestehen feiert, wurde vom LV mit der Durchführung beauftragt. Lüdenscheid, die 700 Jahre alte Bergstadt im Herzen des Sauerlandes ist gerüstet und erwartet einen starken Besuch der westfälischen Zuchtfreunde. Alle Veranstaltungen im Rahmen der ZDK-Tagung und der Jubiläumsveranstaltung finden in der Schützenhalle zu Lüdenscheid statt. Auf der JHV des Landesverbandes am 28. Juni, vormittags um 10 Uhr in den Zentralhallen wurden die Obmänner für Jugendarbeit und für das Clubwesen bestätigt. Einen großen Teil der Versammlung nahm der Bericht von der ZDK-Tagung in Lüdenscheid ein. Ausführlich wurde auch über die LV-Schau im Januar in Dortmund gesprochen.

 

chronik a uf der Herbsttagung am 18.10. wieder in den Zentralhallen waren ZDK-Präsident Kurt Binder und seine Frau anwesend. Auf die Europaschau am 17./18. Januar 1970 in Stuttgart wurde hingewiesen. Der ZDK hat einen Forschungsauftrag vergeben zur Erforschung der bekannten Seuchen unserer Kaninchen. Dafür muss jedes Mitglied unserer Organisation 1 DM zahlen.

 

 

 

1970

 


chronik a uf der Jahreshauptversammlung des Landesverbandes am 4.7.1970 wurde der Obmann für Angora bestätigt, ein Bericht von der ZDK-Tagung in Malente wurde gegeben ebenso wurde über die LV-Schau in Dortmund gesprochen. Auch in diesem Jahresbericht konnte der 1.LV-Vorsitzende Bernhard Rittmann wieder vermelden, dass der Landesverband zum 1. Januar 52 Mitglieder mehr hat als im Vorjahr. Einen ausführlichen Bericht über die ZDK-Lehrtagung, von den Tagungen der Clubs, der Angora- und Rexzüchter und der Frauengruppen am 12.9. in Bayreuth gab es auf der Herbsttagung am 18.10. Für das LV-Schiedsgericht wurde ein neuer Beisitzer gewählt.

 

1971

 


chronik d as Jahr 1971 begann mit der LV-Schau 1970, die am 16./17. Januar in Meschede stattfand. Auf der Jahreshauptversammlung am 17. Juli wurde von der ZDK-Tagung in Mönchengladbach berichtet. Zum Meister der Deutschen Rassekaninchenzucht wurden aus dem Landesverband Westfalen die Zuchtfreunde Ewald Ellermeyer und Martin Lennartz ernannt. Die vom 1.LV-Vorsitzenden Bernhard Rittmann gestifteten Ehrenpreise für Kreisverbände, welche die Mitgliederzahlen enorm erhöhen konnten, erhielten die KV Lüdenscheid (99), Iserlohn (45), Unna (46) Herford-Lübbecke (41) und Tecklenburg (30). 17 Vereine wurden aufgelöst aber 7 Vereine und 3 Clubs neu gegründet. Der LV hat 50 Kreisverbände, 472 Vereine, 37 Clubs, 78 Frauengruppen und 333 Jugendgruppen. Die Gesamtmitgliederzahl beläuft sich auf 11.808 Mitglieder (1969 = 11.615 Mitglieder) Eine Steigerung von 193 Mitglieder ist somit zu verzeichnen. Neu gegründet hatte sich der Kreisverband Wanne-Eickel. Der LV erlangte seine Rechtsfähigkeit im Sinne des BGB durch Eintragung im Vereinsregister beim Amtsgericht Hamm.


chronik d ie Zahl von 100.000 der ausgestellten Tiere wurde wieder überschritten. Mit über 5.000 ausgestellten Kaninchen war der KV Recklinghausen-Land der ausstellungsfreudigste Kreisverband im Landesverband. Der geschäftsführende Vorstand wurde wiedergewählt: Bernhard Rittmann (1.Vorsitzender); Helmut Knake (2.Vorsitzender und Obmann für Werbung und Organisationsfragen); Gerd Mowe (Schriftführer und Obmann für Schulung und Ausstellungswesen) und Kurt Brinkmann (Kassierer). Kassenbestand 31.12.1970: 25.708,64 DM und sonstiges Vermögen 7.814,82 DM. Eine LV-Standardkommission mit einer beratenden Funktion wurde gebildet, ihr gehören die Zuchtfreunde. Gerd Mowe, Heinz Posthoff, Heinz Bode und Adolf Fehr an. Zu ihrem Ressort gehört die Überprüfung der Anträge, die sich mit Standardänderungen befassen. Ab 1.1.1972 sind Schaugenehmigungen kostenpflichtig; Schaugebühren für Lokalschauen und Tischbewertungen kosten 3 DM, Kreisschauen 5 DM. Beschlossen wurde auch eine Umlageerhöhung für Landesschauen von 0,50 auf 1 DM je Mitglied auch Frauengruppenmitglieder zahlen zukünftig 50 Pf. Ein Terminplan wurde erstellt, damit die Verwaltungsarbeit reibungslos läuft. Alle Kreisverbände, die ihre Unterlagen nicht rechtzeitig einreichen, haben an den Landesverband ein Bußgeld zu zahlen in Höhe von 5 DM je Woche Verspätung.

 

chronik a uf der Herbsttagung am 17.10. in den Zentralhallen hörten die Anwesenden ein interessantes Referat. Thema: Der Preisrichter – gestern, heute, morgen. Des weiteren wurden Standardfragen beantwortet und Standardänderungen bekannt gegeben. Eine längere Diskussion gab es über den Beschluss „Jungtier-Sammlungsbewertung“.

 

 


1972

 


chronik d ie LV-Schau des Jahres 1971 fand am 22./23.1.1972 in Hamm statt. Erstmals fand am 22. Juli die Jahreshauptversammlung des Landesverbandes Westfalen in Hamm im Westenschützenhof statt. Der Westenschützenhof ist jetzt das neue Tagungslokal des Landesverbandes. Der Vorstand des Landesverbandes setzt sich wie folgt zusammen: Bernhard Rittmann, Helmut. Knake, Kurt Brinkmann, Heinz Bode, Erich. Kirse, Robert Huck, Adolf Fehr, Gerd. Mowe, Frau Erna Rittmann.

 

 


Kataloghülle Landesverbandsausstellung 1972

 

chronik z u Meistern der deutschen Rassekaninchenzucht wurden ernannt: A. Wittek, Herten; F. Jodscheit, Dortmund; Heinz Bode, Lippstadt; A. Deubel, Bottrop; Erich Kirse, Hamm; Helmut Knake, Borken. Bernhard Rittmann wurde zu seiner Ernennung zum ZDK-Ehrenmeister gratuliert. Der Landesverband Westfalen hat z.Zt. 50 Kreisverbände, 466 Vereine, 37 Clubs (437 Mitglieder), 80 Frauengruppen (808 Mitglieder) und 343 Jugendgruppen (2.145 Mitglieder) mit einer Gesamtmitgliederzahl von 11.827 einschließlich Preisrichtervereinigung und Herdbuch (70 Mitglieder und 37 Anwärter). Ausgestellte Tiere: 115.992 auf 637 durchgeführten Schauen und über 1.500 Nummern Erzeugnisse. Auf der Bundesschau in Essen errangen 14 westfälische Züchter den Bundesmeister- bzw. Bundesjugendmeistertitel. Zuchtfreund Gerd Mowe berichtet außerdem über die Landesherdbuchschau und über die größte Landesschau in Hamm, auf der 4.090 Kaninchen und 272 Nummern Produkte ausgestellt waren.


chronik a uf der ZDK-Tagung in Erbach im Odenwald wurde der Antrag des LV Westfalen auf Zulassung der Jungtiersammlungen auf Jungtierschauen einstimmig beschlossen. Geschäftliches: Der Landjugendberatungsdienst stellt für das Jahr 1972 2.200,--DM für Schulungszwecke zur Verfügung. Alle Kreisverbände, die mehr als 20 Jungzüchter haben, können eine bezuschusste Schulung durchführen. Auf der Herbsttagung am 14.10. wurde wieder ein aktuelles Referat gehalten, über Standardfragen, die LV-Schau 1972/73 und 1973/74 wurden ebenso gesprochen wie über die Landes-Herdbuchschau und die Landesclubschau.

 

 

1973

 


chronik a m 2.6.1973 wurde im Westenschützenhof in Hamm die Jahreshauptversammlung abgehalten. Anwesend waren 146 Stimmberechtigte. Der Landesverband hat jetzt 12.038 Mitglieder (eine Steigerung von 211 Mitgliedern), 6 neue Vereine bzw. Clubs wurden gegründet, aber 15 Vereine haben sich aufgelöst. Der Landesverband besteht aus 50 Kreisverbänden, 459 Vereinen, 37 Clubs (466 Mitglieder), 81 Frauengruppen und 355 Jugendgruppen (2.177 Jungzüchter), 146 Preisrichter. 110.673 Kaninchen wurden auf 619 Schauen bewertet und 1.504 Nummern Erzeugnisse. 1.498 Bewertungen haben die Preisrichter durchgeführt. Die LV-Schau in Dortmund in den Westfalenhallen wurde mustergültig ausgerichtet. Es war die größte Landesschau, die jemals stattgefunden hat. Ausrichter war der KZV W 135 Dortmund-Hörde. Zum 1.1.1973 wurde der Beitrag für die Mitglieder um 1 DM und für die Frauen um 50 Pf. erhöht. Auf der Herbsttagung am 13.10.1973 gab es einen ausführlichen Bericht von der ZDK-Tagung in Pirmasens: Der ZDK erhöht die Beiträge um 20 Pf. Je Mitglied. Kurt Brinkmann, LV-Kassierer hielt einen aktuellen Vortrag über die Kassenverwaltung eines großen Landesverbandes.

 

 

1974

 


chronik d ie LV-Schau des Jahres 1973 wurde wieder in Dortmund in den Westfalenhallen durchgeführt. Auf der Jahreshauptversammlung am 20. Juli wurde der geschäftsführende Vorstand wiedergewählt und die Obleute bestätigt. Dem Ausrichter der LV-Schau in Dortmund in den Westfalenhallen wurde Dank und Anerkennung für die Ausrichtung ausgesprochen. Auf der Herbstversammlung wurde ausführlich über die ZDK-Tagung in Cuxhaven gesprochen.

 

 

Kataloghülle Landesverbandsausstellung 1974

 

1975

 


chronik i m Jahr 1975 steht ein Wechsel an der Spitze des Landesverbandes Westfalen an. LV-Vorsitzender Bernhard Rittmann stellte sein Amt im Alter von fast 70 Jahren (obwohl noch für weitere 2 Jahre gewählt) wegen seines schlechten Gesundheitszustandes zur Verfügung. 14 Jahre leitete der vorbildlich den LV Westfalen. Zuletzt war er Ausstellungsleiter der LV-Schau in Hamm. In Anerkennung um seine Verdienste wird er zum Ehrenvorsitzenden mit Sitz und Stimme ernannt. Er übergibt seinem Nachfolger, Heinz Posthoff (bisher 1. Schriftführer und Obmann für das Ausstellungswesen) einen Landesverband mit 50 Kreisverbänden und nunmehr 13.000 Mitgliedern. Es ist aber auch klar, dass durch die Sanierung der Städte, verbunden mit der Ausdehnung der Straßennetze, der Raum für die Haltung von Kaninchen immer geringer wird. Der LV hofft aber, dass die Bestrebungen des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Kleintierzuchtanlagen mit öffentlichen Mitteln zu erstellen, verwirklicht werden.


chronik d urch die Wahl des bisherigen Schriftführers Heinz Posthoff zum LV-Vorsitzenden wurde hier eine Ergänzungswahl notwendig. Werner Haffert wurde mit Mehrheit gewählt. Bestätigt wurden Günter Sonnemann als neu gewählter Obmann für Jugendarbeit, Heinz Bode als Preisrichterobmann und Adolf Fehr als Clubobmann. Mit großer Freude konnte bekannt gegeben werden, dass auf der ZDK-Tagung in Ihrungen Kurt Brinkmann, LV-Kassierer zum Ehrenmeister ernannt wurde. Die LV-Schau fand am 25./26. Januar 1975 in Hamm und die Landesherdbuch- und Angoraleistungsschau in Waltrop statt. Am 1.10.1975 traten die neu beschlossenen Standardänderungen in Kraft. Neu ist die Klasseneinteilung. Sie hat im LV Westfalen erst im kommenden Jahr Gültigkeit, da bereits die Vorbereitungen für die meisten Ausstellungen abgeschlossen sind.

 

1976

 


chronik a uch in diesem Jahr sind die Mitgliederzahlen weiter gestiegen und der LV weist nunmehr die stolze Zahl von 13.250 Mitgliedern auf. Auch auf der im Januar 1976 in Dortmund durchgeführten LV-Schau unter der Ausstellungsleitung von Heinz Posthoff wurden mehr Kaninchen ausgestellt als im Vorjahr. Die LV-Herdbuch- und Angoraleistungsschau wurde am 20./21.11. und die Landesclubschau am 18./19.12.1976 durchgeführt. Die vom westfälischen Kaninchen-Herdbuch wiedergewählten Zuchtfreunde Erich Kirse (Obmann für das Herdbuchwesen) und Robert Huck (Obmann für Angora) wurden auf der Jahreshauptversammlung im Westenschützenhof in Hamm in ihren Ämtern bestätigt. Neu geschaffen wurde das Ehrenamt eines Obmanns für Kurzhaar; gewählt wurde Johannes Grünfeld.


chronik i m Zuge der kommunalen Neugliederung der Kreisverbände in Westfalen wurde viel darüber diskutiert, ob der LV Westfalen diese Neugliederung übernehmen soll und muss. Für seine Verdienste um die Rassekaninchenzucht wurde Herr Dr. Schwenkenbecher von der Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe zum Ehrenmitglied des Landesverbandes ernannt. Auf der ZDK-Tagung im westfälischen Hemer wurde Frau Erna Rittmann zum Ehrenmeister des ZDK ernannt. Es war die dritte ZDK-Tagung, die dem westfälischen Verband übertragen wurde.

 

 


chronik d ie Firma Koch in Hamm beging am 1. April das 75jährige Geschäftsjubiläum. Der Landesverband nahm diese Gelegenheit zum Anlass, Herrn Robert Koch mit der Großen Goldenen Nadel und den Junior-Chef des Unternehmens Herrn Dietrich Koch mit der Goldenen Nadel auszuzeichnen in Anerkennung für jahrelange Tätigkeit für die Kaninchenzucht. Die mit Wirkung vom 1.10.1976 in Kraft getretenen Standardänderungen: Einführung der Zuchtgruppen 1 und 2, Vergabe von ½ Punkten und Wegfall der Zusatzpunkte brachten ein Umdenken für die Züchter.

 

 

1977

 


chronik d er Sitz des Landesverbandes wurde von Hamm nach Dortmund verlegt, da der 1.LV-Vorsitzende Heinz Posthoff dort seinen Wohnsitz hat. Die Mitgliederzahlen steigen weiter; ein Mitgliederstand von 13.704 Mitgliedern (davon 658 Clubzüchter und 1.299 Frauengruppenmitglieder) wurde bekannt geben. Auch die in der Dortmunder Westfalenhalle am 8./9.1.1977 durchgeführte LV-Schau brachte mit 6.400 Kaninchen und 357 Produkten einen neuen Rekord. Dem Herdbuch gehören 82 Herdbuchzüchter und 25 Anwärter an. In 92 Betrieben wurden Körungen vorgenommen und 2.467 Tiere bewertet. Die 19. Landesherdbuch- und Angoraleistungsschau mit 1.060 Kaninchen fand in der Schützenhalle in Meschede statt. Auf der Jahreshauptversammlung wurde beschlossen, dass alle Tiere eines Züchters, der offensichtlich kranke Tiere ausstellt, von der Bewertung und Preisverteilung ausgeschlossen werden.


chronik d ie Frauengruppe W114 Menden richtete 1977 die Landesfrauentagung in Hüingsen aus. Neben der Landesverbandsvorsitzenden der Frauen, Frau Erna Rittmann, konnte Ilse Sperber als Vorsitzende der Frauengruppe auch Landrat Dr. Walter Hostert, Bürgermeister Otto Weingarten, Landtagsabgeordneter Hermann Josef Geismann und den Bundestagsabgeordneten Hermann Scheffler begrüßen. Nachdem das Tagesprogramm abgearbeitet war, fand ein gemeinsames Mittagessen statt. Im Anschluss daran, veranstalteten die Frauen Ausflüge in die nähere Umgebung und fanden sich dann noch einmal zum gemeinsamen Kaffeetrinken in der Halle ein.

 

 

Landesfrauentagung am 15.05.1977 in der Schützen- und Volkshalle, Menden-Hüingsen

 


chronik a m 24. Januar 1977 verstarb Bernhard Rittmann, langjähriger LV-Vorsitzender im Alter von 71 Jahren. Sein Leben hatte er der Rassekaninchenzucht gewidmet. Den LV Westfalen leitete er von 1962 bis 1976. Die LV-Schau fand am 8./9.1.1977 in Dortmund und die LV-Herdbuch- und Angoraleistungsschau am 19./20.11.1977 in der Diemelhalle in Rimbeck statt. Auf der ZDK-Tagung in Bad Honnef wurden Änderungen der Allgemeinen Ausstellungsbestimmungen beschlossen, die allen westfälischen Züchtern bekannt gegeben und erläutert wurden. So werden jetzt Ausstellungsgenehmigungen für Allgemeine Schauen nur noch erteilt, wenn dem Landesverband die Ausstellungsordnung zur Einsichtnahme und Prüfung vorgelegt wird.

 

chronik d ie kommunale Neugliederung des Landes NRW mit der Zusammenlegung vieler Landkreise hatte Konsequenzen für den Landesverband, da nach der Satzung des LV die politischen Grenzen für die Kreisverbände bindend sind. Das bedeutete, dass die KV der Kaninchenzüchter denen der politischen entsprechen mussten. Ende dieses Jahr war dieser Prozess, seit 1975 immer wieder diskutiert, da nicht für alle Kreisverbände ganz einfach, abgeschlossen und innerhalb des LV Westfalen bestehen jetzt noch 27 Kreisverbände.

 


1978

 


chronik a uch in diesem Jahr setzt sich die Aufwärtsentwicklung im LV Westfalen fort. Der LV hat 14.050 Mitglieder; ein Zugang von 789 Mitgliedern. Dieses ist im Nachhinein betrachtet, der höchste Mitgliederstand im Landesverband Westfalen. In diesem Jahr wurden 137.271 Kaninchen und 3.232 Nummern Erzeugnisse bewertet. Die meisten Kaninchen wurden in Zuchtgruppen ausgestellt; hier zeigt sich, dass sich die Neuerung „Zuchtgruppe“ gegenüber dem „Stamm“ durchgesetzt hat. Heinz Posthoff (1.Vorsitzender), Helmut Knake (2.Vorsitzender) und Kurt Brinkmann (Kassierer) wurden auf der Jahreshauptversammlung einstimmig für drei weitere Jahre wieder gewählt. Der Schriftführer und Obmann für das Ausstellungswesen stellte sich nicht mehr zur Wahl. Seine Nachfolge trat Hans-Günther Zeuch an. Auf der ZDK-Tagung in Merzig wurde zum neuen Präsidenten Walter Kölz, Stuttgart einstimmig gewählt, zum neuen Vizepräsidenten unser LV-Vorsitzender Heinz Posthoff, auch seine Wiederwahl zum 2. DPV-Vorsitzenden erfolgte einstimmig.

 

 

Landesverbandsvorsitzender Heinz Posthoff

 

chronik die LV-Schau fand am 21./22.1.1978 in Hamm. Anlässlich der Landesherdbuch- und Angoraleistungsschau am 25./26.11.1978 in Isselburg/Anholt wurde ein Sternmarsch durchgeführt. Die Landesverbands-Clubschau fand am 9./10.1.1978 in Gelsenkirchen (1.504 Tiere) statt. Mit über 112.000 ausgestellten Tieren und 2.560 Nummern Erzeugnisse steht in diesem Jahr der LV Westfalen an der Spitze im gesamten Zentralverband.

 

 


1979

 

chronik i n diesem Jahr besteht der Landesverband 70 Jahre und hat sich inzwischen zum drittstärksten Landesverband des ZDK entwickelt. In den beiden letzten Jahren wurden 10 Vereine und Clubs neu gegründet. Trotzdem muss der LV Westfalen erstmals nach vielen, vielen Jahren im Aufwärtstrend einen Mitgliederrückgang bekannt geben. Rückgänge gab es bei den Alt- und Jungzüchtern, während die Frauengruppen ein Plus von 201 Mitgliedern bekannt geben können. Dem stand aber eine größere Ausstellungsfreudigkeit gegenüber. Auf der Landesschau am 6./7.1.1979 in Dortmund wurden 8.100 Tiere und 450 Nummern Erzeugnisse ausgestellt. Es war die bisher größte LV-Schau in Westfalen. Der Titel Landesmeister wurde jetzt nur noch vergeben, wenn in der Jugendabteilung mindestens 3 und in der allgemeinen Abteilung mindestens 5 Sammlungen einer Rasse gezeigt werden. Dabei musste ein Durchschnitt von mindestens 93 Punkten erreicht werden. Die 22. Landesherdbuch- und Angoraleistungsschau fand in Welver statt. Ausgestellt hatten 88 Züchter insgesamt 938 Tiere. Im gesamten LV Westfalen wurden außerdem 602 Kreis-, Vereins- und Clubschauen durchgeführt. Diese Zahlen zeigen, wie ausstellungsfreudig die westfälischen Züchter waren. Seit 25 Jahren besteht ein Vertrag zwischen dem Landesverband Westfalen und dem Erka-Futtermittelwerk. Herr Fabrikant Robert Koch versprach, sich auch weiter für die Belange der Kaninchenzüchter einzusetzen. Die Züchter wurden gebeten, dieses Verbandsfutter weiterhin zu beziehen.

 

 

Landesverbandsfutter der Erka-Futtermittelwerke

 

chronik d ie ZDK-Tagung fand in Wilhelmshaven statt. Hier wurde beschlossen, dass die Kennzeichnung der Kaninchen der Jungzüchter künftig mit WJ und nicht mehr wie bisher mit JW geschehen soll. Weiter wurde beschlossen, dass das Clubkennzeichen dem Vereinskennzeichen gleichzustellen ist. Die wiedergewählten Obmänner Erich Kirse (Herdbuch); Robert Huck (Angora), Heinz Bode (Preisrichter) und Adolf Fehr (Clubs) wurden einstimmig bestätigt.

 

 

1980

 


chronik d as Jahr 1980 brachte in den Sparten Jugend und Angora Änderungen. Aus Krankheitsgründen hatten die bisherigen Obmänner ihr Amt zur Verfügung gestellt. Die neu gewählten Obmänner Hermann Kottig (Jugend) und Alois Dombrowa (Angora) wurden auf der Jahreshauptversammlung einstimmig bestätigt. Die Landesschau im Januar wurde vom KV Unna ausgerichtet und fand in der Dortmunder Westfalenhalle statt. Mit 5.902 Tieren und 457 Nummern Erzeugnisse war es die drittgrößte Landesschau, die bisher in Westfalen stattgefunden hatte. Die Landesherdbuch- und Angoraleistungsschau fand in diesem Jahr in Attendorn statt (ausgestellt waren 942 Tiere) und die Landesclubschau in Lünen (1.307 Tiere).


chronik a uf der ZDK-Tagung in Heilbronn, LV Württemberg-Hohenzollern wurde Heinz Bode (Vorsitzender der Preisrichtervereinigung Westfalen) zum ZDK-Ehrenmeister ernannt. Trotz vieler Forschungsversuche ist es bisher nicht gelungen, ein wirksames Mittel gegen den Kaninchenschnupfen zu finden, mit dem viele Zuchten Probleme haben. Ein neuer Standard mit vielen Änderungen gilt ab diesem Jahr und wurde ausgegeben. Neu ist die Position 7 Pflegezustand; außerdem dürfen Preisrichter nur eine festgelegte Tierzahl bewerten.

 

 

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Landesverbandschronik 1981-2000

1981-2000

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chronik d er Mitgliederrückgang setzt sich weiter fort. Der LV Westfalen hat noch rd. 13.000 Mitglieder. Insgesamt hat er 529 Mitglieder verloren, davon allein 338 Jungzüchter. Der geschäftsführende Vorstand wurde einstimmig für 3 Jahre wieder gewählt.Die LV Schau wurde am 17./18. Januar in Hamm durchgeführt (mit 6.668 Kaninchen und 440 Nummern Erzeugnissen) die 24. Landesherdbuch- und Angoraleistungsschau in Waltrop (960 Tiere) und die Preisrichterjubiläumsschau in Oeventrop. Auf der ZDK-Tagung in Büdingen, LV Hessen-Nassau wurde Heinz Posthoff zum ZDK-Ehrenmeister ernannt. Außerdem wurde er für weitere 4 Jahre als ZDK-Vizepräsident ohne Gegenstimme wiedergewählt. Auch Adolf Fehr wurde auf der ZDK-Clubobmännertagung als Schriftführer wiedergewählt. Die Kammer prägt jetzt Kammermedaillen in Bronze (für Vereinsjubiläen), in Silber (für KV-Schauen) und in Gold (für LV-Schauen, Landesclubschauen und Landesherdbuchschauen). Ausführlich wurde über die Standardänderungen gesprochen. Heinz Posthoff erläuterte noch einmal die 1976 eingeführte Zuchtgruppe I, wonach das Elterntier grundsätzlich als erstes Tier aufzuführen ist.

 

 

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chronik d ie LV-Schau fand in Dortmund statt. Die Mitgliederzahlen sind weiter rückläufig (nur noch 12.964), dem steht eine größere Ausstellungsfreudigkeit der Züchtet gegenüber. 3.393 Tiere und 212 Nummern Erzeugnisse wurden mehr ausgestellt als im Vorjahr; insgesamt 6.262 Schauen wurden im Verbandsgebiet durchgeführt. Dieses Plus bei den Kaninchen resultiert aus dem größeren Interesse an der Rex- und Angorakaninchenzucht. Auch das Herdbuch hat mittlerweile 124 Mitglieder (vergleichsweise 1974 =82 Mitglieder + 26 Anwärter). Auf der LV-Schau in Dortmund waren 6.421 Tiere und 441 Nummern Erzeugnisse ausgestellt.

 

leistungsschau 78

Teilnehmer des Sternmarsches anläßlich der Landesherdbuch- und Angoraleistungsschau vor dem Haus von Alfred Wrede

 

Die Landesherdbuch- und Angoraleistungsschau fand in Kirchhundem als 25. Jubiläumsschau statt. In einer spontanen Spendenaktion zugunsten der „Aktion Sorgenkind“ kamen 1.111,00 DM zusammen. Die Landesclubschau wurde in Eickelborn (1.365 Tiere) durchgeführt. Kurt Lakenmacher wird einstimmig zum LV-Schiedsgerichtsvorsitzenden gewählt. Die Landesverbands-Schiedsgerichtsordnung wurde geändert und das Wort „Gericht“ gestrichen, da es nicht für unsere Organisation verwandt werden darf. Auf der ZDK-Tagung in Nürnberg gab es auch Neuigkeiten, so sind jetzt im gesamten Bundesgebiet ab sofort Jungtierzuchtgruppen zugelassen. Erstmals fand im LV Westfalen eine Schulungstagung für Zuchtwarte statt. An neuen wichtigen Beschlüssen wurden gefasst, dass ein Aussteller nur eine Medaille (Lokalschau, Kreisschau) erringen kann. Außerdem erhält ab dem kommenden Jahr der Ausrichter einer KV-Schau, wenn er keine Lokalschau durchführt zusätzlich so viele LVM in Bronze für seine ausgestellten Tiere, wie ihm nach der Vergabeordnung für die Lokalschau zustehen.

 

 

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chronik i n das Jahr 1983 geht der LV Westfalen mit 13.140 Mitgliedern. Das ist eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Die LV-Schau in Hamm war eine der stärksten, die bisher veranstaltet wurden mit 6.366 Tieren (davon 1.257 in der Jugend) und 421 Nummern Erzeugnisse. Die Landesherdbuch- und Angoraleistungsschau findet in Gütersloh statt. Heinz Bode, Obmann der Preisrichtervereinigung gab sein Amt als Vorsitzender, das er 15 Jahre innehatte, ab. Während dieser Zeit hat sich die Mitgliederzahl von 89 auf 163 erhöht. Für seine Verdienste in all den Jahren seiner Vorstandstätigkeit wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Leider verstarb er bereits ein Jahr später. Neu gewählt wurde Heinz Westermann.

 

chronik z um neuen LV-Obmann für das Herdbuch wurde Karl Karau zum Nachfolger von Erich Kirse gewählt. Auf dem LV-Frauentreffen in Witten-Herbede trat Frau Erna Rittmann nach 27jähriger Amtszeit aus Altersgründen als Leiterin der Frauengruppen zurück. Sie wurde zur Ehrenvorsitzenden ernannt. Ihre Nachfolgerin wurde Frau Irmgard Katny. Die ZDK-Tagung fand in Baunatal statt. Heinz Posthoff wurde anlässlich der dort stattfindenden DPV-Tagung einstimmig als 2. Vorsitzender wiedergewählt. Eine neu angeschaffte Club-Medaille wurde auf der ZDK-Clubobmänner-Tagung vorgestellt und an alle LV-Clubobmänner ausgegeben.

 

  

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chronik d ieses Jahr ist ein Jubiläumsjahr für den Landesverband Westfalen: Er besteht 75 Jahre. Um dieses Ereignis besonders hervorzuheben, hatte sich der Landesverband um die ZDK-Tagung beworben und die Zusage zur Durchführung bekommen. Die ZDK-Tagung fand vom 14. – 18. Juni in Münster statt. Ausrichter war der KV Münster unter der Leitung von Bernhard Rieke, in Zusammenarbeit mit dem Landesverbands-Vorstand. Die Festschrift mit Programmfolge und Chronik des LV wurde vom 2. Vorsitzenden Helmut Knake zusammengestellt. Als Gastgeschenke wurde ein Brieföffner mit Gravur überreicht. Auch die Kreisverbandsvorsitzenden erhielten einen solchen Brieföffner. Rund 700 Zuchtfreunde hatten sich zur Teilnahme am ZDK-Festabend angemeldet.

 

 

 

Gastgeschenke 75 Jahre LV Westfalen - Brieföffner mit Gravur

 

 

chronik a uf der ZDK-Haupttagung wurde Walter Kölz für 4 Jahre einstimmig wiedergewählt. Das Aufnahmealter für Jungzüchter wurde auf 6 Jahre herabgesetzt. Anlässlich der ZDK-Haupttagung wurden folgende westfälische Zuchtfreunde zu Meistern der Deutschen Rassekaninchenzucht ernannt: Heinrich Breuer, Hans-Günther Zeuch, Bernhard Rieke, Bernhard Engbert, Alois Dombrowa und Franz Brügge. Erstmals wurde auf ZDK-Ebene ein Bundesjugendtreffen durchgeführt. Es fand vom 22. bis 24. Juni in Kirchhaim, Kreis Marburg statt. Auf LV-Ebene fand wieder eine KV-Zuchtwarteschulung statt. Der geschäftsführende Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt (Heinz Posthoff, Helmut Knake, Kurt Brinkmann, Hans-Günther Zeuch).

 

 

chronik d ie LV-Jubiläumsschau fand in Dortmund statt, war mit 7.609 Tieren beschickt und die zweitgrößte Ausstellung, die bisher in unserem Landesverband stattgefunden hat. Ausgerichtet wurde sie von der Preisrichtergruppe Dortmund. Landwirtschaftsminister Klaus Matthiesen aus Düsseldorf war bei der Eröffnung anwesend und zeigte sich sehr beeindruckt von den züchterischen und organisatorischen Leistungen, die erbracht wurden. Die Landesclubschau richtete in diesem Jahr der Wiener + Chinchilla Club in Gelsenkirchen-Horst aus und die 26. Landesherdbuch- und Angoraleistungsschau wurde vom KZV W 370 Hamm in der Marker Schützenhalle in Hamm durchgeführt. Insgesamt wurden in diesem Jahr 639 Schauen durchgeführt mit 119.820 bewerteten Kaninchen – ein Ergebnis, das sich sehen lassen konnte.

 

 

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chronik d er Mitgliederbestand am 1.1.1985 betrug 9.187 Vereins- und Clubmitglieder (778); 121 Herdbuchzüchter, 166 Preisrichter, 1.604 Frauengruppenmitglieder und 1.744 Jungzüchter = 12.822 Mitglieder. Die Clubs und die Frauengruppen können hierbei steigende Mitgliederzahlen bekannt geben. Da seit der ZDK-Tagung 1982 in Baunatal das Ehrenamt des ZDK-Kurzobmannes nicht mehr besetzt ist und eine Wiederwahl in den Landesverbänden nicht möglich ist, musste der LV-Kurzhaarobmann Johannes Grünfeld verabschiedet werden. Der 1.LV-Vorsitzende danke ihm für seine geleistete Arbeit. Die LV-Schau in Dortmund, ausgerichtet vom KV Unna brachte ein Meldeergebnis von 8.076 Tieren und 336 Nummern Erzeugnisse. Hiervon wurden in der Jugendabteilung 1.426 Tiere gezeigt. Die Landesherdbuch- und Angoraleistungsschau fand in der Stadthalle in Waltrop statt. Erstmals wurde für unsere Jungzüchter ein Bundesjugendtreffen gestaltet. 80 Jugendliche mit Betreuern fuhren über Pfingsten nach Kirchhain. Neu beschlossen wurde, dass die hohen Auszeichnungen auf LV-Schauen zukünftig innerhalb der einzelnen Klassen vergeben werden. Auf der ZDK-Tagung in Verden/Aller, LV Hannover wurde Heinz Posthoff als ZDK-Vizepräsident einstimmig wiedergewählt. Ebenfalls wiedergewählt wurde als ZDK-Clubschriftführer unser LV-Clubobmann Adolf Fehr.

 

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chronik der LV Westfalen hat 12.903 Mitgliedern im Jahr 1986. In den Frauen- und Jugendgruppen ist ein Aufwärtstrend zu verzeichnen. Der LV stellt ab diesem Jahr jedem Kreisverband für seine KV-Schau alljährlich einen LV-Ehrenpreis in Form eines Zinntellers zur Verfügung. Die neu angeschafften LV-Ehrenpreise wurden vom LV-Vorsitzenden vorgestellt und den Kreisverbänden ausgehändigt. Die diesjährige LV-Schau in Dortmund wurde von der Preisrichtergruppe Dortmund ausgerichtet und mit rd. 7000 Tieren und 342 Nummern Erzeugnisse beschickt. Die 29. Landesherdbuch- und Angoraleistungsschau wurde vom KZV W 624 in Bad Oeynhausen durchgeführt und die Landesclubschau fand in Eickelborn statt. Aus Anlass ihres 75jährigen Bestehens führte die Preisrichtervereinigung in Oeventrup eine Preisrichter-Jubiläumsschau durch. In der 75jährigen Geschichte der Vereinigung war diese Ausstellung mit 480 Tieren und 20 Nummern die größte Schau. Zum Züchterabend waren alle Züchter eingeladen. Unter der Leitung von Manfred Götte, KV Höxter fand das 1. LV-Jugendtreffen in Rimbeck statt. Dieses Treffen wurde von 147 Jugendlichen und Jugendleitern besucht. An der Eröffnung nahm der 1.LV-Vorsitzende mit Gattin teil. Vom Landesverband wurde die Versicherung übernommen und die Veranstaltung bezuschusst. Das Herdbuch wird ins Vereinsregister der Stadt Münster eingetragen und ist somit e.V. Auf der ZDK-Tagung in Pirmasens, LV Rheinland-Pfalz wurde Helmut Knake, 2. LV-Vorsitzender zum Ehrenmeister im ZDK ernannt.

 

 

 

Landesverbandswappen 1986

 

 

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chronik a uf der Jahreshauptversammlung am 5. April 1987 wurde der geschäftsführende Vorstand (Posthoff, Knake, Brinkmann, Zeuch) einstimmig wiedergewählt. Ein zweiter Kassierer soll von Zfr. Kurt Brinkmann eingearbeitet werden, der in diesem Jahr seinen 78. Geburtstag feiern konnte. Vom Vorstand wurde hierzu Gero Schultz, Dortmund vorgeschlagen, der von der Versammlung einstimmig gewählt wurde. Für die Clubmitglieder war der 1.1.1987 ein einschneidender Tag. Ab jetzt durften sie nur noch mit dem Vereinszeichen tätowieren, das W für die Clubs blieb nur als Geschäftszeichen erhalten. Die LV-Schau fand im Januar in Hamm statt, die 30. Landesherdbuch- und Angoraleistungsschau in Coesfeld als Körschau, wobei 940 Tiere gezeigt wurden. Auf der ZDK-Tagung in Oldenburg wurde Günter Halx mit der Goldenen ZDK-Jugendnadel ausgezeichnet.

 

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chronik a m 1.1.1988 gehören dem Landesverband 437 Vereine, 52 Clubs, 151 Frauen- und 288 Jugendgruppen an. Der Mitgliederbestand mit 12.739 Mitgliedern liegt ein wenig höher als im vergangenen Jahr. Steigerungsraten in den letzten Jahren verzeichnen eindeutig nur noch die Clubs, die jetzt 828 Mitglieder aufweisen. Erstmals konnte der vom KV Unna seit Jahren gehaltene Rekord an ausgestellten Tieren im Landesverband vom KV Recklinghausen gebrochen werden. Der KV Recklinghausen stellte in seinem Kreisverband insgesamt 9.307 Kaninchen aus, gefolgt vom KV Unna mit 8.741 Kaninchen und dem KV Soest mit 7.576 Kaninchen. Im gesamten Verbandsgebiet wurden insgesamt 123.560 Kaninchen und 2.783 Nummern Erzeugnisse vorgestellt. Die LV-Schau im Januar in Dortmund. richtete die Arbeitsgemeinschaft der Preisrichtergruppe DO und des KV Dortmund aus. Mit 7.063 Tieren und 236 Nummern Erzeugnisse machten unsere Jung- und Altzüchter und unsere Frauen deutlich, dass sie sich nach wie vor intensiv mit der Zucht und der Verarbeitung von Erzeugnissen aus der Kaninchenzucht beschäftigten. Die Landesherdbuch- und Angoraleistungsschau fand in Minden statt und die Landesclubschau in Menden-Platteheide. Neues von der ZDK-Tagung in Homburg/Saar: Nach 31 Jahren Präsidenten- und Vizepräsidentschaft im ZDK stellte sich Walter Kölz nicht wieder zur Wahl. Neuer ZDK-Präsident wurde Franz Jakobs aus dem LV Rheinland. Eine neue Jungtierbewertung wurde eingeführt: sg 8, g 6 befr. 4 Pfingsten fand das 2. Bundesjugendtreffen am Steller See im LV-Hannover statt mit 1.780 Jugendlichen aus allen LV. Aus Westfalen waren 130 Jugendliche und Betreuer vertreten.

 

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chronik d er LV besteht nunmehr 80 Jahre. Trotz stagnierender Mitgliederzahlen haben sich die Leistungen unserer Züchter im Bereich der Zucht und des Ausstellungswesens von Jahr zu Jahr enorm vergrößert. Am 1.1.1989 hat der Landesverband 12.650 Mitglieder, das sind 85 weniger als im Vorjahr und geht zu Lasten der Frauengruppen. Die Preisrichtervereinigung hat 161 Mitglieder und keine Nachwuchssorgen. Bei den gezüchteten Tieren ist die Tendenz weiter steigend. Alarmierend aber der Rückgang bei den Angorakaninchen. Im Januar fand die LV-Schau in Hamm statt. Diese Schau, mit 6.425 Tieren der Jung- und Altzüchter und 286 Nummern Erzeugnissen, wurde von den Zuchtfreunden aus Hamm unter der Leitung von Robert Kaiser hervorragend ausgerichtet. Die erstmals durchgeführte Modenschau fand bei den Besuchern großen Anklang. Die Landesherdbuch- und Angoraleistungsschau fand in der Schützenhalle in Meschede statt und war dem KZV W 321 Meschede übertragen worden. Auf Bitte der Landwirtschaftskammer Rheinland wurden dem Ministerpräsidenten Johannes Rau beim Staatsbesuch in China 50 Kaninchen als Gastgeschenk mitgegeben. Die entstandenen Kosten wurden mit dem LV - Rheinland geteilt.

 

chronik a uf der ZDK-Tagung in Offenburg wurde ZDK-Vizepräsident Heinz Posthoff einstimmig wiedergewählt. Erich Kirse wurde zum ZDK-Ehrenmeister ernannt und Robert Hock erhielt die ZDK-Jugendehrennadel in Gold. Das Separator-Kaninchen wurde anerkannt. Neu in die AAB wurde aufgenommen, dass bei allen Ausstellungen mit der Anmeldung auch der Nachweis der Entrichtung des Kostenbeitrages beizufügen ist. Eine neue Kaninchenkrankheit, RHD (eine infektiöse hämorrhagische Krankheit), tritt in vielen Zuchten auf. Nach dem Bekannt werden der ersten Fälle benachrichtigte der LV-Vorsitzende sofort alle KV-Vorsitzenden. Im Falle verdächtiger Symptome sind der Tierarzt und das Veterinäramt sofort zu benachrichtigen. Eine ZDK-Statistik zur Tiererfassung musste ausgefüllt und bis Anfang 1990 an LV geschickt werden. Der LV hat eine neue Schiedsordnung erstellt und an alle KV verteilt. Robert Kaiser (KV-Vors. KV Hamm) erhielt das Verdienstkreuz am Bande für seine Verdienste als Personalrat. Aber auch in der Kaninchenzucht wurde von Robert Kaiser sehr viel geleistet.

 

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chronik a uf der Jahreshauptversammlung am 8.4.1990 in Hamm im Westenschützenhof gibt der 1.LV-Vorsitzende Heinz Posthoff den Mitgliederstand mit 12.352 Mitgliedern an. In den 434 Vereinen und 53 Clubs (876 Mitglieder) sind 9.598 Mitglieder gemeldet, in den 144 Frauengruppen 1.398 Mitglieder und in den 278 Jugendgruppen 1.356 Jungzüchter. Leider sind auch in diesem Jahr diese Zahlen stagnierend und rückläufig, vorwiegend im Bereich der Jugend. Hier sind alle Vereine und Kreisverbände gefordert, etwas für die Jugendarbeit zu tun. Die neue Kaninchenkrankheit, die RHD, ist nun auch in unserem Landesverband (in 9 Kreisverbänden) aufgetreten, zahlreiche Vereins- und Kreisschauen, die Landesherdbuch- und Angoraleistungsschau und auch die Landesverbandsschau konnten nicht durchgeführt werden. Auf der Herbsttagung sprach Frau Dr. Gerth von der Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe über Vorbeugungs- und Aufklärungsmaßnahmen dieser Seuche. Ein mit RHD befallenes Tier ist nicht behandelbar, als einzige Vorbeugungsmaßnahme gilt die Impfung, welche ab der 6. Woche bei allen Tieren vorzunehmen ist. Die Wirkungsdauer der Impfung beträgt 1 Jahr. Bei Verdacht auf RHD ist dieses dem Amtstierarzt zu melden. Zu den Ausstellungen muss eine amtstierärztliche Bescheinigung vorgelegt werden, dass die verbrachten Tiere aus einem Bestand kommen, in dem sowie in dessen Umkreis von 10 km in den letzten 30 Tagen RHD nicht zur amtlichen Kenntnis gekommen ist. Die Bescheinigung darf nicht älter als 5 Tage sein. Für geimpfte Tiere ist das amtliche Impfzeugnis vorzulegen. Die Impfung muss mindestens 14 Tage vor der betreffenden Schau erfolgt sein und darf nicht länger als 6 Monate zurück liegen.

 

chronik v om 1.- 4.6. fand das 2.Jugendtreffen des Landesverbandes in Rimbeck, KV Höxter statt unter Leitung des KV Höxter, des Jugendleiters Manfred Götte und des Vorsitzenden des KV Wolfgang Niehoff. Wegen seiner schweren Erkrankung legte der 1.Kassierer Kurt Brinkmann nach 37 Jahren sein Amt nieder. Kurt Brinkmann war 63 Jahre als KV-Kassierer und 66 Jahre als Vereinskassierer tätig. Im Westfälischen Herdbuch trägt er die Mitgliedsnummer 1 und war dort über 30 Jahre als aktiver Züchter mit seinen Weißen Wienern erfolgreich. Große Ausstellungserfolge erzielte er schon bei der Leipziger Weltausstellung sowie bei vielen Bundes- und Landesschauen. Er ist Ehrenmitglied des Vereins W 161 Dortmund-Wambel, des KV Dortmund des LV Westfalen und Ehrenmeister des ZDK. Er wurde von der Versammlung zum Ehrenkassierer des Landesverbandes ernannt. Zuchtfreund Kurt Brinkmann verstarb leider bereits eine kurze Zeit später an den Folgen seiner schweren Erkrankung.

 

chronik d er 1. Vorsitzende (Heinz Posthoff), der 2. Vorsitzende (Helmut Knake) und der Schriftführer Hans-Günther Zeuch) wurden einstimmig wiedergewählt. Zum neuen LV-Kassierer wurde Gero Schultz gewählt. Bei der Vergabe der Kammermedaillen von der Landwirtschaftskammer gab es eine neue Regelung. In Zukunft richtet sich die Landwirtschaftskammer nur nach den Tierzahlen der Kreisverbände. Die Vergabeordnung wurde neu überarbeitet. Auf der ZDK-Tagung in Nümbrecht erhielt der langjährige LV-Jugendobmann, Hermann Kottig, die ZDK-Jugendnadel in Gold. Die Landesclubschau fand in Espelkamp, Ortsteil Fabbenstedt statt. Ausrichter war der ostwestfälische Widderclub W 609. Sie war mit 1.510 Tieren beschickt. Die Landesherdbuch- und Angoraleistungsschau fand in Kirchhundem statt und wurde vom KZV W 534 Kirchhundem ausgerichtet. 832 Tiere präsentierten sich dort einer breiten Öffentlichkeit.

 

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chronik d ie neue Kaninchenkrankheit, die RHD, hat ihren Schrecken verloren, da es nun einen Impfstoff gibt. Mit einer einmal im Jahr durchgeführten Impfung sind unsere Kaninchen weitgehendstes geschützt. Im Januar 1991 fand in Dortmund die Bundesrammlerschau statt. Es ist nach 30 Jahren die erste Ausstellung auf Bundesebene im Landesverband Westfalen. Das Meldeergebnis mit 10.638 Tieren war das höchste aller im ZDK durchgeführten Bundesrammlerschauen. Die Züchterfrauen waren hier mit 284 Nummern. Erzeugnissen vertreten. Für die westfälischen Züchter bestand zusätzlich die Möglichkeit, Zuchtgruppen zu melden, da hierfür Minister-Ehrenpreise zur Verfügung standen, die aber nicht auf der Bundesrammlerschau ausgezahlt und nicht im Katalog veröffentlicht wurden. Die Landesherdbuch- und Angoraleistungsschau fand in Bocholt statt.

 

 

chronik z u Besorgnis Anlass gibt der Mitgliederrückgang mit 375 Mitgliedern weniger als im Vorjahr. Mitgliederverluste in den Jugendgruppen minus 6,12 %, in den Frauengruppen minus 4,86 % in den Vereinen 2,26 % und in den Clubs 1,71 %. Insgesamt minus 2,94 %. Wir müssten mehr denn je für unser Hobby werden, denn das Freizeitangebot für Jedermann wird immer größer und viele Jugendliche und Erwachsene wenden sich anderen Freizeitmöglichkeiten zu. Voraussetzung für eine zukünftige gute Entwicklung seien u.a. eine Ausbildung von mehr Schulungswarten auf allen Ebenen und die Aktivierung der Öffentlichkeitsarbeit in den Fachbereichen. Es muss uns gelingen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für alle Tätigkeitsbereiche in unseren Vereinen und Verbänden für alle Aufgabenbereiche zu begeistern und zu gewinnen. Wie bei den Mitgliedern, so ist auch die Zahl der gezüchteten Kaninchen zurückgegangen um 2,9 %.

 

 

chronik d ie Preisrichtervereinigung besteht in diesem Jahr 80 Jahre. Sie wurde am 23. Juli 1911 gegründet und trat 1925 dem Deutschen Preisrichterverband bei. Die erste Kaninchenschau der Preisrichter fand am 12.10.1924 in Iserlohn statt. vier Jubiläumsschauen wurden bisher durchgeführt und vom Oeventroper Kleintierzuchtverein ausgerichtet. Am 31.5. 1991 verstarb der langjährige Herdbuchobmann und Preisrichter Karl Karau. Zur Ausstellungssaison gibt es einen neuen Standard, in den 5 Rassen neu aufgenommen wurden.

 

 

 

LV-Vorsitzender Heinz Posthoff mit dem neuen Standard.

  

  

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chronik d er LV Westfalen geht mit 11.752 in das Jahr 1992, das sind 236 weniger als im Vorjahr. In den letzten fünf Jahren ist die Zahl der Mitglieder um 7.7 % gesunken.. Während die Clubzüchter ein Plus von 2,4 % verzeichnen konnten, ist bei den Senioren ein Minus von 6,1 %, bei den Frauen ein Minus von 16,7% und in der Jugend ein Minus von 13.7 % festzustellen. Leider lässt auch das Interesse der Bevölkerung am Besuch von Rassekaninchenausstellungen nach. Aber die Vereine sind auch künftig auf die Durchführung von Ausstellungen angewiesen, denn sie bleiben ein wichtiger Bestandteil der Vereinsarbeit. Die Zukunftsaufgaben können erfolgreich nur gelöst werden, wenn es gelingt, mehr Mitarbeiter für alle Tätigkeitsbereiche in den Vereinen und Verbänden zu begeistern und gewinnen. Auch die Zahl der gezüchteten Kaninchen ist erheblich zurückgegangen, Am gravierendsten bei den Angora-Kaninchen. Hier ist eine Einbuße von 75 % festzustellen. Nicht zuletzt ist der schlechte Wollpreis am Markt ein Grund dieser Entwicklung.

  

chronik d ie LV-Schau fand im Januar wieder in Hamm statt. Leider erfüllte die Beschickung nicht die Erwartungen. Auf der 34. Landesherdbuch- und Angoraleistungsschau wurden in Bocholt 821 Tiere ausgestellt. Diese Schau war eine Jubiläumsschau anlässlich des 50jährigen Bestehens des westfälischen Kaninchen-Herdbuches. Aus diesem besonderen Grunde wurde eine Jubiläumsmedaille angefertigt, die jeder Herdbuchzüchter als Andenken erhielt. Darüber hinaus wurde eine umfassende Festschrift zusammengestellt, die die Entwicklungsgeschichte des Kaninchenherdbuches skizzierte, die Herdbucharbeit und den Herdbuchgedanken besonders hervorhob und den Sinn und Zweck der Rassekaninchenzucht darstellte. Die Landesclubschau fand in Eickelborn statt; Ausrichter war wieder einmal der Scheckenclub W 369 Eickelborn. Herrmann Kottig, LV-Jugendleiter ist nach 12jähriger Tätigkeit aus beruflichen Gründen von seinem Amt zurückgetreten. Als neuer LV-Jugendleiter wurde anlässlich der LV-Jugendleitertagung Manfred Götte gewählt. Nach 10jähriger Amtszeit legt der Vorsitzende der LV-Schiedsstelle, Kurt Lakenmacher, sein Amt nieder. Als neuer Vorsitzender wurde Jürgen Dreisbach, KV Siegen einstimmig gewählt. Frau Erna Rittmann, langjährige LV-Frauenleiterin und ZDK-Ehrenmeistern ist verstorben.

  

chronik d urch die Standardänderungen bzw. Ergänzungen wurden von der Preisrichtervereinigung intensive Schulungen durchgeführt und die Mitglieder wurden mit allen Neuerungen vertraut gemacht. Die Satzung des LV wurde in einigen Punkten überarbeitet – diese Änderungen wurden von der Versammlung einstimmig angenommen. Der geschäftsführende Vorstand wird jetzt nicht mehr im „Blocksystem“ gewählt. Ab 1993 steht in jedem Jahr ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes zur Wahl. Auch die Obmänner für Öffentlichkeitsarbeit und Ausstellungswesen und Schulungen werden nach diesem Blocksystem gewählt. Erstmals in seiner 83jährigen Geschichte besitzt der LV 3.000 Nummern 50er eigene Käfige, 750 Böden und 1.000 Ständer. Dieser Ankauf wurde notwendig, damit die Käfigfrage für unsere Landesschauen auf Dauer selbst gelöst werden kann.

  

  

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 Der Landesverbandsvorstand im Frühjahr 1993 von links nach rechts:

Der Landesverbandsvorstand im Frühjahr 1993 von links nach rechts: Heinz Westermann, Helmut Knake, Adolf Fehr, Manfred Götte, Gero Schultz, Heinz Posthoff, Frau Irmgard Katny, Hans-Günther Zeuch, Alfons Dombrowa

  

chronik i n diesem Jahr sind die Mitgliederzahlen extrem rückläufig. Die Vereine und Clubs meldeten noch 8.752 Mitglieder; die Frauengruppen noch 1.212 Mitglieder und die Jungzüchter noch 1.125 = 11.179. Erstmals werden in die Mitgliederstatistik die 89 Herdbuchzüchter und die 150 Preisrichter aufgenommen, wodurch der Landesverband auf 11.418 Mitglieder kommt. Durch die zwangsläufige Vorverlegung der Landesschau in Dortmund von Januar 1993 auf 19./20. Dezember 1992 war man mit einigen KV-Schauen und der Landesclubschau (die eine Woche vor der Landesschau durchgeführt wurde) in Konflikt gekommen. Dadurch kam es zur Minimalbeschickung von 3.940 Tieren. Leider ist es so, dass in Dortmund in Zukunft nur noch im Dezember die Landesschau aus Kostengründen durchgeführt werden kann. Die 36. Landesherdbuch- und Angoraleistungsschau wurde am 20./21.11.1993 vom KZV W 321 Meschede ausgerichtet. Es wurden 668 Tiere ausgestellt.

  

chronik a m 28./29. August 1993 wurde die 1.Landesjugend-Jungtierschau in Wallstedde, KV Warendorf durchgeführt. Erfreulich das Meldeergebnis mit 477 Kaninchen. Selbstverständlich gab es vom Landesverband eine finanzielle Unterstützung. Bernhard Engbert und LV-Jugendobmann Manfred Götte ist für die Planung und Durchführung ein großes Lob und Dank auszusprechen. Auf der Jahreshauptversammlung stand in diesem Jahr die Wahl des 2. LV-Vorsitzenden an. Der bisherige 2.LV-Vorsitzende Helmut Knake stellte sich nicht wieder zur Wahl. Helmut Knake gehörte seit 1950 unserer Organisation an. 1951 wurde er bereits zum 1.Vors. des KV Borken gewählt. Als die Gebietsreform anstand, hat er die ehemaligen KV Ahaus, Bocholt und Borken und Einbeziehung der Vereine Gescher und Gescher Hochmoor zu einem der größten KV unter dem Namen Grenzlandkreisverband im LV Westfalen zusammen gebracht. 1962 wurde er zum 2.LV-Vorsitzenden gewählt, 1968 auch zum Obmann für Öffentlichkeitsarbeit. Helmut Knake war somit 31 Jahre unser 2.LV-Vorsitzender, 42 Jahre KV-Vorsitzender und seit 1966 der 1.Vorsitzende des KZV W 496 Borken. Helmut Knake ist Ehrenmitglied des Vereins, Kreis- und Landesverbandes. 1997 wurde er zum Meister und 1986 zum Ehrenmeister der Rassekaninchenzucht ernannt.

  

chronik a ls Nachfolger wurde vom Vorstand Walter Pfeifer vorgeschlagen und gewählt. Die ZDK-Tagung fand vom 17.-20. Juni in Attendorn statt. Ausrichter war der  KV Olpe, verantwortlich Walter Pfeifer. Auf dieser Tagung tritt Heinz Posthoff auf der Haupttagung des DPV nach fast 20 Jahren als 2.Vorsitzender zurück. Zu Ehrenmeistern des ZDK wurden: Adolf Fehr und Heinz Westermann ernannt. Heinz Posthoff wurde als ZDK-Vizepräsident wiedergewählt. Die gesamte ZDK-Tagung war vorzüglich organisiert und ausgerichtet und für den Landesverband Westfalen eine gelungene Präsentation. Walter Pfeifer und seiner Mannschaft ist zu dieser großartigen Leistung zu gratulieren. Dank der Unterstützung des Ministeriums für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft in Düsseldorf konnte der Landesverband Westfalen weitere 2.000 Nummern Käfige anschaffen. Somit verfügt der LV erstmals in seiner Geschichte heute über 5.000 Nummern Käfige.

 

 

  

Zu Ehrenmeistern des ZDK wurden ernannt: Heinz Westermann und Adolf Fehr

 

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chronik z um 31.12.1993 hat der KV Bottrop seine Tätigkeit eingestellt; der LV Westfalen hat nun noch 26 Kreisverbände.  In diesem Jahr wurden zwei LV-Schauen durchgeführt. Die LV-Schau des Jahres 1993 wurde im Januar in Hamm durchgeführt. Erstmals wurde in der Abteilung Fell und Wolle ein Landesmeister vergeben. Die LV-Schau des Jahres 1994 im Dezember in Dortmund. Am 17./18.12.1994 fand die Landesclubschau in Gelsenkirchen mit 18.43 Tieren statt. Die 37. Landesherdbuch- und Angoraleistungsschau wurde vom KZV W 366 Wilnsdorf übernommen. Auf Antrag des Vorstandes wurde eine LV-Standardkommission gewählt: Heinz Posthoff (LV-Vorsitzender); Heinz Westermann (Vorsitzender der Preisrichter-Vereinigung); Walter Hornung (Schulungsleiter der Preisrichter-Vereinigung); Adolf Fehr (Obmann Clubwesen); Gero Schultz (LV-Kassierer); Hans-Günther Zeuch (Obmann Ausstellungswesen und Schulung). Zum neuen Obmann für das Herdbuch wurde Alfred Wrede gewählt. Der bisherige Vorsitzende Alois Dombrowa verstarb im November 1993. Ab 1.1.1996 gibt es lt. Vorstandsbeschluss keine Gruppen bzw. Bezirke mehr. Die Gruppen bzw. Bezirke müssen sich dem jeweiligen KV anschließen. Im Geschäftsbereich gibt es ab diesem Datum nur noch Kreisverbände.

 

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chronik h einz Posthoff ist in diesem Jahr 20 Jahre 1.LV-Vorsitzender. Das größte Problem ist der Rückgang der Mitgliederzahlen, aber auch die Alterstruktur der Mitglieder. Auch dieses Jahr hat der Landesverband wieder 237 Mitglieder weniger. Es kann nicht unbedingt tröstlich sein, dass auch andere Verbände und Organisationen diese Schwierigkeiten haben. Heinz Westermann, Obmann der westfälischen Preisrichtervereinigung stellte aus gesundheitlichen Gründen sein Amt zur Verfügung. Zu seinem Nachfolger wird Walter Hornung gewählt und von der Mitgliederversammlung auf der Jahreshauptversammlung einstimmig bestätigt. Die Landesherdbuch- und Angoraleistungsschau fand in Reken statt.

 

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chronik i n diesem Jahr sinken die Mitgliederzahlen auf unter 11.000 Mitglieder (10.989). Da mit Ablauf dieses Jahres der Betrieb der Lehr- und Versuchsanstalt Krefeld-Großhüttenhof endgültig eingestellt wurde, entfielen die staatlichen Angoraleistungsprüfungen an diesem Ort. Um den Fortgang einer staatlichen Angoraleistungsprüfung in NRW zu sichern, haben die rheinländischen und westfälischen Angorazüchter die Käfige und sonstiges Zubehör zur Lehr- und Versuchsanstalt der Landwirtschaftskammer Rheinland, Haus Riswick in Kleve gebracht. Der Landesverband Westfalen unterstützte diesen Einsatz durch finanzielle Hilfe. Nur so konnte die Angoraleistungsprüfung in einer Lehr- und Versuchsanstalt der Landwirtschaftskammer erhalten bleiben und ohne zeitliche Unterbrechung weitergeführt werden. Andernfalls wäre der Fortbestand der staatlichen Angoraleistungsprüfung äußerst fraglich gewesen, was einen erheblichen Rückschritt in der Leistungszucht bedeutet hätte, hat doch die Angoraleistungszucht in Westfalen einen Stand erreicht, der im Bundesgebiet weit über dem Durchschnitt liegt. Der Wollertrag der Spitzentiere ist bei beachtlichen 2.000 g im Jahr. Der 1. LV-Vorsitzende Heinz Posthoff wurde für weitere vier Jahre einstimmig wiedergewählt. Mit einer Laudatio und einem Blumengebinde bedankte sich der 2.Vorsitzende Walter Pfeifer bei unserem LV-Vorsitzenden für das Geleistete in den 60 Jahren seiner Zugehörigkeit zur Organisation.

 

chronik d ie LV-Schau fand im Januar in Hamm statt und wurde mit 4.808 Tieren und 280 Nummern Erzeugnissen hervorragend beschickt. Die Landesclubschau fand wieder einmal auf der Galopprennbahn in Gelsenkirchen-Horst statt und die Landesherdbuch- und Angoraleistungsschau in Kirchundem. In diesem Jahr durften die Angorazüchter in Ostwestfalen das 25. Jubiläums-Vergleichscheren in Warendorf ausrichten, dem Angorazüchter aus Schleswig-Holstein, Bremen, Berlin Mark-Brandenburg, Weser-Ems und Westfalen teilnahmen. Die westfälischen Angorazüchter konnten hier im länderübergreifenden Vergleich sehr gute Erfolge erzielen. Den Drucksachenvertrieb hat Christel Hauschulte, Menden-Lendringsen übernommen, da von Fa. Rittmann zurückgegeben. Der LV-Vorstand hat neue Medaillen prägen lassen. Die LV-Medaillen werden wie bisher auf allen Schauen vergeben. Neu geschaffen wurde eine Verdienstmedaille, die vergeben wir auf Jubiläumsschauen und LV-Schauen. Von der ZDK-Tagung in Königslutter ist zu berichten, dass der DPV sein 75-jähriges Jubiläum feiern.

 

 

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chronik a uf der LV-Schau in Hamm im Januar 1997 waren 4.600 Tiere und 254 Nummern Erzeugnisse ausgestellt. Bereits im Dezember 1997 fand die LV-Schau für das Jahr 1997 in Dortmund in der Westfalenhalle mit 4.633 Tieren und 187 Nummern Erzeugnisse statt. Die 3. Landesjugendjungtierschau hat in Velen, KV Borken stattgefunden. Ausgestellt waren 695 Kaninchen. Die Landesherdbuch- und Angoraleistungsschau fand in Wenden-Hünsborn statt. In diesem Jahr gehören dem Landesverband Westfalen wieder 181 Mitglieder weniger als im vorigen Jahr = 10.633. Den größten Rückgang verzeichnen die Frauengruppen mit einem Minus von 56 Mitgliedern. Dieser Mitgliederrückgang, der eindeutig mit der Altersstruktur in den Vereinen und Frauengruppen zusammenhängt, schlägt sich auch in der Anzahl der Bewertungen (minus 83 gegenüber dem Vorjahr) und der ausgestellten Kaninchen (minus 4.215 gegenüber dem Vorjahr) und Erzeugnisse(minus 56 gegenüber dem Vorjahr) nieder. In der Preisrichtervereinigung findet ein Generationenwechsel statt. 7 Hilfsrichter haben die Preisrichterausbildung erfolgreich abgeschlossen, dem steht gegenüber, dass 3 Preisrichter verstorben sind und 2 Preisrichter sich abgemeldet haben

 

 

 

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chronik d er langjährige LV-Clubobmann Adolf Fehr wurde verabschiedet. Er trat 1969 als LV-Clubobmann sein Ehrenamt mit 220 gemeldeten Mitgliedern an, heute haben die westfälischen Clubs 889 Mitglieder. Seit 1947 bekleidete Adolf Fehr folgende Vorstandstätigkeiten: Zuchtwerbewart, Clubkassierer, Clubvorsitzender, 2.KV-Vorsitzender, KV-Kassierer, ZDK-Schriftführer der Abteilung Clubs, Schriftführer der PR-Vereinigung, 2.Vors. der PR-Vereinigung, Geschäftsführer der PR. Gruppe und 1.Vor. der PR-Gruppe. Folgende Ehrungen wurden ihm zuteil: 1976 Ehrenmitglied LV, 1978 ZDK Meister der Rassekaninchenzucht, 1993 Ehrenmeister im ZDK. Heinz Posthoff überreichte ihm einen Zinnkrug und die Verdienstmedaille des Landesverbandes mit den besten Wünschen für die Zukunft. Adolf Fehr verstirbt 2005. Ein neuer Standard mit vielen Änderungen ist erschienen.

 

Standard 1997

 

chronik a uf der ZDK-Tagung in Rohrdorf, LV Bayern stand die Wahl des Vizepräsidenten an, für die es zwei Vorschläge gab: Heinz Posthoff und Ludwig Göringer. Die Auszählung der Stimmen ergab, dass Ludwig Göringer gewählt wurde. Erfreulicher für den Landesverband Westfalen war die Wahl von Walter Hornung in die Standardkommission des ZDK und die Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens für Jugendarbeit an Gerhard Aussieker. Für den aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretenen Schriftführer der ZDK-Clubverwaltung Adolf Fehr wurde unser neuer LV-Clubobmann Günter Böttiger gewählt. Ende 1997 oder Anfang 1998 verstarb Helmut Knake, der von 1962 bis 1993 unser 2.LV-Vorsitzender war, von 1968 bis 1993 außerdem Obmann für Öffentlichkeitsarbeit. Helmut Knake war Ehrenmitglied seines Vereines, Kreisverbandes, Landesverbandes. 1997 wurde er Meister der Deutschen Rassekaninchenzucht und 1986 wurde er zum Ehrenmeister im ZDK ernannt. Mit ihm verliert der Landesverband ein überaus engagiertes Mitglied.

 

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chronik a uch in diesem Jahr musste Heinz Posthoff über einen Mitgliederschwund berichtet. Erfreulicherweise bemühe sich das Ministerium für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft in Düsseldorf besonders darum, dass in den noch vorhandenen Außenbezirken Gemeinschaftszuchtanlagen gebaut werden könnten. Hierfür stelle das Ministerium den Betrag von 50.000,-- DM pro Anlage zur Verfügung. Neu eingeführt wurde eine Jugend LV-Medaille. Am 6. September fand eine außerordentliche Mitgliedersammlung statt, da Satzungsveränderungen anstanden. Überarbeitet wurden die Satzung des Landesverbandes, die Geschäftsordnung des Landesverbandes und die Vergabeordnung. Die Satzung wurde abschnittsweise verlesen und je Abschnitt einzeln darüber abgestimmt. Alle Abschnitte wurden einstimmig von der Versammlung angenommen. Die neue Satzung bedingte, dass Wahlen des geschäftsführenden Vorstandes notwendig wurden. Heinz Posthoff (1.LV-Vorsitzender); Walter Pfeifer (2.LV-Vorsitzender); Hans-Günther Zeuch (LV-Schriftführer) und Gero Schultz (Kassierer) wurden einstimmig wiedergewählt. Auch die Preisrichtervereinigung hat sich eine neue Satzung gegeben und sich außerdem beim Amtsgericht als e.V. eintragen lassen. Walter Hornung war als Mitglied der Standardkommission mit einem hohen Zeitaufwand an der Erarbeitung der neuen AAB beteiligt, die viele Neuerungen und viele Erleichterungen für die Veranstalter und Ausrichter von Ausstellungen gebracht hat, so kann ab sofort bei jeder Ausstellung die ABCD-Bewertung zur Durchführung kommen.

 

chronik b ereits im Dezember 1998 wurde die LV-Schau in Hamm in den komplett durch renovierten Zentralhallen durchgeführt und brachte mit 4.823 Tieren und 214 Nummern Erzeugnisse ein zufriedenstellendes Ergebnis. Auch auf der Landesherdbuch- und Angoraleistungsschau in Kirchhundem statt und der Anfang 1999 in Rüthen-Meiste durchgeführte Landesclubschau wurden nicht nur gute Ausstellungsergebnisse erzielt, sondern auch ein guter Besuch durch unsere Züchter festgestellt. Das 4. LV-Jugendzeltlager fand vom 11. bis 14. Juni 1998 an der Bigge Listertalsperre statt und wurde vom LV mit 500 DM bezuschusst. Der ZDK feiert in diesem Jahr sein 50jähriges Bestehen. Die ZDK Tagung fand in Berlin-Bogensee statt. Hier erhielt Heinz Posthoff den Goldenen Ehrenring und die Ehrenplakette des ZDK überreicht als Dank und Anerkennung für seine geleistete Tätigkeit.

 

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chronik d er LV Westfalen besteht 90 Jahre. Leider sind die Mitgliederzahlen immer noch rückläufig. Am stärksten hat es die Frauenabteilung getroffen. Hier haben sich 10 Frauengruppen abgemeldet. Es fehlt eben überall der Nachwuchs. Am 2.5.1999 verstarb unerwartet die LV-Frauengruppenleiterin Irmgard Katny, die über 36 Jahre unserer Organisation angehört hat. Der LV Westfalen Lippe verlor eine Frau, der keine Arbeit zu viel und kein Weg zu weit war, wenn es sich um die Belange ihrer Frauen handelte. Die Landesherdbuch- und Angoraleistungsschau fand in Reken und die Landesjugendschau in Dortmund statt. Die Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe feiert in diesem Jahr ihr 100jähriges Bestehen. Auf der ZDK-Tagung in Verden/Aller wurde Hans-Günther Zeuch im Ehrenmeister im ZDK ernannt. Das goldene Ehrenzeichen für Jugendarbeit konnte Manfred Götte entgegennehmen. Diese Nadel wird nur für besondere Verdienste verliehen und ist der Ehrung zum ZDK Meister der Rassekaninchenzucht gleichgestellt. Robert Kaiser wurde auf der DPV-Haupttagung zum Ehrenmitglied des DPV ernannt. Am 7./8.8.1999 fand die LV Jugend-Jungtierschau, beschickt mit 452 Kaninchen in Dortmund-Barop statt. Ausrichter war der W 125 DO-Persebeck mit der Bezirksjugend Witten. Die Landesherdbuch- und Angoraleistungsschau fand in Reken, ausgerichtet vom KZV W 715 Maria Veen, statt. Eine neue AAB mit vielen Änderungen tritt am 1.10.1999 in Kraft. Bei 96,5 Punkten ist ab sofort das Prädikat „hervorragend“ zu vergeben.

 

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chronik i n diesem Jahr kann Heinz Posthoff auf eine 25jährige Tätigkeit als 1.Vorsitzender des LV Westfalen zurückblicken. Dabei war festzustellen, dass die Arbeit und Entwicklung des Landesverbandes aus Licht und Schatten besteht. Das größte Problem ist der Rückgang der Mitgliederzahlen und die Altersstrukturen unserer Mitglieder. Frau Margarete Becker wird nach dem plötzlichen Tod von Irmgard Katny zur neuen LV-Frauenleiterin gewählt. Nach kurzer schwerer Krankheit verstarb Robert Kaiser. Es gab Neuregelung der Landesmeisterschaft: bei spalterbigen Tieren (nach Liste) sind mindestens 3 Zuchtgruppen von mindestens 2 Ausstellern zu melden. Die LV-Schau wurde im Januar in Hamm mit 4.421 Kaninchen und 189 Nummern Erzeugnissen beschickt.  Auch die Landesclubschau in Menden und die Landesherdbuch- und Angoraleistungsschau in Birkelbach (Ausrichter: KZV W 252 Erndtebrück) waren ein voller Erfolg. Das Norddeutsche Vergleichsscheren wurde von den Angora-Herdbuchzüchtern des LV Weser-Ems ausgerichtet. 5 LV beteiligten sich und der Landesverband Westfalen konnte die Mitgliedschaft für sich entscheiden.

 

 

 

 

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Landesverbandschronik 1941-1960

1941-1960

chronik am 5. Januar 1941 fand ein Ausbildungslehrgang in Hamm für Kreisvorsitzende, Kreisausbildungsleiter und Kreiswollfachwarte statt, dem noch ein besonderer Lehrgang für Kreiswollfachwarte am 30. März 1941 in Hamm folgte. Mit Unterstützung der Landesbauerschaft konnten 18 Fleischverwertungslehrgänge abgehalten werden. Eine Landestagung fand nicht statt. Beihilfen für 1.276 Stallbauten, 174 Zuchtrammler und 616 Angorahäsinnen konnten gegeben werden. Mitgliederstand 1940 = 11.542 und 1941 = 15.975. Also ein gewaltiger Zugang. Es wurden wieder Lehrgänge für Fleischverwertung in 15 Kreisfachgruppen abgehalten, die mit 760,-- Mark bezuschusst wurden. 1.738 Züchterfrauen waren als Mitglieder in den Frauengruppen gemeldet. Zuchttierbestand 35.000 Stück, davon 6.500 Angorakaninchen. 1942 betrug der Zuchttierbestand 50.698. Am 20. Juli fand in Hamm eine Organisationsbesprechung statt wegen Neugründung von Vereinen in den Orten, in denen noch kein Verein bestand. Das Ergebnis: 56 neue Vereine. Am 23. November fand ein Ausbildungslehrgang für Ausbildungsleiter des Landesverbandes in Leipzig, am 4. Januar 1942 ein Ausbildungslehrgang in Hamm, an dem 39 Kreisfachgruppen teilnahmen und am 7. und 8. Februar 1942 fand eine Zuchtrammlerschau statt. 1.263 Anträge wegen Beihilfe für Stallbauten, 186 für Zuchtrammler und 408 für Angorahäsinnen wurden gestellt und bezuschusst. Am Ende des Jahres 1942 waren in 40 Kreisfachgruppen 581 Vereine mit 19.907 Mitgliedern und 155 Selbstverwertergruppen mit 1.811 Mitgliedern vorhanden. Da zwei Kreise nicht gemeldet hatten, kann mit einem Mitgliederstand von rd. 22.000 gerechnet werden.

 

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Deutsches Riesenschecken-Kaninchen, Postkarte

 

chronik der Zuchttierbestand betrug am 1.1.1943 = 67.726 Kaninchen, davon 8.059 Angorahäsinnen. Wegen der Kriegsverhältnisse fanden nur Lokalschauen statt. Es ist verständlich, dass sich in diesen Kriegsjahren die Kaninchenzucht so stark entwickelte, weil viele Menschen, die früher von der Kaninchenhaltung nichts wissen wollten, jetzt die Vorzüge des Kaninchenfleisches schätzen gelernt hatten und sich Kaninchen anschafften, um einen zusätzlichen Braten zu haben.  Als sich die Lebenslage mit der Zeit wieder besserte, schwenkten diese Kaninchenhalter wieder ab. Zurück blieben in den Vereinen die alten Züchter, für die die Kaninchenzucht eine Freizeitgestaltung, Freude und Erholung bedeutet. So ging in den Kriegsnachzeiten die Zahl an Kaninchenzüchtern und Tieren wieder zurück noch unter den Stand der Vorkriegszeit, weil auch die Jugend Interessen auf anderen Gebieten suchte, sehr zum Schaden der Menschen, die heute die Verbindung mit der Natur immer mehr verlieren.

 

chronik nach Beendigung des Krieges nahm der Landesverband seine Tätigkeit, die seit 1943 geruht hatte, wieder auf. Anfang 1946 fand in Hamm wieder die erste Zusammenkunft statt, die von Herrn Direktor Eickel im Auftrage der Landebauernschaft einberufen worden war. Zuchtfreund Blanck war die Leitung des Landesverbandes durch die Landesbauernschaft entzogen worden. Westfalen stand ohne Führung da. Als Herr Eickel diese erste Zusammenkunft eröffnen wollte, wurde er und auch Herr Figge von der Landesbauernschaft am Reden gehindert und konnte sich kein Gehör verschaffen. Nachdem Herr Schilling die Leitung übernommen hatte, glätteten sich die Wogen. Als Herr Gadsch, früher Reichsfachgruppe Berlin sich auch zu Wort meldete, begann das Toben von neuem.  Herr Kreimer, Münster meinte aber, man solle auch den Gegner ruhig anhören. Diese ruhigen und eindringlichen Worte fielen auf guten Boden und Herr Gadsch und Zuchtfreund Blanck kamen zu Wort. Blanck bedankte sich nun bei seinen früheren Mitarbeitern und überreichte mit großem Beifall ein Sparkassenguthaben von mehreren 1000 Mark. Als Zuchtfreund Holtwiesche seinen Bericht von einer im Jahre 1945 in Celle stattgefundenen Tagung geben wollte, tobte man von neuem. Nach etwa 2 Stunden erfolgte dann die Wahl des Vorstandes. Es wurden gewählt.

 

nachkriegsvorstand

 

chronik a nschließend übernahm Herr Klinkmann die Leitung der Versammlung. Alle Kreisverbände verlangten die Punktbewertung und deswegen soll so bald wie möglich eine Standardkommission gebildet werden. Am 4. September 1946 fand die nächste Tagung des Landesverbandes in Hamm statt. Hier gab der Vorsitzende einen kurzen Bericht über die geleistete Arbeit des Vorstandes, bedankte sich bei der Standardkommission für die Arbeit betreffend die Bewertungsbestimmungen. Gemeldet waren 22 Kreisschauen, 67 Sommerschauen und 219 Lokalschauen. In Würdigung ihrer Verdienste um die Hebung der Kaninchenzucht wurden die Herren Otto Kuhert, Münster und Fritz Benninghoff, Dortmund-Sölde zu Ehrenmitgliedern des Landesverbandes ernannt. Am 11.3.1947 fand eine Tagung des Landesverbandes wieder in Hamm statt. Anwesend waren 37 Kreisverbände, 9 fehlten. Vorsitzender Klinkmann gab einen kurzen Jahresbericht aus dem zu entnehmen war, dass 73 Sommer-, 276 Orts- und 28 Kreisschauen stattgefunden haben. Der Beitritt zum Zentralverband für die Britische Zone wurde gut geheißen. Im Ehrengericht wurden die Züchter Heinrich Filthaus, Werdohl als Leiter und Karl Kaiser, Witten und Heinz Kreigenfeld, Dortmund zu Beisitzern gewählt. Die Satzungen des Landesverbandes wurden nach Durchsprache genehmigt. Laut Satzung musste der 2. Vorsitzende und ein Beisitzer ausscheiden. Als 2. Vorsitzender wurde im zweiten Wahlgang Zuchtfreund Kreigenfeld gewählt. Als Beisitzer wurde Franz Schilling, Salzkotten gewählt.

 

chronik an der Vorstandssitzung am 19. Juli 1947 gab Zuchtfreund Kreilkamp, Bocholt einen Bericht über die Tagung der Herdbuch- und Angorazüchter des ZDK (Kreilkamp war kommissarisch mit diesem Posten beauftragt worden). Auf der Tagung am 5. August 1947 wurde dem Kreisverband Recklinghausen-Land die Landesschau übertragen, die Ende Januar 1948 stattfinden sollte. Eine freudige Nachricht löste die Registrierung des gewünschten Mitteilungsblattes für den Landesverband hervor. Am 6. April 1948 fand die nächste Tagung des Landesverbandes in Hamm statt, wo ein Bericht über die stattgefundene Landesverbandsschau gegeben wurde. Der Bericht wurde ständig durch Zwischenrufe gestört. Da gegen den 1. Vorsitzenden ein Misstrauensantrag eingereicht wurde, trat der gesamte Vorstand zurück. Bei der Wahl wurde dann Zuchtfreund Filthaus als 1. Vorsitzender und Zuchtfreund Schilling als 2. Vorsitzender gewählt. Fräulein Wellershaus blieb weiterhin Kassierer, Backhaus blieb Preisrichterobmann und Janning blieb Schriftführer. Als Beisitzer wurden Kreigenfeld und Blanck gewählt, während Rittmann zum Ausstellungsobmann und Kreilkamp zum Herdbuch- und Angoraobmann gewählt wurde. Da die Debatten vorher etwa 3 Stunden gedauert hatten, konnten weitere Punkte nicht erledigt werden. In der Vorstandssitzung am 8. Mai 1948 in Dortmund wurde angeregt, mit der Lehr- und Versuchsanstalt in Hamm eine Zusammenarbeit herbei zu führen. Für die Herbsttagung hatte sich Recklinghausen-Stadt beworben. Sie soll anlässlich der dort stattfindenden Jubiläumsschau stattfinden und zwar am 6. und 7. November 1948. Landesverbands-Medaillen sowie alle höheren Auszeichnungen auf Tiere sollen nur auf eigene Zucht vergeben werden. Die nächste LV-Schau soll am 22. und 23. Januar 1949 in Hamm stattfinden, da Recklinghausen nur seine Jubiläumsschau abgehalten hat.

 

chronik auf der 1. Landesschau in Hamm, die am 22. und 23. Januar 1949 stattfand wurden 1.719 Kaninchen und 11 Nummern Erzeugnisse ausgestellt. Gleichzeitig fand am 23. Januar auch die Landesverbandstagung statt.  Die nächste Landesverbands-Schau wurde wieder Hamm übertragen und soll am 21. und 22. Januar 1950 stattfinden. Der Kreisverband Minden bat um Übertragung des Züchtertreffens für 1949, dem zugestimmt wurde. Auf der Landesverbands-Schau 1949 in Hamm vom 21. bis 22. Januar 1950 waren 1.683 Tiere und 22 Nummern Erzeugnisse ausgestellt. Hierzu hatten die Kreisverbände und Vereine viel Ehrenreise gestiftet.

 

chronik die Frühjahrstagung des Landesverbandes fand am 16. April 1950 im Max-Wienholt-Haus in Hamm statt. Aus dem Tätigkeitsbericht war zu entnehmen, dass die Zahl der Mitglieder in fast allen Vereinen zurückgegangen ist, eine Zeit Erscheinung, die nicht aufzuhalten ist. Herr Kreilkamp berichtete über die gute Aufbauarbeit der Herdbuch- und Angorazüchter, die sich in der nächsten Zeit günstig auf die Zucht auswirken wird. Herr Janning, Rheine legte sein Amt als Schriftführer und Obmann des Schiedsgerichts nieder. An seiner Stelle wurde Zuchtfreund Hans Wulf, Holzwickede gewählt. Auf die Einführung des 100 Punkte-Standards soll unbedingt hingearbeitet werden. Es wurde daher eine Standard-Kommission bestehend aus den Zuchtfreunden Filthaus, Werdohl; Blanck, Bergkamen-Kiwitt und Heinze, Herford gewählt, die sofort mit den rheinischen Zuchtfreunden einen Standard ausarbeiten und ihn der nächsten ZDk-Tagung im Juni in Stuttgart vorlegen sollen.

 

chronik an der Vorstandssitzung am 1.7.1950 wurde ein ausführlicher Bericht über die ZDK-Tagung in Stuttgart gegeben. Danach hat Rheinland und Westfalen und Auftrag erhalten, versuchsweise den ausgearbeiteten 100 Punkte-Standard anzuwenden und über den Erfolg dem ZDK zu berichten. Das Züchtertreffen für 1950 wurde Werdohl übertragen und findet am 12. und 13. August 1950 statt. Zahlreiche Züchter und Züchterinnen nahmen daran teil. Die Frauen versammelten sich schon am Sonnabendnachmittag im Kohlberghaus, wo sie mit Kaffee und Kuchen seitens des Landesverbandes bewirtet wurden. Der Kameradschaftsabend war von über 500 Personen besucht. Die Landesverbandstagung nahm einen harmonischen Verlauf. Mehrere Gäste waren anwesend, die die hohe Bedeutung der Kaninchenzucht hervorhoben. Herr Dr. Gleichauf von der Bundesforschungsanstalt für Kleintierzucht in Celle hielt in Vertretung von Herrn Dr. Koch einen Vortrag über Vererbungsfragen. Auch die Angorazüchter hatten eine besondere Tagung auf dem Kohlberg. In der Landestagung am Sonntag wurde die Landes-Schau für 1951 Lüdenscheid übertragen. Weiter wurde bekannt gegeben, dass der 100 Punkte-Standard für Rheinland und Westfalen am 1. Oktober 1950 in Kraft tritt. Der Landesverband beteiligt sich mit einer Anzahl Kaninchen an der in Hamm stattfindenden Westfalen-Schau der Landwirtschaftskammer.

 

chronik die Landesschau in Lüdenscheid war mit 1.333 Tieren und 55 Nummern Erzeugnisse beschickt und fand am 27. und 28. Januar 1951 in der Schützenhalle statt. In der Vertretersitzung am 28.1. wurde Bochum die nächste Landesverbandsschau übertragen. Das Züchtertreffen wurde Siegen zugesprochen.  In der Landesverbandstagung am 15. April 1951 in Hamm sprach Herr Landwirtschaftsrat Becker, Münster über die Bedeutung der Herdbuchzucht. Es wurde beschlossen, auf der nächsten Landesverbandsschau Familienzuchten und Wurfgeschwisterzuchten auszustellen. Das Züchtertreffen in Siegen fand am 21. und 22. Juli statt. Die Landesverbandsschau in Bochum fand vom 25. bis 27. Januar 1952 in den Schlachthofhallen statt. Beschickdung mit 2.444 Tieren und 84 Nummern Erzeugnisse.

 

chronik eine Frühjahrstagung fand am 20. April 1952 in Hamm statt.  Das Züchtertreffen ist in Iserlohn am 12. Juli. Es nahmen etwa 1000 Personen teil. Hier sprach Stadttierarzt Dr. Fürst, Bochum über Kaninchenkrankheiten. Die Landesverbandsschau 1953 fand am 31. Januar und 1. Februar in den Zentralhallen statt. Es war die 17. Karl-Marpmann-Gedächtnisschau. Es waren 1.727 Tiere und 67 Nummern Erzeugnisse ausgestellt, außerdem noch 29 Nummern außer Konkurrenz. Die nächste Vertretersitzung war am 19. April in Hamm. Hier wurde das Züchtertreffen im schönen Lipperland für den 8. und 9. August in Lage in der schönen Turnhalle zugesagt. Erstmalig wurde ein Werbeumzug durch das schmucke Städtchen veranstaltet, zu dem ein großes Kaninchen-Modell angefertigt worden war, das dem Zuge voraus fuhr. Am Abend versammelten sich etwa 600 Züchter und Züchterfrauen zu einem Festabend. Herdbuchzüchter, Angorazüchter und Züchterfrauen hielten an diesen Tagen ihre Versammlungen ab. Die 18. Karl-Marpmann-Schau war mit der ersten Bundesschau verbunden, die unter Leitung des Landesverbandes als Träger der Ausstellung vom 5. bis 7. Februar 1954 in Hamm stattfand. Hier waren 2.301 Tiere und 153 Nummern Erzeugnisse ausgestellt, wovon etwa 2/3 Westfalen stellte. Die nächste Landesverbandstagung fand am 11. April 1954 in Hamm statt. Da der Schriftführer Zuchtfreund Wulf, ebenso Zuchtfreund Rittmann ihre Posten niedergelegt hatten, wurde in einer Aussprache der Wunsch vorgebracht, aus Ersparnisgründen vorläufig diesen Posten einzusparen. Zuchtfreund Blanck wird freiwillig vorläufig den Schriftführer ersetzen und Zuchtfreund Tillmann den Ausstellungsobmann. Zuchtfreund Holtwiesche übernimmt das Schiedsgericht mit den beiden Beisitzern Kreigenfeld und Wienrich. Hier wurde auch der Beschluss gefasst, auf allen Schauen in Westfalen die Tiere zu wiegen. Das Züchtertreffen soll am 7. und 8. August in Recklinghausen stattfinden. Richtlinien für die Vergebung von Leistungspreisen auf Familien-, Wurfgeschwisterzuchten und Stämme wurden vom Vorstand unterbreitet und zugestimmt, dass die Nachzucht bei der Familienzucht sowie die Wurfgeschwister nur aus dem laufenden Jahrgang gezeigt werden dürfen.

 

chronik an der vom 28. August bis zum 5. September 1954 in Hamm stattfindenden Westfalen-Schau der Landwirtschaftskammer beteiligen wir uns mit 200 Kaninchen sowie mit Erzeugnissen aus der Kaninchenzucht. Leiter der Schau ist Vorsitzender Filthaus.  Am 31. Oktober fand in Dortmund eine Arbeitstagung des Landesverbandes statt. Hier wurde zur Kenntnis genommen, dass regierungsseitig empfohlen wurde, wegen Ausbreitung der Myxomatose auf eine Landesschau zu verzichten. Der Vorstand hielt es daher für angebracht, für dieses Jahr auf die Landesverbandsschau zu verzichten. Am 24. Mai 1955 fand die nächste Landesverbandstagung in Hamm statt. Hier wurde Zuchtfreund Schilling mit den Vorarbeiten der Jugendarbeit beauftragt und die Wahl des Beisitzers Kreigenfeld nicht mehr getätigt, um auch hier Kosten zu sparen. Von einem Züchtertreffen wurde für dieses Jahr Abstand genommen. Die Landesverbandsschau 1955 wurde Lüdenscheid übertragen. Sie findet am 14. und 15. Januar 1956 statt.

 

chronik an einer Schulungstagung am 4. September 1955 in Dortmund wurden die Leistungsklassen für die Lüdenscheider Landessschau bekannt gegeben und für gut geheißen. Am 15. Januar 1956 fand die Landesverbandstagung in Lüdenscheid anlässlich der Landesverbandsschau statt. Da Fräulein Wellershaus wegen Erkrankung nicht an der Tagung teilnehmen konnte, ließ ihr der Vorstand ein Blumengebinde überreichen, was von der Versammlung freudig quittiert wurde. Leider ist Fräulein Wellershaus am 12. März 1956 für immer von uns geschieden. Der Landesverband hat dadurch einen unersetzlichen Verlust erlitten.

 

 

chronik am 15. April 1956 fand die nächste Landesverbandstagung im „Westfälischen Hof“ in Hamm statt, an der als Gäste Herr Oberlandwirtschaftsrat Becker,  Herr Dr. Schwenkenbecher von der Lehr- und Versuchsanstalt Hamm, sowie der Landesverbandsvorsitzende Osthus vom Landesverband Rheinland teilnahmen. In ehrenden Worten wurde hier des Ablebens von Fräulein Wellershaus gedacht. In der stattgefundenen Vorstandswahl wurde Zuchtfreund Kurt Brinkmann, Dortmund-Brackel zum Kassierer gewählt und Zuchtfreund Blanck als Schriftführer wieder gewählt. Dem Kreisverband Herne wurde das Züchtertreffen für den 4. und 5. August 1956 zugebilligt. Vorsitzender Filthaus berichtete hier über den Verkauf des Verlages Wellershaus und damit der Fachzeitung „Der Rassekaninchenzüchter“ an den DKZ, Reutlingen, wovon er erst am 13. April Kenntnis erhalten habe und wir somit vor vollendeten Tatsachen gestellt worden sind. Die nächste Landesverbandsschau wird in Recklinghausen am 12. und 13. Januar 1957 stattfinden. Der Vorstand wurde beauftragt, Schritte zu unternehmen, um eine Zeitung zu haben, die unseren Belangen entspricht. Zuchtfreund Osthus will im Rheinland sich auf seiner Tagung am 5. Mai auch dafür einsetzen, dass wir hier ein Sprachrohr behalten. Denn durch vereinte Kräfte könnte viel geschafft werden. In den später folgenden Vorstandssitzungen wurde mit dem Verleger des „Züchterfreundes“ versucht, eine Zeitung zu schaffen, die aber nicht von Bestand war, da die Züchter uns zum Teil im Stich gelassen haben.

 

chronik für die am 12. und 13. Januar 1957 in Recklinghausen stattfindende Landesschau wurden die Bedingungen für die dort zum Austrag kommenden Landesmeister festgelegt. Auf die im Mai 1957 in Dortmund stattfindende Schlachtvieh-Ausstellung der DLG wurde hingewiesen. In einer Vorstandssitzung in Dortmund am 16. Februar 1957 wurde über die Einrichtung einer Verteilungsstelle für Bewertungsunterlagen besprochen, die in einer nächsten Sitzung noch näher besprochen werden soll. Am 28. April 1957 fand die nächste Landesverbandstagung in Hamm statt. In seinem Jahresbericht gab Vorsitzender Filthaus bekannt, dass nach den eingegangenen Berichtsbogen der Verband 5.548 Mitglieder und 258 Jugendliche habe. Leider seien aber noch nicht alle Berichtsbogen eingegangen, so dass der Mitgliederstand höher liege. Bei der Vorstandswahl bat Vorsitzender Filthaus, einen anderen Vorsitzenden zu wählen, da er mit Rücksicht auf sein Alter eine Wiederwahl ablehnen müsse. Als neuer Vorsitzender wurde darauf der Zuchtfreund Hans Feldmann, Meschede vorgeschlagen und auch gewählt. Der 2. Vorsitzende Zuchtfreund Schilling gab dann bekannt, dass der Vorstand beschlossen habe, Zuchtfreund Filthaus zum Ehrenvorsitzenden zu ernennen, was von der Versammlung mit Beifall quittiert wurde. Zuchtfreund Filthaus war darüber sichtlich erfreut und dankte für den schönen Vertrauensbeweis. Er schloss seinen Dank mit den Worten: Ich bleibe unter Euch. Bei der Wahl des Ausstellungsobmannes wurde Zuchtfreund Rittmann gewählt. Die Landesverbandsschau 1958 wurde dem Verein W 321 Meschede übertragen. Weiter wurde beschlossen, dass der Vorstand die Vorarbeiten zur Einrichtung eines Drucksachenvertriebes in Angriff nehmen soll.

 

chronik am 16. Juni 1957 fand in Hamm eine Schulungstagung statt, auf der ZDK-Vorsitzender Binder über „Ziel und Zweck des DZK auf organisatorischer Grundlage“ sprach. Als zweiter Redner sprach Redakteur Schmahl, Reutlingen über „Werbung und Propaganda für die Kaninchenzucht“. Obmann Kreilkamp über „Familien und Sippen auf Ausstellungen“. Alle Vorträge wurden mit Beifall aufgenommen. Unter Organisation wurde dann bekannt gegeben, dass der Landesverband jetzt eine Drucksachenvertriebsstelle eingerichtet habe und dass ab sofort sämtliche Drucksachen nur noch bei Zuchtfreund Rittmann zu beziehen sind. Am 28. Juli 1957 fand eine Schulung der Kreisjugendobmänner in Verbindung mit dem Landjugendberatungsdienst der Landwirtschaftskammer statt. Am 22. September fand eine Schulung der Kreisfrauenleiterinnen, am 29. September der Kreisbobmänner für Angora, Herdbuch- und Spezialzüchter und am 6. Oktober für die Gruppenvorsitzenden und Schulungsleiter der Preisrichtergruppen statt. Am 22. November 1957 hatten wir auch den Tod der Landesleiterin Frau Jung aus Siegen zu beklagen, die leider nur kurze Zeit die Führung der Selbstverwertergruppen im Landesverband übernommen hatte.

 

chronik an der Frauentagung am 16. März 1958 in Hamm wurde Frau Erna Rittmann, Hamm zur Landesleiterin gewählt. Die Landesverbandstagung fand am 20. April 1958 in Hamm statt. Hier wurde des Hinscheidens unseres am 27. Dezember 1957 verstorbenen 2. Vorsitzenden Zuchtfreund Franz Schilling, Salzkotten in ehrender Weise gedacht, sowie noch des Ablebens der Landesleiterin Frau Jung, der Ehrenmitglieder Kardinahl, Dinkermann, Kühnapfel und Nolte. Laut Geschäftsbericht hat der Landesverband 6.959 Mitglieder, davon 827 Frauen, 346 Jugendliche. An Zuchttieren 14.272, davon etwa 5000 Angorakaninchen. 1 Landes-, 372 Lokal- und 41 Kreisschauen wurden veranstaltet. In dieser Tagung wurde eine Umlage von 0,50 DM pro Mitglied für die Landesverbandskasse beschlossen. Zuchtfreund Rittmann wurde zum 2. Vorsitzenden und damit zum Schulungsleiter und Ausstellungsobmann gewählt. Für das verstorbene Mitglied des Schiedsgerichts Wienrich, Hamm wurde Zuchtfreund van de Weyer, Recklinghausen gewählt.

 

chronik die nächste Landesverbandsschau wurde dem Verein W 233 Hamm übertragen und fand am 14. und 15. Februar 1959 in den Zentralhallen statt. Sie wurde beschickt mit 1.967 Kaninchen und 99 Nummern Erzeugnisse. Ein ausführlicher Bericht darüber hat im DKZ Nr. 8 vom 15. März und Nr. 10 vom 5. April 1959 gestanden. Es erübrigt sich daher, hier näher darauf einzugehen. Auch über die anlässlich der Landesverbandsschau abgehaltenen Schulungslehrgänge ist im DKZ ausführlich berichtet worden. Am 19. April 1959 fand wieder eine Landesverbandstagung in Hamm statt, die sehr gut besucht war. Hier konnte Vorsitzender Feldmann in seinem Bericht angeben, dass der Landesverband in 44 Kreisverbänden mit 392 Vereinen einen Mitgliederstand von 6.389 aufweise. Der Tierbestand betrage 16.171 Zuchttiere, darunter 5.920 Angorakaninchen. 50 Jugendgruppen mit 569 Jungzüchtern hätten einen Bestand von etwa 700 Zuchttieren. In 20 Clubs mit 234 Mitgliedern seien 1.220 Zuchttiere vorhanden und 82 Frauengruppen mit 675 Mitgliedern haben 13 Pelz- und 2 Kochlehrgänge durchgeführt. 16 Züchter seien als Spezialzüchter anerkannt worden. Die Preisrichtervereinigung habe 102 Mitglieder. Überall sei gute Aufbauarbeit geleistet worden.

 

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chronik w enn man in dieser Chronik die Tätigkeit in den vergangenen 50 Jahren noch einmal an sich vorüber gehen lässt, dann können wir ein Auf und Nieder feststellen, hervorgerufen durch die guten und die schlechten Jahre, d.h. durch Friedens-, Kriegs- und Nachkriegsjahre. Ist die wirtschaftliche Lage schlecht, dann schreitet mancher zur Selbsthilfe durch Kleintierzuchthaltung, um einen Lebensstandard zu verbessern. In guten Zeiten ist die Kaninchenzucht ein Ausgleich nach getaner Arbeit, eine Freude am Tier, Liebe zur Natur, die von den Menschen gepflegt wird, die sich noch einen Teil ihres Idealismus bewahrt haben. So hat die Kaninchenzucht immer ihre volkswirtschaftliche und ethische Bedeutung und diese wird sie für ewige Zeiten behalten.

 

 

Friedrich Blanck im Jahre 1959

  

 

 

1960

 

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uf der Jahreshauptversammlung des Landesverbandes wurde Erich Zinicke, Salzkotten zum neuen 1.LV-Vorsitzenden gewählt. Das Geschäftsjahr ist jetzt das Kalenderjahr und eine neue Schiedsgerichts-Ordnung des Landesverbandes wurde jedem Verein ausgehändigt. Das herausragende Ereignis dieses Jahres ist aber die Ausrichtung der Bundesschau durch den Landesverband Westfalen in den Zentralhallen in Hamm. Sie wurde mit 4.500 Tieren und 127 Nummern Erzeugnissen beschickt und fand überall gute Resonanz. So wurden die Aufstellung der Käfige und die saubere Einstreu positiv erwähnt. Für die ausgestellten Tiere stand reichlich Futter zur Verfügung. Auch die Produktenschau mit ihrer Vielseitigkeit an Material war lobenswert. Der Einzelhandel mit seinen Ständen des DKZ, ERKA-Futter und Ovator-Futter fanden reichlich Zuspruch der Züchter.

 

  

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